Discussion:
Radfahrer in falscher Richtung auf Bürgersteig unterwegs
(zu alt für eine Antwort)
Benedikt Schwarz
2017-05-08 14:24:49 UTC
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Raw Message
Hallo,

bei uns im Ort besitzt die Hauptstraße einen befahrbaren Bürgersteig (=
keine Bordsteinkante). Allerdings steht nirgends ein Schild, ob der
Bürgersteig ein Fußgängerweg oder ein kombinierter Rad-/Fußweg ist.
Wegen seiner Pflasterung nimmt man im Ort aber allgemein an, dass es
sich um einen Fußgängerweg handelt, da Radwege ja normalerweise geteert
sind.

Heute kam mir dann auf der Hauptstraße in einer scharfen Kurve ein Bus
entgegen, der in die Gegenfahrbahn, also meiner Fahrspur, hineinragte.
Also bin ich zur Hälfte auf den befahrbaren Bürgersteig ausgewichen,
aber genau in dem Moment kam mir ebenfalls ein rasanter Radfahrer in
falscher Fahrtrichtung auf dem Bürgersteig entgegen. Ich musste kräftig
in die Eisen latschen, um weder Bus noch Radfahrer zu treffen.

Frage: Hätte ich bei einem Zusammenstoß mit Bus und/oder Radfahrer eine
Teilschuld bekommen?


Gruß
Benedikt Schwarz
Martin Τrautmann
2017-05-08 14:46:05 UTC
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Raw Message
Post by Benedikt Schwarz
Hallo,
bei uns im Ort besitzt die Hauptstraße einen befahrbaren Bürgersteig (=
keine Bordsteinkante). Allerdings steht nirgends ein Schild, ob der
Bürgersteig ein Fußgängerweg oder ein kombinierter Rad-/Fußweg ist.
Wegen seiner Pflasterung nimmt man im Ort aber allgemein an, dass es
sich um einen Fußgängerweg handelt, da Radwege ja normalerweise geteert
sind.
Nein, Pflasterung kann auch Radweg sein. Platten sind typisch,
Kopfsteinpflaster nicht.
Post by Benedikt Schwarz
Heute kam mir dann auf der Hauptstraße in einer scharfen Kurve ein Bus
entgegen, der in die Gegenfahrbahn, also meiner Fahrspur, hineinragte.
Also bin ich zur Hälfte auf den befahrbaren Bürgersteig ausgewichen,
aber genau in dem Moment kam mir ebenfalls ein rasanter Radfahrer in
falscher Fahrtrichtung auf dem Bürgersteig entgegen. Ich musste kräftig
in die Eisen latschen, um weder Bus noch Radfahrer zu treffen.
Frage: Hätte ich bei einem Zusammenstoß mit Bus und/oder Radfahrer eine
Teilschuld bekommen?
Ja.

Schönen Gruß
Martin
frank paulsen
2017-05-08 15:11:17 UTC
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Raw Message
Post by Benedikt Schwarz
Frage: Hätte ich bei einem Zusammenstoß mit Bus und/oder Radfahrer eine
Teilschuld bekommen?
Ja.
auch, wenn er ein kind dabeigehabt haette?
--
frobnicate foo
Martin Τrautmann
2017-05-08 15:13:56 UTC
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Raw Message
Post by frank paulsen
Post by Benedikt Schwarz
Frage: Hätte ich bei einem Zusammenstoß mit Bus und/oder Radfahrer eine
Teilschuld bekommen?
Ja.
auch, wenn er ein kind dabeigehabt haette?
Ja. Und auch mit Oma, schwangerer Frau oder Hund.
frank paulsen
2017-05-08 15:17:33 UTC
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Raw Message
Post by Martin Τrautmann
Post by frank paulsen
auch, wenn er ein kind dabeigehabt haette?
Ja. Und auch mit Oma, schwangerer Frau oder Hund.
nach der aktuell gueltigen StVO macht das kind einen unterschied,
moeglicherweise. frau und hund allerdings nicht...
--
frobnicate foo
P&eterL#iederm%ann
2017-05-10 11:03:46 UTC
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Raw Message
Post by frank paulsen
Post by Martin Τrautmann
Post by frank paulsen
auch, wenn er ein kind dabeigehabt haette?
Ja. Und auch mit Oma, schwangerer Frau oder Hund.
nach der aktuell gueltigen StVO macht das kind einen unterschied,
moeglicherweise. frau und hund allerdings nicht...
Welchen Unterschied macht das Kind nach StVO (bitte um Angabe der
Bestimmung) als Busfahrgast gegenüber einer volljährigen Person?
U***@web.de
2017-05-10 13:16:45 UTC
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Moin,
Post by P&eterL#iederm%ann
Post by frank paulsen
Post by Martin Τrautmann
Post by frank paulsen
auch, wenn er ein kind dabeigehabt haette?
Ja. Und auch mit Oma, schwangerer Frau oder Hund.
nach der aktuell gueltigen StVO macht das kind einen unterschied,
moeglicherweise. frau und hund allerdings nicht...
Welchen Unterschied macht das Kind nach StVO (bitte um Angabe der
Bestimmung) als Busfahrgast gegenüber einer volljährigen Person?
Ich hätte jetzt das hypothetische Kind im angenommenen
Pkw des OP vermutet und nicht im Bus. Bei Kindern irgendwo
als bedingt eigenverantwortlichen Verkehrsteilnehmern lasse
man besondere Vorsicht walten...

Gruß, ULF
Hans CraueI
2017-05-10 16:46:20 UTC
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Raw Message
P&eterL#iederm%ann schrieb
Post by P&eterL#iederm%ann
Post by frank paulsen
nach der aktuell gueltigen StVO macht das kind einen unterschied,
moeglicherweise. frau und hund allerdings nicht...
Welchen Unterschied macht das Kind nach StVO (bitte um Angabe der
Bestimmung) als Busfahrgast gegenÌber einer volljÀhrigen Person?
Guckstu Par 21 StVO. Die Frage hat mit der hier verhandelten
Sache allerdings nichts zu tun.

Hans
Benedikt Schwarz
2017-05-08 16:26:49 UTC
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Raw Message
Hallo Martin,
Post by Martin Τrautmann
Post by Benedikt Schwarz
Hallo,
bei uns im Ort besitzt die Hauptstraße einen befahrbaren Bürgersteig (=
keine Bordsteinkante). Allerdings steht nirgends ein Schild, ob der
Bürgersteig ein Fußgängerweg oder ein kombinierter Rad-/Fußweg ist.
Wegen seiner Pflasterung nimmt man im Ort aber allgemein an, dass es
sich um einen Fußgängerweg handelt, da Radwege ja normalerweise geteert
sind.
Nein, Pflasterung kann auch Radweg sein. Platten sind typisch,
Kopfsteinpflaster nicht.
Der Weg besteht aus roten Pflastersteinen (ca. 20 x 20 cm) und ist durch
eine überfahrbare Entwässerungsrinne von der asphaltierten Straße getrennt.


Gruß
Benedikt Schwarz
Stefan Schmitz
2017-05-08 15:09:31 UTC
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Raw Message
Post by Benedikt Schwarz
Hallo,
bei uns im Ort besitzt die Hauptstraße einen befahrbaren Bürgersteig (=
keine Bordsteinkante).
Wenn es gar keine Kante gibt, woran erkennt man dann, dass das nicht zur
Fahrbahn gehört?
Post by Benedikt Schwarz
Allerdings steht nirgends ein Schild, ob der
Bürgersteig ein Fußgängerweg oder ein kombinierter Rad-/Fußweg ist.
Ohne Schild kann es schon mal kein benutzungspflichtiger (Fuß- und) Radweg sein.
Für einen "anderen Radweg" müsste von außen erkennbar sein, dass er für
Radfahrer gedacht ist. Auch das trifft nach deiner Schilderung nicht zu.
Post by Benedikt Schwarz
Frage: Hätte ich bei einem Zusammenstoß mit Bus und/oder Radfahrer eine
Teilschuld bekommen?
Beim Radfahrer wohl kaum, da er ja in jedem Fall vorschriftswidrig unterwegs
war. Eine Teilhaftung aus Betriebsgefahr wäre wohl dennoch bei dir verblieben.

In Bezug auf den Bus kommt es darauf an, was denn der Zweck dieser Konstruktion
ist. Soll man darauf fahren, um Kollision mit dem Gegenverkehr zu vermeiden,
oder ist es nur eine optische Variante eines normalen Gehwegs?
Theodor Hellwald
2017-05-08 15:14:36 UTC
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Raw Message
Post by Stefan Schmitz
Post by Benedikt Schwarz
Hallo,
bei uns im Ort besitzt die Hauptstraße einen befahrbaren Bürgersteig (=
keine Bordsteinkante).
Wenn es gar keine Kante gibt, woran erkennt man dann, dass das nicht zur
Fahrbahn gehört?
Post by Benedikt Schwarz
Allerdings steht nirgends ein Schild, ob der
Bürgersteig ein Fußgängerweg oder ein kombinierter Rad-/Fußweg ist.
Ohne Schild kann es schon mal kein benutzungspflichtiger (Fuß- und) Radweg sein.
Für einen "anderen Radweg" müsste von außen erkennbar sein, dass er für
Radfahrer gedacht ist. Auch das trifft nach deiner Schilderung nicht zu.
Post by Benedikt Schwarz
Frage: Hätte ich bei einem Zusammenstoß mit Bus und/oder Radfahrer eine
Teilschuld bekommen?
Beim Radfahrer wohl kaum, da er ja in jedem Fall vorschriftswidrig unterwegs
war. Eine Teilhaftung aus Betriebsgefahr wäre wohl dennoch bei dir verblieben.
In Bezug auf den Bus kommt es darauf an, was denn der Zweck dieser Konstruktion
ist. Soll man darauf fahren, um Kollision mit dem Gegenverkehr zu vermeiden,
oder ist es nur eine optische Variante eines normalen Gehwegs?
Blödsinn, der Radfahrer begeht maximal eine Ordnungswidrigkeit der
Pkw-Fahrer dagegen mindestens einen Verstoss gegen §1 StVO und weitere
Gesetze, sowie mindestens eine Teilschuld wegen der Haftung aus
Betriebgefahr, selbst wenn der Radler ALLES falsch und er ALLES richtig
gemacht hat! MfG theo
Gerald Gruner
2017-05-08 17:56:52 UTC
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Raw Message
Post by Theodor Hellwald
Blödsinn, der Radfahrer begeht maximal eine Ordnungswidrigkeit der
Pkw-Fahrer dagegen mindestens einen Verstoss gegen §1 StVO und weitere
Gesetze,
...ebenso der Busfahrer und der Autofahrer.
Post by Theodor Hellwald
sowie mindestens eine Teilschuld wegen der Haftung aus
Betriebgefahr, selbst wenn der Radler ALLES falsch und er ALLES richtig
gemacht hat!
Das dürfte er eigentliche Grund sein. Ein Radfahrer hat beinahe
Narrenfreiheit.

MfG
Gerald
--
No trees were killed in the sending of this message. However
a large number of electrons were terribly inconvenienced.
Theodor Hellwald
2017-05-08 18:20:13 UTC
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Raw Message
Post by Gerald Gruner
Post by Theodor Hellwald
Blödsinn, der Radfahrer begeht maximal eine Ordnungswidrigkeit der
Pkw-Fahrer dagegen mindestens einen Verstoss gegen §1 StVO und weitere
Gesetze,
...ebenso der Busfahrer und der Autofahrer.
Aber die führen ein motorisiertes Fahrzeug, so wie du unten feststellst,
der Selbstmörder hat Narrenfreiheit!
Post by Gerald Gruner
Post by Theodor Hellwald
sowie mindestens eine Teilschuld wegen der Haftung aus
Betriebgefahr, selbst wenn der Radler ALLES falsch und er ALLES richtig
gemacht hat!
Das dürfte er eigentliche Grund sein. Ein Radfahrer hat beinahe
Narrenfreiheit.
Realer Fall letztes Jahr in Bielefeld. Pkw fährt eine Einbahnstrasse
rein und dreht und will ergo verkehrtrum raus auf die Hauptstrasse, lt.
Gericht hat er damit eine Ordnungswidrigkeit begangen und danach hat er
Vorfahrt vor der Hauptstrasse a la rechts vor links! MfG theo
Gerald Oppen
2017-05-22 23:38:16 UTC
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Raw Message
Post by Theodor Hellwald
Realer Fall letztes Jahr in Bielefeld. Pkw fährt eine Einbahnstrasse
rein und dreht und will ergo verkehrtrum raus auf die Hauptstrasse, lt.
Gericht hat er damit eine Ordnungswidrigkeit begangen und danach hat er
Vorfahrt vor der Hauptstrasse a la rechts vor links! MfG theo
Hauptstraße = Vorfahrtstraße?
Dass eine Falschfahrt in der Einbahnstraße kein Einfluß auf
Vorfahrtregelungen hat war mir bekannt, dass hierdurch aber eine
Vorfahrtstraße aufgehoben wird...?

Gerald
Theodor Hellwald
2017-05-23 03:53:52 UTC
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Raw Message
Post by Gerald Oppen
Post by Theodor Hellwald
Realer Fall letztes Jahr in Bielefeld. Pkw fährt eine Einbahnstrasse
rein und dreht und will ergo verkehrtrum raus auf die Hauptstrasse, lt.
Gericht hat er damit eine Ordnungswidrigkeit begangen und danach hat er
Vorfahrt vor der Hauptstrasse a la rechts vor links! MfG theo
Hauptstraße = Vorfahrtstraße?
Dass eine Falschfahrt in der Einbahnstraße kein Einfluß auf
Vorfahrtregelungen hat war mir bekannt, dass hierdurch aber eine
Vorfahrtstraße aufgehoben wird...?
Ja, Rechts vor Links!^^ Eine Strasse hat nicht automatisch Vorfahrt vor
einer anderen. Egal ob sie breiter ist oder nicht. MfG theo
Gerald Oppen
2017-05-23 08:04:39 UTC
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Raw Message
Post by Theodor Hellwald
Post by Gerald Oppen
Post by Theodor Hellwald
Realer Fall letztes Jahr in Bielefeld. Pkw fährt eine Einbahnstrasse
rein und dreht und will ergo verkehrtrum raus auf die Hauptstrasse, lt.
Gericht hat er damit eine Ordnungswidrigkeit begangen und danach hat er
Vorfahrt vor der Hauptstrasse a la rechts vor links! MfG theo
Hauptstraße = Vorfahrtstraße?
Dass eine Falschfahrt in der Einbahnstraße kein Einfluß auf
Vorfahrtregelungen hat war mir bekannt, dass hierdurch aber eine
Vorfahrtstraße aufgehoben wird...?
Ja, Rechts vor Links!^^ Eine Strasse hat nicht automatisch Vorfahrt vor
einer anderen. Egal ob sie breiter ist oder nicht. MfG theo
Geht mir nur um die Klarstellung ob die "Hauptstraße" eine
Vorfahrtstraße am Knoten mit der Einmündung ist, was für mich die
Hervorhebung als solche zunächst impliziert.

Gerald
K. Huller
2017-05-23 10:06:18 UTC
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Raw Message
Post by Gerald Oppen
Post by Theodor Hellwald
Post by Gerald Oppen
Dass eine Falschfahrt in der Einbahnstraße kein Einfluß auf
Vorfahrtregelungen hat war mir bekannt, dass hierdurch aber eine
Vorfahrtstraße aufgehoben wird...?
Ja, Rechts vor Links!^^ Eine Strasse hat nicht automatisch Vorfahrt vor
einer anderen. Egal ob sie breiter ist oder nicht. MfG theo
Geht mir nur um die Klarstellung ob die "Hauptstraße" eine
Vorfahrtstraße am Knoten mit der Einmündung ist, was für mich die
Hervorhebung als solche zunächst impliziert.
Eine lokale 'Ausschilderung am Knoten' (an der betreffenden Kreuzung)
wird es nicht geben, denn dort darf ja gar keiner von rechts einmünden.
Aber ansonsten ist genau das ein wesentlicher Gesichtspunkt: ob die
'Hauptstraße' eine als solche ausgezeichnete Vorfahrtsstraße ist, z.B,
Bundesstraße durch Ortschaft. Man muß nämlich den Bußgeldtatbestand
'Falschfahrt durch die Einbahn' von der/n Ursache(n) und damit Schuld an
einem ggf. eintretenden Unfall trennen.

Ist die 'Hauptstraße' eine als solche ausgeschilderte Vorfahrtsstraße,
kann der dort Fahrende sich im Rahmen der allgemeinen Sorgfaltspflicht
darauf verlassen, daß einmündender Verkehr seine Vorfahrt respektiert.
D.h. er muß erst - als Notmanöver - bremsen, wenn erkennbar wird, daß
ein anderer die Vorfahrt mißachtet. Ist es aber keine Vorfahrtsstraße,
muß er jede Einmündung von rechts auf einmündenden Verkehr beobachten
und schon durch seine Fahrweise signalisieren, daß er dessen Vorfahrt
beachten wird. Tut er das nicht, trifft ihn eine Mitschuld.

Ob die der Situation angemessene Sorgfalt angewandt wurde, kann man ggf.
vor Gericht verhandeln.

Da die Einbahnstraße wohl kaum in Falschrichtung beschildert ist, trifft
den Falschfahrer zwar keine subjektive Schuld, wenn er glaubt, den
Vorrang 'rechts vor links' zu haben. Objektiv aber hat er durch den
Regelverstoß 'Falschfahrt' eine Gefahr und (ggf.) den Unfall zumindest
anteilig herbeigeführt, so daß ein Teil der Haftung in jedem Fall an ihm
hängenbleiben wird. Fährt er im Vertrauen auf seine Vorfahrt
überraschend in eine Vorfahrtsstraße und einem anderen vor den Kühler,
wird er wohl alleine blechen müssen.
Andreas Portz
2017-05-23 10:42:21 UTC
Permalink
Raw Message
Post by K. Huller
Eine lokale 'Ausschilderung am Knoten' (an der betreffenden Kreuzung)
wird es nicht geben, denn dort darf ja gar keiner von rechts einmünden.
Dies ist im Zeitalter von für 'Geisterradler' oft freigegeben
Einbahnstraßen so nicht ganz korrekt.
Post by K. Huller
Da die Einbahnstraße wohl kaum in Falschrichtung beschildert ist, trifft
den Falschfahrer zwar keine subjektive Schuld, wenn er glaubt, den
Vorrang 'rechts vor links' zu haben.
Es stellt sich halt die Frage, ob die zuständigen Stellen bei
radlfreigegebenen EB so zynisch sind, an deren Ende, respektive
Einmündung in die vermeintliche 'Hauptstraße', kein entsprechendes
'Vorfahrt achten!' Schild gegen die KFZ-Richtung aufzustellen und somit
eine hinterhältige Unfallsituation provozieren.


-Andreas
K. Huller
2017-05-23 11:12:09 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Andreas Portz
Post by K. Huller
Eine lokale 'Ausschilderung am Knoten' (an der betreffenden Kreuzung)
wird es nicht geben, denn dort darf ja gar keiner von rechts einmünden.
Dies ist im Zeitalter von für 'Geisterradler' oft freigegeben
Einbahnstraßen so nicht ganz korrekt.
Stimmt.
Post by Andreas Portz
Es stellt sich halt die Frage, ob die zuständigen Stellen bei
radlfreigegebenen EB so zynisch sind, an deren Ende, respektive
Einmündung in die vermeintliche 'Hauptstraße', kein entsprechendes
'Vorfahrt achten!' Schild gegen die KFZ-Richtung aufzustellen und somit
eine hinterhältige Unfallsituation provozieren.
Ich fahre viel Rad, auch auf solchen Straßen, und jetzt fällt mir auf,
daß ich noch kein einziges solches Schild bewußt wahrgenommen habe.

Sich auf Vorfahrt zu verlassen, grenzt für Radfahrer allerdings schon an
einen Selbstmordversuch.
Stefan Schmitz
2017-05-26 20:22:13 UTC
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Raw Message
Post by Andreas Portz
Post by K. Huller
Da die Einbahnstraße wohl kaum in Falschrichtung beschildert ist, trifft
den Falschfahrer zwar keine subjektive Schuld, wenn er glaubt, den
Vorrang 'rechts vor links' zu haben.
Es stellt sich halt die Frage, ob die zuständigen Stellen bei
radlfreigegebenen EB so zynisch sind, an deren Ende, respektive
Einmündung in die vermeintliche 'Hauptstraße', kein entsprechendes
'Vorfahrt achten!' Schild gegen die KFZ-Richtung aufzustellen und somit
eine hinterhältige Unfallsituation provozieren.
Die brauchen kein 'Vorfahrt Achten' aufzustellen. Das Zusatzzeichen 1000-32
sagt den Fahrern der 'Hauptstraße', dass von dort Vorfahrt habende Radfahrer
kommen können.
Theodor Hellwald
2017-05-23 15:20:46 UTC
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Raw Message
Post by K. Huller
Post by Gerald Oppen
Post by Theodor Hellwald
Post by Gerald Oppen
Dass eine Falschfahrt in der Einbahnstraße kein Einfluß auf
Vorfahrtregelungen hat war mir bekannt, dass hierdurch aber eine
Vorfahrtstraße aufgehoben wird...?
Ja, Rechts vor Links!^^ Eine Strasse hat nicht automatisch Vorfahrt vor
einer anderen. Egal ob sie breiter ist oder nicht. MfG theo
Geht mir nur um die Klarstellung ob die "Hauptstraße" eine
Vorfahrtstraße am Knoten mit der Einmündung ist, was für mich die
Hervorhebung als solche zunächst impliziert.
Eine lokale 'Ausschilderung am Knoten' (an der betreffenden Kreuzung)
wird es nicht geben, denn dort darf ja gar keiner von rechts einmünden.
Aber ansonsten ist genau das ein wesentlicher Gesichtspunkt: ob die
'Hauptstraße' eine als solche ausgezeichnete Vorfahrtsstraße ist, z.B,
Bundesstraße durch Ortschaft. Man muß nämlich den Bußgeldtatbestand
'Falschfahrt durch die Einbahn' von der/n Ursache(n) und damit Schuld an
einem ggf. eintretenden Unfall trennen.
Ist die 'Hauptstraße' eine als solche ausgeschilderte Vorfahrtsstraße,
kann der dort Fahrende sich im Rahmen der allgemeinen Sorgfaltspflicht
darauf verlassen, daß einmündender Verkehr seine Vorfahrt respektiert.
D.h. er muß erst - als Notmanöver - bremsen, wenn erkennbar wird, daß
ein anderer die Vorfahrt mißachtet. Ist es aber keine Vorfahrtsstraße,
muß er jede Einmündung von rechts auf einmündenden Verkehr beobachten
und schon durch seine Fahrweise signalisieren, daß er dessen Vorfahrt
beachten wird. Tut er das nicht, trifft ihn eine Mitschuld.
Ob die der Situation angemessene Sorgfalt angewandt wurde, kann man ggf.
vor Gericht verhandeln.
Da die Einbahnstraße wohl kaum in Falschrichtung beschildert ist, trifft
den Falschfahrer zwar keine subjektive Schuld, wenn er glaubt, den
Vorrang 'rechts vor links' zu haben. Objektiv aber hat er durch den
Regelverstoß 'Falschfahrt' eine Gefahr und (ggf.) den Unfall zumindest
anteilig herbeigeführt, so daß ein Teil der Haftung in jedem Fall an ihm
hängenbleiben wird. Fährt er im Vertrauen auf seine Vorfahrt
überraschend in eine Vorfahrtsstraße und einem anderen vor den Kühler,
wird er wohl alleine blechen müssen.
Das ganze ist vor Gericht entschieden worden, beide haben Schuld
bekommen! MfG theo
Benedikt Schwarz
2017-05-08 16:22:41 UTC
Permalink
Raw Message
Hallo Stefan,
Post by Stefan Schmitz
Post by Benedikt Schwarz
Hallo,
bei uns im Ort besitzt die Hauptstraße einen befahrbaren Bürgersteig (=
keine Bordsteinkante).
Wenn es gar keine Kante gibt, woran erkennt man dann, dass das nicht zur
Fahrbahn gehört?
Eine Entwässerungsrinne trennt die asphaltierte Straße von dem
gepflasterten Bürgersteig.
Post by Stefan Schmitz
Post by Benedikt Schwarz
Allerdings steht nirgends ein Schild, ob der
Bürgersteig ein Fußgängerweg oder ein kombinierter Rad-/Fußweg ist.
Ohne Schild kann es schon mal kein benutzungspflichtiger (Fuß- und) Radweg sein.
Für einen "anderen Radweg" müsste von außen erkennbar sein, dass er für
Radfahrer gedacht ist. Auch das trifft nach deiner Schilderung nicht zu.
Es sind absolut keine Schilder vorhanden.
Post by Stefan Schmitz
Post by Benedikt Schwarz
Frage: Hätte ich bei einem Zusammenstoß mit Bus und/oder Radfahrer eine
Teilschuld bekommen?
Beim Radfahrer wohl kaum, da er ja in jedem Fall vorschriftswidrig unterwegs
war. Eine Teilhaftung aus Betriebsgefahr wäre wohl dennoch bei dir verblieben.
In Bezug auf den Bus kommt es darauf an, was denn der Zweck dieser Konstruktion
ist. Soll man darauf fahren, um Kollision mit dem Gegenverkehr zu vermeiden,
oder ist es nur eine optische Variante eines normalen Gehwegs?
Es ist ein gepflasterter Streifen neben der asphaltierten Hauptstraße.
Keine Schilder, kein Nutzungshinweis.


Gruß
Benedikt Schwarz
Stefan Schmitz
2017-05-08 16:39:15 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Benedikt Schwarz
Hallo Stefan,
Post by Stefan Schmitz
Post by Benedikt Schwarz
Hallo,
bei uns im Ort besitzt die Hauptstraße einen befahrbaren Bürgersteig (=
keine Bordsteinkante).
Wenn es gar keine Kante gibt, woran erkennt man dann, dass das nicht zur
Fahrbahn gehört?
Eine Entwässerungsrinne trennt die asphaltierte Straße von dem
gepflasterten Bürgersteig.
Für eine Hauptstraße finde ich das merkwürdig.
Sowas gibt es hier in engen Straßen, wo Begegnungsverkehr sich immer ausweichen
müsste und eh nur sehr langsam gefahren werden kann. Als mildere Version des
verkehrsberuhigten Bereichs.

Bei einer Hauptstraße kann ich das nur als optisch ansprechendere Version eines
normalen Gehwegs verstehen, wo man mit Fahrzeug nichts zu suchen hat.
HC Ahlmann
2017-05-08 20:12:39 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Benedikt Schwarz
Eine Entwässerungsrinne trennt die asphaltierte Straße von dem
gepflasterten Bürgersteig.
Das ist weder eine bauliche Trennung von Fahrbahn ("Straße") und Gehweg
("Bürgersteig") noch eine durch Z.295, denn eine bauliche Trennung
verhindert beiläufigen Wechsel vom einen auf den anderen Straßenteil.
--
Munterbleiben
HC

<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, Törnberichte
Stefan Schmitz
2017-05-08 20:53:41 UTC
Permalink
Raw Message
Post by HC Ahlmann
Post by Benedikt Schwarz
Eine Entwässerungsrinne trennt die asphaltierte Straße von dem
gepflasterten Bürgersteig.
Das ist weder eine bauliche Trennung von Fahrbahn ("Straße") und Gehweg
("Bürgersteig") noch eine durch Z.295, denn eine bauliche Trennung
verhindert beiläufigen Wechsel vom einen auf den anderen Straßenteil.
Leitplanken zwischen Gehweg und Fahrbahn sind doch eher selten. Nur die würden
deiner Definition genügen.
IMHO ist unterschiedlicher Belag plus Gosse ziemlich sicher eine bauliche
Trennung.
HC Ahlmann
2017-05-09 07:00:41 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Stefan Schmitz
Post by HC Ahlmann
Post by Benedikt Schwarz
Eine Entwässerungsrinne trennt die asphaltierte Straße von dem
gepflasterten Bürgersteig.
Das ist weder eine bauliche Trennung von Fahrbahn ("Straße") und Gehweg
("Bürgersteig") noch eine durch Z.295, denn eine bauliche Trennung
verhindert beiläufigen Wechsel vom einen auf den anderen Straßenteil.
Leitplanken zwischen Gehweg und Fahrbahn sind doch eher selten. Nur die würden
deiner Definition genügen.
Solange zu Deiner Definition von beiläufigem Wechsel passt, Bordsteine
mit beliebigen Geschwindigkeiten heraufzufahren, kannst Du mich gern
missverstehen.

Bordsteine verhindern innerorts gut, dass Kraftfahrzeuge auf den
erhöhten Teil gefahren werden. Tatsächlich findet Überfahren nur mit
geringer Geschwindigkiet zum Einparken statt, aber kaum zum Ausweichen
und nicht bei höherer Geschwindigkeit als Fußgängertempo, denn es
beschädigt dann Reifen und Felgen.
Post by Stefan Schmitz
IMHO ist unterschiedlicher Belag plus Gosse ziemlich sicher eine bauliche
Trennung.
Nein, höhengleiche unterschiedliche Beläge plus Gosse sind keine
bauliche Trennung, dann gäbe es an jeder Brücke bauliche Trennungen quer
über alle Straßenteile und Signalwirkung hätten sie nicht.
--
Munterbleiben
HC

<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, Törnberichte
Diedrich Ehlerding
2017-05-08 18:24:00 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Benedikt Schwarz
bei uns im Ort besitzt die Hauptstraße einen befahrbaren Bürgersteig (=
keine Bordsteinkante). Allerdings steht nirgends ein Schild, ob der
Bürgersteig ein Fußgängerweg oder ein kombinierter Rad-/Fußweg ist.
Wegen seiner Pflasterung nimmt man im Ort aber allgemein an, dass es
sich um einen Fußgängerweg handelt, da Radwege ja normalerweise geteert
sind.
Geteert sind sie nicht unbedingt, hier zu Stadt jedenfalls nicht.
Benutzungspflichtige Radwege sind aber als solche gekennzeichnet, nicht
benutzungspflichtige Radwege sind durch anderes Pflaster oder Bemalung
kenntlich. Siehe z.B.
<https://de.wikipedia.org/wiki/Radverkehrsanlage#Radverkehrsanlagen_ohne_Benutzungspflicht>

Ergo: Wenn da nur eine Sorte Pflaster verwendet wird, keine Malerei auf
dem Pflaster ist und keine Schilder da stehen, ist das ein Gehweg. Aber
letztlich kommts darauf bei ...
Post by Benedikt Schwarz
Heute kam mir dann auf der Hauptstraße in einer scharfen Kurve ein Bus
entgegen, der in die Gegenfahrbahn, also meiner Fahrspur, hineinragte.
Also bin ich zur Hälfte auf den befahrbaren Bürgersteig ausgewichen,
aber genau in dem Moment kam mir ebenfalls ein rasanter Radfahrer in
falscher Fahrtrichtung auf dem Bürgersteig entgegen. Ich musste kräftig
in die Eisen latschen, um weder Bus noch Radfahrer zu treffen.
... dieser Frage ...
Post by Benedikt Schwarz
Frage: Hätte ich bei einem Zusammenstoß mit Bus und/oder Radfahrer eine
Teilschuld bekommen?
... nicht an.

Ja, vermutlich. Sowohl - als auch.

Wenn du nicht mehr hättest rechtzeitig bremsen können, wärst du zu
schnell gefahren (so verstehe ich jedenfalls "musste kräftig in die
Eisen latschen"); in einer scharfen, anscheinend unübersichtlichen Kurve
musst du langsam fahren - dahinter könnte ja jemand parken oder zum Ein-
oder Aussteigen halten oder so. Und wenn du auf den Gehweg fährst, dann
musst du besonders vorsichtig sein (ob du überhaupt auf den Gehweg
hättest fahren dürfen, wäre noch zu untersuchen - du hättest ja auch
rückwärts in eine Parklücke fahren und so den Bus vorbeilassen können
o.Ä.). Dass Radfahrer auf dem Gehweg fahren, damit musst du rechnen -
etwa Kinder bis 10 Jahre oder auch diese Kinder begleitende Eltern.
frank paulsen
2017-05-08 20:26:39 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Diedrich Ehlerding
o.Ä.). Dass Radfahrer auf dem Gehweg fahren, damit musst du rechnen -
etwa Kinder bis 10 Jahre oder auch diese Kinder begleitende Eltern.
so einfach ist das nicht, selbstverstaendlich. ich zitiere mal den
relevanten satz aus § 2 (5) StVO:

"Soweit ein Kind bis zum vollendeten achten Lebensjahr von einer
geeigneten Aufsichtsperson begleitet wird, darf diese Aufsichtsperson
für die Dauer der Begleitung den Gehweg ebenfalls mit dem Fahrrad
benutzen; eine Aufsichtsperson ist insbesondere geeignet, wenn diese
mindestens 16 Jahre alt ist."

zwar duerfen kinder bis zum vollendeten zehnten lebensjahr auf dem
gehweg fahren, aber nur bis zum achten begleitet. und die begleitung
darf zumindest dem wortlaut nach nur _eine_ person sein, aber die muss
dann (immerhin!) kein elternteil sein.

das ist natuerlich alles noch viel einsichtiger als (3a) ebendort, aber
man moechte den verantwortlichen trotzdem mit einem nassen fetzen durchs
gesicht schlagen.
--
frobnicate foo
Bernd Ullrich
2017-05-08 21:34:55 UTC
Permalink
Raw Message
Post by frank paulsen
Post by Diedrich Ehlerding
o.Ä.). Dass Radfahrer auf dem Gehweg fahren, damit musst du rechnen -
etwa Kinder bis 10 Jahre oder auch diese Kinder begleitende Eltern.
so einfach ist das nicht, selbstverstaendlich. ich zitiere mal den
"Soweit ein Kind bis zum vollendeten achten Lebensjahr von einer
geeigneten Aufsichtsperson begleitet wird, darf diese Aufsichtsperson
für die Dauer der Begleitung den Gehweg ebenfalls mit dem Fahrrad
benutzen; eine Aufsichtsperson ist insbesondere geeignet, wenn diese
mindestens 16 Jahre alt ist."
zwar duerfen kinder bis zum vollendeten zehnten lebensjahr auf dem
gehweg fahren, aber nur bis zum achten begleitet. und die begleitung
darf zumindest dem wortlaut nach nur _eine_ person sein, aber die muss
dann (immerhin!) kein elternteil sein.
-----------------------------
Post by frank paulsen
das ist natuerlich alles noch viel einsichtiger als (3a) ebendort, aber
man moechte den verantwortlichen trotzdem mit einem nassen fetzen durchs
gesicht schlagen.
Beipflicht.

Ich habe in den letzteren warmen Tagen sowas hier in TH mehrmals
gesehen. Da torkeln Erwachsene hinter Kindern auf dem Gehweg hinterher
und klingeln oder schreien\bleken die Fussgänger auf die Fahrbahn. Wer
sich solche Regelungen ausdenkt will das Radfahren halt in
Misskredit\ganz gefährlich für andere_bringen. Bei den dort betroffenen
Fußgängern steigt der Stresspegel und sie wünschen sich mehr Rad_wege.

Ziel Erreicht! Volkes Stimme.

BU
Andreas Portz
2017-05-09 06:09:51 UTC
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Raw Message
Post by frank paulsen
so einfach ist das nicht, selbstverstaendlich. ich zitiere mal den
Wie schaut es bzgl. dieser (un)begleiteten Kindern mit der
Fahrtrichtung/-seite aus? Wenn es beidseits einen Gehweg gibt.
Dies ist im zitierten Gesetz nicht erwähnt, also frei, ja?
Da Fußgänger ja sowieso in beide Richtungen gehen dürfen/werden und die
zugelassenen Gehwegradler auf diese "besondere Rücksicht" zu nehmen
haben, würde eine Fahrtrichtung (zumindest hinsichtlich Fußis) keinen
Unterschied machen.
'Lustig' wird es, wenn sich so zwei 'Begleitrudel' begegnen.

Nun die _ganz_ spitzfindigen Fragen:

Wenn es auf einer oder zwei Seiten einen Radweg (ist für kleine Kinder
wegen der dort von Erwachsenen gefahrenen Geschwindigkeiten ja deutlich
gefährlicher als ein Gehweg) gibt, darf das Kind / die Begleitung dann
trotzdem auf dem Gehweg fahren?

Wenn es laut §2, welcher sich weder über die Gehwegradelrichtung, noch
die Benutzung eines Gehwegs bei parallelem Radweg auslässt, egal ist, ob
Kind/Begleitung Gweg oder Rweg nutzen und beim Gehweg die Richtung nicht
vorgegeben ist, darf dann auf dem Gweg - direkt neben dem Rweg -
'Begegnungsverkehr' simulieren?



-Andreas
Stefan Schmitz
2017-05-09 16:11:16 UTC
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Raw Message
Post by Andreas Portz
Wenn es auf einer oder zwei Seiten einen Radweg (ist für kleine Kinder
wegen der dort von Erwachsenen gefahrenen Geschwindigkeiten ja deutlich
gefährlicher als ein Gehweg) gibt, darf das Kind / die Begleitung dann
trotzdem auf dem Gehweg fahren?
Das steht im Gesetz. Bei baulich von der Fahrbahn getrennten Radwegen darf
das Kind den Radweg benutzen, muss aber nicht. Und der Begleiter darf natürlich
den gleichen Weg wie das Kind benutzen.
Post by Andreas Portz
Wenn es laut §2, welcher sich weder über die Gehwegradelrichtung, noch
die Benutzung eines Gehwegs bei parallelem Radweg auslässt, egal ist, ob
Kind/Begleitung Gweg oder Rweg nutzen und beim Gehweg die Richtung nicht
vorgegeben ist, darf dann auf dem Gweg - direkt neben dem Rweg -
'Begegnungsverkehr' simulieren?
Da sich solche Gehwegradler notfalls an die Geschwindigkeit der Fußgänger
anzupassen haben, stellt sich dein "Problem" nicht.
frank paulsen
2017-05-10 06:27:15 UTC
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Raw Message
Post by Andreas Portz
Wie schaut es bzgl. dieser (un)begleiteten Kindern mit der
Fahrtrichtung/-seite aus? Wenn es beidseits einen Gehweg gibt.
Dies ist im zitierten Gesetz nicht erwähnt, also frei, ja?
tja. ich weiss das nicht, nehme es aber an. bei der letzten
schulwegbegehung wusste es auch die Polizei nicht, was aber natuerlich
nix heissen muss: das sind selbstverstaendlich nur polizisten und keine
juristen.
Post by Andreas Portz
Da Fußgänger ja sowieso in beide Richtungen gehen dürfen/werden und die
zugelassenen Gehwegradler auf diese "besondere Rücksicht" zu nehmen
haben, würde eine Fahrtrichtung (zumindest hinsichtlich Fußis) keinen
Unterschied machen.
'Lustig' wird es, wenn sich so zwei 'Begleitrudel' begegnen.
wieso? wenn die sich ans rechtsfahrgebot halten ist da kein problem.
uebrigens auch in der praxis nicht, kann man jetzt bei dem schoenen
wetter an grundschulen gut beobachten.
Post by Andreas Portz
Wenn es auf einer oder zwei Seiten einen Radweg (ist für kleine Kinder
wegen der dort von Erwachsenen gefahrenen Geschwindigkeiten ja deutlich
gefährlicher als ein Gehweg) gibt, darf das Kind / die Begleitung dann
trotzdem auf dem Gehweg fahren?
ja.
Post by Andreas Portz
Wenn es laut §2, welcher sich weder über die Gehwegradelrichtung, noch
die Benutzung eines Gehwegs bei parallelem Radweg auslässt, egal ist, ob
Kind/Begleitung Gweg oder Rweg nutzen und beim Gehweg die Richtung nicht
vorgegeben ist, darf dann auf dem Gweg - direkt neben dem Rweg -
'Begegnungsverkehr' simulieren?
wenn das befahren in beide richtungen zulaessig ist, waere rechts zu
fahren. das fuehrt zu begegnungsverkehr.
--
frobnicate foo
Hans CraueI
2017-05-08 23:11:38 UTC
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Raw Message
Benedikt Schwarz schrieb
bei uns im Ort besitzt die Hauptstraße einen befahrbaren BÃŒrgersteig (=
keine Bordsteinkante). Allerdings steht nirgends ein Schild, ob der
BÃŒrgersteig ein FußgÀngerweg oder ein kombinierter Rad-/Fußweg ist.
Wegen seiner Pflasterung nimmt man im Ort aber allgemein an, dass es
sich um einen FußgÀngerweg handelt, da Radwege ja normalerweise geteert
sind.
Heute kam mir dann auf der Hauptstraße in einer scharfen Kurve ein Bus
entgegen, der in die Gegenfahrbahn, also meiner Fahrspur, hineinragte.
Also bin ich zur HÀlfte auf den befahrbaren BÌrgersteig ausgewichen,
aber genau in dem Moment kam mir ebenfalls ein rasanter Radfahrer in
falscher Fahrtrichtung auf dem BÌrgersteig entgegen. Ich musste krÀftig
in die Eisen latschen, um weder Bus noch Radfahrer zu treffen.
Zwei Fahrzeuge fahren mit hoher Geschwindigkeit (`kraeftig in die
Eisen latschen' muesste und koennte man sonst nicht) auf einem Fussweg.
Wer fuhr dabei eigentlich schneller, der Radfahrer oder du?
Frage: HÀtte ich bei einem Zusammenstoß mit Bus und/oder Radfahrer eine
Teilschuld bekommen?
Putzige Frage, das.

Hans
Andreas Portz
2017-05-09 06:24:20 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Hans CraueI
Zwei Fahrzeuge fahren mit hoher Geschwindigkeit (`kraeftig in die
"hoch" ist relativ. Bezogen auf die Örtlichkeiten und Umstände.
Post by Hans CraueI
Eisen latschen' muesste und koennte man sonst nicht)
"kräftig" (das mit 'relativ' haben wir ja gerade geklärt) ist dann
nötig, wenn der Bremsweg verkürzt werden soll. Dies kann selbst bei
(relativ) niedrigen Geschwindigkeiten der Fall sei. Wenn unvorhersehbare
Umstände eintreten. Z.B. ein unvorsichtiger, gerne unmotorisierter
Verkehrsteilnehmer, der die vorhandenen Sicherheitsabstände, welcher der
umsichtige Kraftfahrer zur Vermeidung "kräftiger" Tritte auf das
Bremspedal hält, zum eigenen Vorteil ausnutzen möchte und sich deshalb
in die Lücke quetscht.
Kennt jeder, der bei ständig stockendem Verkehr im KFZ langsam auf eine
immer wieder rot werdende Ampel zukriecht und dabei von Lücken
springenden Radlern beidseits überholt wird, welche sich nach einen
solchen Manöver gerne knapp vor einen 'einreihen', wenn das nächste zu
überholende Fahrzeug rechts kein Schlupfloch bietet und links der
Gegenverkehr (nächste Grünphase von vorne) vorbeifährt.
Oder ein KFZ, welches zulässiger Weise im verkehrsberuhigten Bereich
rumkriecht und dabei von Hornissen .. pardon .. unmotorisierten
Verkehrsteilnehmern umschwärmt wird.
Oder wenn sich Staus und Stockungen auf einer Fahrbahn (mehrstreifig je
Fahrtrichtung) auflösen, 'huschen' ganz gerne Fahrzeuge aus einer sich
noch kaum bewegenden Fahrspur in eine benachbarte, wenn dort
Geschwindigkeit zu sehen und Abstände zu erahnen sind.


-Andreas
Chr. Maercker
2017-05-09 11:29:43 UTC
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Raw Message
Post by Benedikt Schwarz
bei uns im Ort besitzt die Hauptstraße einen befahrbaren Bürgersteig (=
keine Bordsteinkante).
Absenkungen sind heutzutage auch bei Gehwegen üblich und damit kein
eindeutiges Kennzeichen mehr für Radwege.
Post by Benedikt Schwarz
Allerdings steht nirgends ein Schild, ob der
Bürgersteig ein Fußgängerweg oder ein kombinierter Rad-/Fußweg ist.
Hochbords ohne Schild und ohne erkennbare Trennung längs, was Geh- und
was Radweg sein soll, sind Gehwege.
Post by Benedikt Schwarz
Wegen seiner Pflasterung nimmt man im Ort aber allgemein an, dass es
sich um einen Fußgängerweg handelt, da Radwege ja normalerweise geteert sind.
Die Annahme ist richtig, die Begründung ist falsch. ;-)
Post by Benedikt Schwarz
Heute kam mir dann auf der Hauptstraße in einer scharfen Kurve ein Bus
entgegen, der in die Gegenfahrbahn, also meiner Fahrspur, hineinragte.
Also bin ich zur Hälfte auf den befahrbaren Bürgersteig ausgewichen,
aber genau in dem Moment kam mir ebenfalls ein rasanter Radfahrer in
falscher Fahrtrichtung auf dem Bürgersteig entgegen. Ich musste kräftig
in die Eisen latschen, um weder Bus noch Radfahrer zu treffen.
Frage: Hätte ich bei einem Zusammenstoß mit Bus und/oder Radfahrer eine
Teilschuld bekommen?
Anzunehmen. Der Radfahrer ist aber ebenfalls Teilverursacher, weil
unerlaubt auf dem Gehweg unterwegs. Mit der Fahrtrichtung ist es bei ihm
so eine Sache, für Gehwege ist keine vorgeschrieben ...

Entgegenkommende Radfahrer sieht man indes relativ gut. Nehmen wir aber
mal an, die Straße, in der Du unterwegs warst, hätte einen Radweg oder
Streifen gehabt: hättest Du vorschriftsmäßig in Deiner Richtung fahrende
Radfahrer gesehen, wenn Du aus dem gleichen Grund auf den Radweg
gefahren wärst?
--
CU Chr. Maercker.

RADWEGE sind TOD-SICHER! Schlaue Füchse fahren Fahrbahn.
Bernd Ullrich
2017-05-09 14:41:38 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Chr. Maercker
Post by Benedikt Schwarz
bei uns im Ort besitzt die Hauptstraße einen befahrbaren Bürgersteig (=
keine Bordsteinkante).
Absenkungen sind heutzutage auch bei Gehwegen üblich und damit kein
eindeutiges Kennzeichen mehr für Radwege.
Post by Benedikt Schwarz
Allerdings steht nirgends ein Schild, ob der
Bürgersteig ein Fußgängerweg oder ein kombinierter Rad-/Fußweg ist.
Hochbords ohne Schild und ohne erkennbare Trennung längs, was Geh- und
was Radweg sein soll, sind Gehwege.
Post by Benedikt Schwarz
Wegen seiner Pflasterung nimmt man im Ort aber allgemein an, dass es
sich um einen Fußgängerweg handelt, da Radwege ja normalerweise geteert sind.
Die Annahme ist richtig, die Begründung ist falsch. ;-)
Post by Benedikt Schwarz
Heute kam mir dann auf der Hauptstraße in einer scharfen Kurve ein Bus
entgegen, der in die Gegenfahrbahn, also meiner Fahrspur, hineinragte.
Also bin ich zur Hälfte auf den befahrbaren Bürgersteig ausgewichen,
aber genau in dem Moment kam mir ebenfalls ein rasanter Radfahrer in
falscher Fahrtrichtung auf dem Bürgersteig entgegen. Ich musste kräftig
in die Eisen latschen, um weder Bus noch Radfahrer zu treffen.
Frage: Hätte ich bei einem Zusammenstoß mit Bus und/oder Radfahrer eine
Teilschuld bekommen?
------------------------------------------------------
Post by Chr. Maercker
Anzunehmen. Der Radfahrer ist aber ebenfalls Teilverursacher, weil
unerlaubt auf dem Gehweg unterwegs.
......................................
Post by Chr. Maercker
Mit der Fahrtrichtung ist es bei ihm
so eine Sache, für Gehwege ist keine vorgeschrieben ...
Falsch...
"§ 2 Straßenbenutzung durch Fahrzeuge
Fassung: 2013-04-01

[...]

(2) Es ist möglichst weit rechts zu fahren, nicht nur bei Gegenverkehr,
beim Überholtwerden, an Kuppen, in Kurven oder bei Unübersichtlichkeit.


"Es ist möglichst weit rechts zu fahren"

Auf der Straße wohlbemerkt.

Was ist dir darin unklar?

BU
Post by Chr. Maercker
Entgegenkommende Radfahrer sieht man indes relativ gut. Nehmen wir aber
mal an, die Straße, in der Du unterwegs warst, hätte einen Radweg oder
Streifen gehabt: hättest Du vorschriftsmäßig in Deiner Richtung fahrende
Radfahrer gesehen, wenn Du aus dem gleichen Grund auf den Radweg
gefahren wärst?
Martin Τrautmann
2017-05-09 15:01:08 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Bernd Ullrich
Falsch...
"§ 2 Straßenbenutzung durch Fahrzeuge
Fassung: 2013-04-01
[...]
(2) Es ist möglichst weit rechts zu fahren, nicht nur bei Gegenverkehr,
beim Überholtwerden, an Kuppen, in Kurven oder bei Unübersichtlichkeit.
"Es ist möglichst weit rechts zu fahren"
Auf der Straße wohlbemerkt.
Was ist dir darin unklar?
Bei dir einiges. Zum einen verwechselst du Straße und Fahrbahn. Zum
zweiten heißt "möglichst weit rechts" nicht wirklich das technisch
mögliche, mit (andernorts) null Millimeter zum Bordstein. In der Praxis
sind es innerorts in der Regel 60 bis 100 cm Abstand zum Bordstein, erst
recht zu parkenden Autos.

Schönen Gruß
Martin
Bernd Ullrich
2017-05-09 15:23:38 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Martin Τrautmann
Post by Bernd Ullrich
Falsch...
"§ 2 Straßenbenutzung durch Fahrzeuge
Fassung: 2013-04-01
[...]
(2) Es ist möglichst weit rechts zu fahren, nicht nur bei Gegenverkehr,
beim Überholtwerden, an Kuppen, in Kurven oder bei Unübersichtlichkeit.
"Es ist möglichst weit rechts zu fahren"
Auf der Straße wohlbemerkt.
Was ist dir darin unklar?
Bei dir einiges. Zum einen verwechselst du Straße und Fahrbahn.
Betreff nicht gelesen?
Gehweg ist Straßenteil...
Post by Martin Τrautmann
Zum
zweiten heißt "möglichst weit rechts" nicht wirklich das technisch
mögliche, mit (andernorts) null Millimeter zum Bordstein. In der Praxis
sind es innerorts in der Regel 60 bis 100 cm Abstand zum Bordstein, erst
recht zu parkenden Autos.
Für den Inhalt\Wortlaut der Verordnung bin ich nicht
zuständig\verantwortlich.
Post by Martin Τrautmann
Schönen Gruß
Martin
BU
Martin Τrautmann
2017-05-09 18:18:24 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Bernd Ullrich
Post by Martin Τrautmann
Post by Bernd Ullrich
Falsch...
"§ 2 Straßenbenutzung durch Fahrzeuge
Fassung: 2013-04-01
[...]
(2) Es ist möglichst weit rechts zu fahren, nicht nur bei Gegenverkehr,
beim Überholtwerden, an Kuppen, in Kurven oder bei Unübersichtlichkeit.
"Es ist möglichst weit rechts zu fahren"
Auf der Straße wohlbemerkt.
Was ist dir darin unklar?
Bei dir einiges. Zum einen verwechselst du Straße und Fahrbahn.
Betreff nicht gelesen?
Gehweg ist Straßenteil...
Und du bist der Ansicht, das Rechtsfahrgebot bedeutet, man müsse auf dem
Gehweg fahren? Du bist lustig...
Post by Bernd Ullrich
Post by Martin Τrautmann
Zum
zweiten heißt "möglichst weit rechts" nicht wirklich das technisch
mögliche, mit (andernorts) null Millimeter zum Bordstein. In der Praxis
sind es innerorts in der Regel 60 bis 100 cm Abstand zum Bordstein, erst
recht zu parkenden Autos.
Für den Inhalt\Wortlaut der Verordnung bin ich nicht
zuständig\verantwortlich.
Musst du auch nicht, nur musst du die Interpretation anderen überlassen,
wenn du's nicht kannst.

Schönen Gruß
Martin
Rupert Haselbeck
2017-05-09 19:20:07 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Martin Τrautmann
Musst du auch nicht, nur musst du die Interpretation anderen überlassen,
wenn du's nicht kannst.
Hmm, mir dünkt, du seiest ihm in dieser Beziehung keineswegs sonderlich weit
voraus :->

MfG
Rupert
Bernd Ullrich
2017-05-09 20:23:37 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Martin Τrautmann
Post by Bernd Ullrich
Post by Martin Τrautmann
Post by Bernd Ullrich
Falsch...
"§ 2 Straßenbenutzung durch Fahrzeuge
Fassung: 2013-04-01
[...]
(2) Es ist möglichst weit rechts zu fahren, nicht nur bei Gegenverkehr,
beim Überholtwerden, an Kuppen, in Kurven oder bei Unübersichtlichkeit.
"Es ist möglichst weit rechts zu fahren"
Auf der Straße wohlbemerkt.
Was ist dir darin unklar?
Bei dir einiges. Zum einen verwechselst du Straße und Fahrbahn.
Betreff nicht gelesen?
Gehweg ist Straßenteil...
Und du bist der Ansicht, das Rechtsfahrgebot bedeutet, man müsse auf dem
Gehweg fahren? Du bist lustig...
Du bist überfordert mit der Massgabe der Verordnung dass auf Straßen in
Bewegungsrichtung des VT _rechts_ zu fahren ist.
Post by Martin Τrautmann
Post by Bernd Ullrich
Post by Martin Τrautmann
Zum
zweiten heißt "möglichst weit rechts" nicht wirklich das technisch
mögliche, mit (andernorts) null Millimeter zum Bordstein. In der Praxis
sind es innerorts in der Regel 60 bis 100 cm Abstand zum Bordstein, erst
recht zu parkenden Autos.
Für den Inhalt\Wortlaut der Verordnung bin ich nicht
zuständig\verantwortlich.
Musst du auch nicht, nur musst du die Interpretation anderen überlassen,
wenn du's nicht kannst.
Du bist immer noch auch damit überfordert.
Post by Martin Τrautmann
Schönen Gruß
Martin
Martin Τrautmann
2017-05-10 05:30:09 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Bernd Ullrich
Post by Martin Τrautmann
Und du bist der Ansicht, das Rechtsfahrgebot bedeutet, man müsse auf dem
Gehweg fahren? Du bist lustig...
Du bist überfordert mit der Massgabe der Verordnung dass auf Straßen in
Bewegungsrichtung des VT _rechts_ zu fahren ist.
Du wiederholst den Fehler des Rechtsfahrgebots für "Straßen", obwohl du
selbst richtig argumentierst, dass der Gehweg Teil der Straße ist.

Nach deiner Argumentation müsste ein Autofahrer ergo auf dem Gehweg
fahren, wenn das der rechteste Teil der Straße der Gehweg ist.

Leuge doch nicht einfach die Voraussetzung für StVO §2, wo vor deinem
Absatz 2 im Absatz 1 steht:
"(1) Fahrzeuge müssen die Fahrbahnen benutzen, von zwei Fahrbahnen die
rechte. Seitenstreifen sind nicht Bestandteil der Fahrbahn."

§2 bezieht sich auf die Nutzung der Fahrbahn, für alle Fahrzeugarten,
die dort unterwegs sind.

Ob ein Radfahrer auf dem Gehweg an das Rechtsfahrgebot gebunden ist, das
ist sinnfrei. Denn es gibt kein Rechtsgehgebot für Fußgänger auf dem
Gehweg.

Nehmen wir mal die offiziell legale Konstruktion eines Gehweges mit
Zusatzschuld "Radfahrer frei". Unter diesen Umständen ist der Radfahrer
erlaubter Gast auf dem Gehweg, wo ihn besondere Sorgfalt beim
Vorbeifahren an Fußgängern trifft. Ob er aber nun rechts oder links an
diesen vorbeifährt, das ist viel mehr situationsabhängig, egal was die
StVO in §5 Absatz 1 vorgibt.
Post by Bernd Ullrich
Post by Martin Τrautmann
Musst du auch nicht, nur musst du die Interpretation anderen überlassen,
wenn du's nicht kannst.
Du bist immer noch auch damit überfordert.
Better Call Saul,
Martin
Andreas Portz
2017-05-10 05:46:54 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Martin Τrautmann
Nach deiner Argumentation müsste ein Autofahrer ergo auf dem Gehweg
fahren, wenn das der rechteste Teil der Straße der Gehweg ist.
Du musst jetzt ganz stark sein: ein Autofahrer muss auf erwähnenswert
vielen Strecken nicht mal auf der Fahrbahn "ganz rechts" fahren, er kann
sogar fast in der Fahrbahnmitte (oder in manchen Fällen sogar fast ganz
links) unterwegs sein. Völlig legal.


-Andreas
Martin Τrautmann
2017-05-10 05:49:17 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Andreas Portz
Post by Martin Τrautmann
Nach deiner Argumentation müsste ein Autofahrer ergo auf dem Gehweg
fahren, wenn das der rechteste Teil der Straße der Gehweg ist.
Du musst jetzt ganz stark sein: ein Autofahrer muss auf erwähnenswert
vielen Strecken nicht mal auf der Fahrbahn "ganz rechts" fahren, er kann
sogar fast in der Fahrbahnmitte (oder in manchen Fällen sogar fast ganz
links) unterwegs sein. Völlig legal.
Ganz meine Rede - mir musst du das nicht sagen.
Bernd Ullrich
2017-05-10 06:29:52 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Martin Τrautmann
Post by Bernd Ullrich
Post by Martin Τrautmann
Und du bist der Ansicht, das Rechtsfahrgebot bedeutet, man müsse auf dem
Gehweg fahren? Du bist lustig...
Du bist überfordert mit der Massgabe der Verordnung dass auf Straßen in
Bewegungsrichtung des VT _rechts_ zu fahren ist.
Du wiederholst den Fehler des Rechtsfahrgebots für "Straßen", obwohl du
selbst richtig argumentierst, dass der Gehweg Teil der Straße ist.
------------------------------------
Post by Martin Τrautmann
Nach deiner Argumentation müsste ein Autofahrer ergo auf dem Gehweg
fahren, wenn das der rechteste Teil der Straße der Gehweg ist.
Das ist deine kaputte Logik.

Dass Fahrzeuge die Fahrbahn benutzen müssen steht in der Verordnung. Ein
Gehweg ist kein Bestandteil der Fahrbahn.
Schlaf weiter...

BU
Chr. Maercker
2017-05-10 10:40:16 UTC
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Raw Message
Post by Bernd Ullrich
Betreff nicht gelesen?
Gehweg ist Straßenteil...
ACK, nur leider keiner, auf dem Fahrzeugverkehr in Längsrichtung erlaubt
ist.
--
CU Chr. Maercker.

RADWEGE sind TOD-SICHER! Schlaue Füchse fahren Fahrbahn.
Rupert Haselbeck
2017-05-09 17:40:07 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Martin Τrautmann
Post by Bernd Ullrich
Falsch...
"§ 2 Straßenbenutzung durch Fahrzeuge
Fassung: 2013-04-01
[...]
(2) Es ist möglichst weit rechts zu fahren, nicht nur bei Gegenverkehr,
beim Überholtwerden, an Kuppen, in Kurven oder bei Unübersichtlichkeit.
"Es ist möglichst weit rechts zu fahren"
Auf der Straße wohlbemerkt.
Was ist dir darin unklar?
Bei dir einiges. Zum einen verwechselst du Straße und Fahrbahn.
Nein. Sein Vorredner glaubt offenbar, der Gehweg gehöre nicht zur Straße und
dürfe daher (von Radfahrern?!) in beliebiger Richtung benutzt werden.
Post by Martin Τrautmann
Zum
zweiten heißt "möglichst weit rechts" nicht wirklich das technisch
mögliche, mit (andernorts) null Millimeter zum Bordstein. In der Praxis
sind es innerorts in der Regel 60 bis 100 cm Abstand zum Bordstein, erst
recht zu parkenden Autos.
Darum geht es hier nicht. Es geht schlicht und einfach darum, dass "rechts"
zu fahren ist.
Übrigens finden sich höchst selten Radfahrer, welche auf dem Gehweg, egal in
welcher Richtung sie ihn benutzen, "60 bis 100 cm Abstand zum Bordstein"
einhalten - da wären sie ja dann sogar auf der Fahrbahn, wo sie hingehören
(falls es keinen Radweg gibt...)

MfG
Rupert
Martin Τrautmann
2017-05-09 18:22:19 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Rupert Haselbeck
Post by Martin Τrautmann
Post by Bernd Ullrich
Falsch...
"§ 2 Straßenbenutzung durch Fahrzeuge
Fassung: 2013-04-01
[...]
(2) Es ist möglichst weit rechts zu fahren, nicht nur bei Gegenverkehr,
beim Überholtwerden, an Kuppen, in Kurven oder bei Unübersichtlichkeit.
"Es ist möglichst weit rechts zu fahren"
Auf der Straße wohlbemerkt.
Was ist dir darin unklar?
Bei dir einiges. Zum einen verwechselst du Straße und Fahrbahn.
Nein. Sein Vorredner glaubt offenbar, der Gehweg gehöre nicht zur Straße und
dürfe daher (von Radfahrern?!) in beliebiger Richtung benutzt werden.
Der Gehweg gehört zur Straße.
Gehwege sind nicht für Radfahrer zugelassen.
Ausnahmen sind z.B. Kinder bis 10 Jahre.
Gehwege sind auch nicht für Kraftverkehr zugelassen.

So weit die Ausgangslage.

Aber egal ob der Radfahrer auf dem Gehweg fahren dürfte oder nicht,
egal ob jener Radweg womöglich doch ein sog. anderer Radweg wäre, den er
benutzen dürfte,
in keinem Fall hat ein Autofahrer das Recht dort Radfahrer über den
Haufen zu fahren.
Post by Rupert Haselbeck
Post by Martin Τrautmann
Zum
zweiten heißt "möglichst weit rechts" nicht wirklich das technisch
mögliche, mit (andernorts) null Millimeter zum Bordstein. In der Praxis
sind es innerorts in der Regel 60 bis 100 cm Abstand zum Bordstein, erst
recht zu parkenden Autos.
Darum geht es hier nicht. Es geht schlicht und einfach darum, dass "rechts"
zu fahren ist.
Eben - aber eben nicht auf dem Gehweg.
Post by Rupert Haselbeck
Übrigens finden sich höchst selten Radfahrer, welche auf dem Gehweg, egal in
welcher Richtung sie ihn benutzen, "60 bis 100 cm Abstand zum Bordstein"
einhalten - da wären sie ja dann sogar auf der Fahrbahn, wo sie hingehören
(falls es keinen Radweg gibt...)
Geht's jetzt um das Rechtsfahrgebot für den Radfahrer oder den
Autofahrer?

Schönen Gruß
Martin
Rupert Haselbeck
2017-05-09 19:20:07 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Martin Τrautmann
Aber egal ob der Radfahrer auf dem Gehweg fahren dürfte oder nicht,
egal ob jener Radweg womöglich doch ein sog. anderer Radweg wäre, den er
benutzen dürfte,
in keinem Fall hat ein Autofahrer das Recht dort Radfahrer über den
Haufen zu fahren.
Richtig! Das hat aber doch auch niemand behauptet?!
Es ging ja eigentlich nur darum, ob der falsch fahrende Radfahrer für den
dadurch (mit)verursachten Unfall mithaftet (ja, natürlich haftet er mit,
wenn er falsch, insbesondere in der falschen Richtung fährt...)
Post by Martin Τrautmann
Post by Rupert Haselbeck
Darum geht es hier nicht. Es geht schlicht und einfach darum, dass
"rechts" zu fahren ist.
Eben - aber eben nicht auf dem Gehweg.
Warum ist auf dem Gehweg nicht rechts zu fahren?
Post by Martin Τrautmann
Post by Rupert Haselbeck
Übrigens finden sich höchst selten Radfahrer, welche auf dem Gehweg, egal
in welcher Richtung sie ihn benutzen, "60 bis 100 cm Abstand zum
Bordstein" einhalten - da wären sie ja dann sogar auf der Fahrbahn, wo
sie hingehören (falls es keinen Radweg gibt...)
Geht's jetzt um das Rechtsfahrgebot für den Radfahrer oder den
Autofahrer?
Dem Gesetz nach gilt das Rechtsfahrgebot für Fahrzeuge! Auch Radfahrer
nehmen doch zumeist für sich (zu Recht!) in Anspruch, Fahrzeugführer zu
sein. Damit müssen sie rechts fahren, es sei denn, sie befänden sich auf
einem benutzungspflichtigen linksseitigen Radweg.

MfG
Rupert
Martin Τrautmann
2017-05-10 05:09:07 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Rupert Haselbeck
Post by Martin Τrautmann
Aber egal ob der Radfahrer auf dem Gehweg fahren dürfte oder nicht,
egal ob jener Radweg womöglich doch ein sog. anderer Radweg wäre, den er
benutzen dürfte,
in keinem Fall hat ein Autofahrer das Recht dort Radfahrer über den
Haufen zu fahren.
Richtig! Das hat aber doch auch niemand behauptet?!
Genau darum ging es doch?

Der Fragesteller behauptete, er hätte "zur Hälfte" auf den Gehweg
ausweichen müssen. Von daher nehme ich an, er selbst war Autofahrer.
Post by Rupert Haselbeck
Es ging ja eigentlich nur darum, ob der falsch fahrende Radfahrer für den
dadurch (mit)verursachten Unfall mithaftet (ja, natürlich haftet er mit,
wenn er falsch, insbesondere in der falschen Richtung fährt...)
Er fragte, ob IHN eine Teilschuld träfe.
Post by Rupert Haselbeck
Post by Martin Τrautmann
Post by Rupert Haselbeck
Darum geht es hier nicht. Es geht schlicht und einfach darum, dass
"rechts" zu fahren ist.
Eben - aber eben nicht auf dem Gehweg.
Warum ist auf dem Gehweg nicht rechts zu fahren?
Weil es dem Fragesteller und mir nicht um den Radfahrer geht, sondern um
den Fragesteller.

Ob ein unerlaubt auf dem Bürgersteig in Gegenrichtung fahrender
Radfahrer vom Rechtsfahrgebot betroffen ist, das ist ähnlich sinnfrei
wie die Diskussion, ob StVO §12, Absatz 4a auch für Autofahrer gilt, die
verkehrt herum in eine Einbahnstraße reinfahren.
Post by Rupert Haselbeck
Post by Martin Τrautmann
Post by Rupert Haselbeck
Übrigens finden sich höchst selten Radfahrer, welche auf dem Gehweg, egal
in welcher Richtung sie ihn benutzen, "60 bis 100 cm Abstand zum
Bordstein" einhalten - da wären sie ja dann sogar auf der Fahrbahn, wo
sie hingehören (falls es keinen Radweg gibt...)
Geht's jetzt um das Rechtsfahrgebot für den Radfahrer oder den
Autofahrer?
Dem Gesetz nach gilt das Rechtsfahrgebot für Fahrzeuge! Auch Radfahrer
nehmen doch zumeist für sich (zu Recht!) in Anspruch, Fahrzeugführer zu
sein. Damit müssen sie rechts fahren, es sei denn, sie befänden sich auf
einem benutzungspflichtigen linksseitigen Radweg.
Der Thread hier geht aber nicht um den Radfahrer, sondern um eine
Teilschuld des Autofahrers.

Schönen Gruß
Martin
Bernd Ullrich
2017-05-09 20:27:25 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Martin Τrautmann
Post by Rupert Haselbeck
Post by Martin Τrautmann
Post by Bernd Ullrich
Falsch...
"§ 2 Straßenbenutzung durch Fahrzeuge
Fassung: 2013-04-01
[...]
(2) Es ist möglichst weit rechts zu fahren, nicht nur bei Gegenverkehr,
beim Überholtwerden, an Kuppen, in Kurven oder bei Unübersichtlichkeit.
"Es ist möglichst weit rechts zu fahren"
Auf der Straße wohlbemerkt.
Was ist dir darin unklar?
Bei dir einiges. Zum einen verwechselst du Straße und Fahrbahn.
Nein. Sein Vorredner glaubt offenbar, der Gehweg gehöre nicht zur Straße und
dürfe daher (von Radfahrern?!) in beliebiger Richtung benutzt werden.
Der Gehweg gehört zur Straße.
Gehwege sind nicht für Radfahrer zugelassen.
Ausnahmen sind z.B. Kinder bis 10 Jahre.
Gehwege sind auch nicht für Kraftverkehr zugelassen.
So weit die Ausgangslage.
Aber egal ob der Radfahrer auf dem Gehweg fahren dürfte oder nicht,
egal ob jener Radweg womöglich doch ein sog. anderer Radweg wäre, den er
benutzen dürfte,
in keinem Fall hat ein Autofahrer das Recht dort Radfahrer über den
Haufen zu fahren.
Post by Rupert Haselbeck
Post by Martin Τrautmann
Zum
zweiten heißt "möglichst weit rechts" nicht wirklich das technisch
mögliche, mit (andernorts) null Millimeter zum Bordstein. In der Praxis
sind es innerorts in der Regel 60 bis 100 cm Abstand zum Bordstein, erst
recht zu parkenden Autos.
Darum geht es hier nicht. Es geht schlicht und einfach darum, dass "rechts"
zu fahren ist.
Eben - aber eben nicht auf dem Gehweg.
Post by Rupert Haselbeck
Übrigens finden sich höchst selten Radfahrer, welche auf dem Gehweg, egal in
welcher Richtung sie ihn benutzen, "60 bis 100 cm Abstand zum Bordstein"
einhalten - da wären sie ja dann sogar auf der Fahrbahn, wo sie hingehören
(falls es keinen Radweg gibt...)
----------------------
Post by Martin Τrautmann
Geht's jetzt um das Rechtsfahrgebot für den Radfahrer oder den
Autofahrer?
Betrifft alle Fahrzeugführer.
Bernd Ullrich
2017-05-09 20:51:30 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Martin Τrautmann
Post by Rupert Haselbeck
Post by Martin Τrautmann
Post by Bernd Ullrich
Falsch...
"§ 2 Straßenbenutzung durch Fahrzeuge
Fassung: 2013-04-01
[...]
(2) Es ist möglichst weit rechts zu fahren, nicht nur bei Gegenverkehr,
beim Überholtwerden, an Kuppen, in Kurven oder bei Unübersichtlichkeit.
"Es ist möglichst weit rechts zu fahren"
Auf der Straße wohlbemerkt.
Was ist dir darin unklar?
Bei dir einiges. Zum einen verwechselst du Straße und Fahrbahn.
Nein. Sein Vorredner glaubt offenbar, der Gehweg gehöre nicht zur Straße und
dürfe daher (von Radfahrern?!) in beliebiger Richtung benutzt werden.
----------------------------
Post by Martin Τrautmann
Der Gehweg gehört zur Straße.
----------------------------
Post by Martin Τrautmann
Gehwege sind nicht für Radfahrer zugelassen.
Ausnahmen sind z.B. Kinder bis 10 Jahre.
Falsch, auch für deren Begleiter sind die zugelassen.



BU
Martin Τrautmann
2017-05-10 05:36:38 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Bernd Ullrich
Post by Martin Τrautmann
Post by Rupert Haselbeck
dürfe daher (von Radfahrern?!) in beliebiger Richtung benutzt werden.
----------------------------
Post by Martin Τrautmann
Der Gehweg gehört zur Straße.
----------------------------
Post by Martin Τrautmann
Gehwege sind nicht für Radfahrer zugelassen.
Ausnahmen sind z.B. Kinder bis 10 Jahre.
Falsch, auch für deren Begleiter sind die zugelassen.
Danke für die Bestätigung deiner Wahrnehmungsschwäche. Die Bedeutung von
"z.B." scheint dir ebenso unbekannt zu sein.

Begleiter sind eine Sonderform der Sonderform von Kindern auf dem
Gehweg.

Gruß
Martin
Bernd Ullrich
2017-05-10 06:22:12 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Martin Τrautmann
Post by Bernd Ullrich
Post by Martin Τrautmann
Post by Rupert Haselbeck
dürfe daher (von Radfahrern?!) in beliebiger Richtung benutzt werden.
----------------------------
Post by Martin Τrautmann
Der Gehweg gehört zur Straße.
----------------------------
Post by Martin Τrautmann
Gehwege sind nicht für Radfahrer zugelassen.
Ausnahmen sind z.B. Kinder bis 10 Jahre.
Falsch, auch für deren Begleiter sind die zugelassen.
Danke für die Bestätigung deiner Wahrnehmungsschwäche. Die Bedeutung von
"z.B." scheint dir ebenso unbekannt zu sein.
----------------
Post by Martin Τrautmann
Begleiter sind eine Sonderform der Sonderform von Kindern auf dem
Gehweg.
Erwachsene sind keine "Sonderform von Kindern".

Mein neidloser Respekt trifft dich. Ich fand schon immer Leute
faszinierend die am Tage es fertig bringen länger als 24 h zu schlafen.
Klaus K
2017-05-10 10:43:02 UTC
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Post by Bernd Ullrich
Post by Martin Τrautmann
Ausnahmen sind z.B. Kinder bis 10 Jahre.
Falsch, auch für deren Begleiter sind die zugelassen.
Du kennst den Unterschied von "z.B." und "nur"?
Klaus
Bernd Ullrich
2017-05-09 20:25:58 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Rupert Haselbeck
Post by Martin Τrautmann
Post by Bernd Ullrich
Falsch...
"§ 2 Straßenbenutzung durch Fahrzeuge
Fassung: 2013-04-01
[...]
(2) Es ist möglichst weit rechts zu fahren, nicht nur bei Gegenverkehr,
beim Überholtwerden, an Kuppen, in Kurven oder bei Unübersichtlichkeit.
"Es ist möglichst weit rechts zu fahren"
Auf der Straße wohlbemerkt.
Was ist dir darin unklar?
Bei dir einiges. Zum einen verwechselst du Straße und Fahrbahn.
Nein. Sein Vorredner glaubt offenbar, der Gehweg gehöre nicht zur Straße und
dürfe daher (von Radfahrern?!) in beliebiger Richtung benutzt werden.
Genau, dass ein Gehweg ein Straßenteil ist begreift der Τrautmann nicht.
Post by Rupert Haselbeck
Post by Martin Τrautmann
Zum
zweiten heißt "möglichst weit rechts" nicht wirklich das technisch
mögliche, mit (andernorts) null Millimeter zum Bordstein. In der Praxis
sind es innerorts in der Regel 60 bis 100 cm Abstand zum Bordstein, erst
recht zu parkenden Autos.
Darum geht es hier nicht. Es geht schlicht und einfach darum, dass "rechts"
zu fahren ist.
Übrigens finden sich höchst selten Radfahrer, welche auf dem Gehweg, egal in
welcher Richtung sie ihn benutzen, "60 bis 100 cm Abstand zum Bordstein"
einhalten - da wären sie ja dann sogar auf der Fahrbahn, wo sie hingehören
(falls es keinen Radweg gibt...)
MfG
Rupert
BU
Martin Τrautmann
2017-05-10 05:31:12 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Bernd Ullrich
Post by Rupert Haselbeck
Post by Martin Τrautmann
Post by Bernd Ullrich
(2) Es ist möglichst weit rechts zu fahren, nicht nur bei Gegenverkehr,
beim Überholtwerden, an Kuppen, in Kurven oder bei Unübersichtlichkeit.
"Es ist möglichst weit rechts zu fahren"
Auf der Straße wohlbemerkt.
Was ist dir darin unklar?
Bei dir einiges. Zum einen verwechselst du Straße und Fahrbahn.
Nein. Sein Vorredner glaubt offenbar, der Gehweg gehöre nicht zur Straße und
dürfe daher (von Radfahrern?!) in beliebiger Richtung benutzt werden.
Genau, dass ein Gehweg ein Straßenteil ist begreift der Τrautmann nicht.
Du vermengst hier verschiedenste Sachverhalte und wirst beleidigend.

PLONK, EOD,
Martin
frank paulsen
2017-05-10 06:09:49 UTC
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Raw Message
Post by Rupert Haselbeck
Darum geht es hier nicht. Es geht schlicht und einfach darum, dass "rechts"
zu fahren ist.
das ist tatsaechlich *nicht* der kernpunkt der frage, denn man geht im
allgemeinen davon aus, dass das rechtsfahrgebot sich auf den befahrenen
*strassenteil* bezieht, und nicht auf die gesamte strasse.
--
frobnicate foo
Bernd Ullrich
2017-05-10 08:21:29 UTC
Permalink
Raw Message
Post by frank paulsen
Post by Rupert Haselbeck
Darum geht es hier nicht. Es geht schlicht und einfach darum, dass "rechts"
zu fahren ist.
das ist tatsaechlich *nicht* der kernpunkt der frage, denn man geht im
allgemeinen davon aus, dass das rechtsfahrgebot sich auf den befahrenen
*strassenteil* bezieht, und nicht auf die gesamte strasse.
Wenn die Straße aus 2 Straßenteilen besteht ist auf beiden
Rechtsfahrgebot verordnet.

IRRkentwelche Sonderwegescheiss mit Z. aussen vor.

BU
Chr. Maercker
2017-05-10 10:49:16 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Rupert Haselbeck
Post by Martin Τrautmann
Post by Bernd Ullrich
"Es ist möglichst weit rechts zu fahren"
Auf der Straße wohlbemerkt.
Was ist dir darin unklar?
Bei dir einiges. Zum einen verwechselst du Straße und Fahrbahn.
Nein. Sein Vorredner glaubt offenbar, der Gehweg gehöre nicht zur Straße und
dürfe daher (von Radfahrern?!) in beliebiger Richtung benutzt werden.
Ich glaube gar nix, weiß aber nur allzu gut, welche Diskussionen es dazu
gibt. Da die StVO Fahrzeugen ausschließlich Fahrbahnen, in
Ausnahmefällen Sonderwege, zuweist, bezieht das *nachfolgende*
Rechtsfahrgebot nicht zwangsläufig Gehwege mit ein. Deren
Benutzungsverbot für Fahrzeuge steht ja auch nicht ausdrücklich drin,
sondern nur implizit, durch *Nicht*nennung. Kann ein Rechtsfahrgebot für
Straßenteile gelten, auf denen Fahrzeuge gar nicht zugelassen sind?

Unabhängig von der Rechtslage halte ich es durchaus für sinnvoll, auch
auf Gehwegen rechts zu fahren, wenn man es (als Radfahrer) schon nicht
lassen will oder aber Polizei, phantasievolle Beschilderung von
Radverkehrtanlagen, Baustellen, ... es nahe legen.
--
CU Chr. Maercker.

RADWEGE sind TOD-SICHER! Schlaue Füchse fahren Fahrbahn.
Stefan Schmitz
2017-05-10 18:35:29 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Chr. Maercker
Unabhängig von der Rechtslage halte ich es durchaus für sinnvoll, auch
auf Gehwegen rechts zu fahren, wenn man es (als Radfahrer) schon nicht
lassen will oder aber Polizei, phantasievolle Beschilderung von
Radverkehrtanlagen, Baustellen, ... es nahe legen.
Auf Gehwegen zu fahren bringt doch nur links einen Zeitvorteil.
Chr. Maercker
2017-05-11 07:32:06 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Stefan Schmitz
Auf Gehwegen zu fahren bringt doch nur links einen Zeitvorteil.
Ich frage mich sowieso, wozu Radfahrer so oft auf Gehwegen rumgurken,
egal in welcher Richtung. Teilweise sehe ich sie in Straßen mit
asphaltierten Fahrbahnen, in denen lachhaft wenige Autos fahren.
--
CU Chr. Maercker.

RADWEGE sind TOD-SICHER! Schlaue Füchse fahren Fahrbahn.
Bernd Ullrich
2017-05-11 11:27:48 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Chr. Maercker
Post by Stefan Schmitz
Auf Gehwegen zu fahren bringt doch nur links einen Zeitvorteil.
Ich frage mich sowieso, wozu Radfahrer so oft auf Gehwegen rumgurken,
egal in welcher Richtung. Teilweise sehe ich sie in Straßen mit
asphaltierten Fahrbahnen, in denen lachhaft wenige Autos fahren.
Weil dort meist keine _bösen KFZ_ fahren fühlen sich die dort "sicher".
Halt Angst.

BU
Chr. Maercker
2017-05-12 05:34:05 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Bernd Ullrich
Weil dort meist keine _bösen KFZ_ fahren fühlen sich die dort "sicher".
Halt Angst.
Nochmal: ich beobachte es inzwischen in verkehrsarm Straßen. Das wäre
dann endgültig irrationale Angst.
--
CU Chr. Maercker.

RADWEGE sind TOD-SICHER! Schlaue Füchse fahren Fahrbahn.
Stefan Schmitz
2017-05-11 20:43:21 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Chr. Maercker
Post by Stefan Schmitz
Auf Gehwegen zu fahren bringt doch nur links einen Zeitvorteil.
Ich frage mich sowieso, wozu Radfahrer so oft auf Gehwegen rumgurken,
egal in welcher Richtung. Teilweise sehe ich sie in Straßen mit
asphaltierten Fahrbahnen, in denen lachhaft wenige Autos fahren.
Siehst du auch, welche Strecken sie dort zurücklegen?
Von der Grundstücksgrenze bis zur nächsten Kreuzung finde ich das ganz praktisch.

Und wenn kaum Fußgänger unterwegs sind, hat der Gehweg auch sonst keinen
Nachteil. Noch dazu, wenn er einigermaßen breit ist.
Andreas Portz
2017-05-11 20:59:48 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Stefan Schmitz
Und wenn kaum Fußgänger unterwegs sind, hat der Gehweg auch sonst
keinen Nachteil. Noch dazu, wenn er einigermaßen breit ist.
Außerdem kann der geneigte Radlrambo sich hinterher tierisch darüber
aufregen, dass er (weil er nun mal deutlich schneller als ein Fußgänger
unterwegs ist) von einem KFZ Führer übersehen und -fahren wurde, der
gerade aus seiner Hofeinfahrt kam.


-Andreas
Stefan Schmitz
2017-05-11 21:09:38 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Andreas Portz
Post by Stefan Schmitz
Und wenn kaum Fußgänger unterwegs sind, hat der Gehweg auch sonst
keinen Nachteil. Noch dazu, wenn er einigermaßen breit ist.
Außerdem kann der geneigte Radlrambo sich hinterher tierisch darüber
aufregen, dass er (weil er nun mal deutlich schneller als ein Fußgänger
unterwegs ist) von einem KFZ Führer übersehen und -fahren wurde, der
gerade aus seiner Hofeinfahrt kam.
Ich glaube dir unbesehen, dass du schon häufig auf diese Art Radfahrer
überfahren hast. Aber dass du dich vorher überzeugt hast, ob es Rambos oder
legal dort Fahrende sind, nicht.
Chr. Maercker
2017-05-12 05:42:00 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Andreas Portz
Außerdem kann der geneigte Radlrambo sich hinterher tierisch darüber
aufregen, dass er (weil er nun mal deutlich schneller als ein Fußgänger
unterwegs ist) von einem KFZ Führer übersehen und -fahren wurde, der
gerade aus seiner Hofeinfahrt kam.
Dieses zweifelhafte Vergnügen kann er auf jedem gemeinen Radweg haben.
--
CU Chr. Maercker.

RADWEGE sind TOD-SICHER! Schlaue Füchse fahren Fahrbahn.
U***@web.de
2017-05-12 07:26:10 UTC
Permalink
Raw Message
Moin,
Post by Chr. Maercker
Post by Andreas Portz
Außerdem kann der geneigte Radlrambo sich hinterher tierisch darüber
aufregen, dass er (weil er nun mal deutlich schneller als ein Fußgänger
unterwegs ist) von einem KFZ Führer übersehen und -fahren wurde, der
gerade aus seiner Hofeinfahrt kam.
Dieses zweifelhafte Vergnügen kann er auf jedem gemeinen Radweg haben.
Ja, aber wenn ein solcher vor der Hofausfahrt aufgepinselt ist,
muß der ausfahrende Kraftfahrer doch eher mit Radverkehr zumindest
aus einer Richtung vor Erreichen der Hauptfahrbahn rechnen.

Gruß, ULF
Helmut Waitzmann
2017-05-17 21:04:22 UTC
Permalink
Raw Message
Post by U***@web.de
Post by Chr. Maercker
Post by Andreas Portz
Außerdem kann der geneigte Radlrambo sich hinterher tierisch darüber
aufregen, dass er (weil er nun mal deutlich schneller als ein Fußgänger
unterwegs ist) von einem KFZ Führer übersehen und -fahren wurde, der
gerade aus seiner Hofeinfahrt kam.
Dieses zweifelhafte Vergnügen kann er auf jedem gemeinen Radweg haben.
Ja, aber wenn ein solcher vor der Hofausfahrt aufgepinselt ist,
muß der ausfahrende Kraftfahrer doch eher mit Radverkehr zumindest
aus einer Richtung vor Erreichen der Hauptfahrbahn rechnen.
Sicher muss er das. Er muss immer damit rechnen, und zwar mit
Radverkehr aus beiden Richtungen, auch ohne Pinselei: Kinder bis
zum Alter von 8 Jahren müssen dort fahren.

Trotzdem tut er das häufig nicht, mit oder ohne Pinselei.
U***@web.de
2017-05-18 14:13:28 UTC
Permalink
Raw Message
Moin,
Post by Helmut Waitzmann
Post by U***@web.de
Post by Chr. Maercker
Post by Andreas Portz
Außerdem kann der geneigte Radlrambo sich hinterher tierisch darüber
aufregen, dass er (weil er nun mal deutlich schneller als ein Fußgänger
unterwegs ist) von einem KFZ Führer übersehen und -fahren wurde, der
gerade aus seiner Hofeinfahrt kam.
Dieses zweifelhafte Vergnügen kann er auf jedem gemeinen Radweg haben.
Ja, aber wenn ein solcher vor der Hofausfahrt aufgepinselt ist,
muß der ausfahrende Kraftfahrer doch eher mit Radverkehr zumindest
aus einer Richtung vor Erreichen der Hauptfahrbahn rechnen.
Sicher muss er das. Er muss immer damit rechnen, und zwar mit
Radverkehr aus beiden Richtungen, auch ohne Pinselei: Kinder bis
zum Alter von 8 Jahren müssen dort fahren.
Was ein Glück, daß ich 'eher' geschrieben hatte...

Gruß, ULF
Helmut Waitzmann
2017-05-19 19:40:27 UTC
Permalink
Raw Message
Post by U***@web.de
Moin,
Post by Helmut Waitzmann
Post by U***@web.de
Post by Chr. Maercker
Post by Andreas Portz
Außerdem kann der geneigte Radlrambo sich hinterher tierisch darüber
aufregen, dass er (weil er nun mal deutlich schneller als ein Fußgänger
unterwegs ist) von einem KFZ Führer übersehen und -fahren wurde, der
gerade aus seiner Hofeinfahrt kam.
Dieses zweifelhafte Vergnügen kann er auf jedem gemeinen Radweg haben.
Ja, aber wenn ein solcher vor der Hofausfahrt aufgepinselt ist,
muß der ausfahrende Kraftfahrer doch eher mit Radverkehr zumindest
aus einer Richtung vor Erreichen der Hauptfahrbahn rechnen.
Sicher muss er das. Er muss immer damit rechnen, und zwar mit
Radverkehr aus beiden Richtungen, auch ohne Pinselei: Kinder bis
zum Alter von 8 Jahren müssen dort fahren.
Was ein Glück, daß ich 'eher' geschrieben hatte...
Vermutlich liegst Du damit richtig, wenn Du mit »eher« andeutest,
dass man Radfahrer als Geisterfahrer eher dort antrifft, wo sie es
legal tun dürfen (oder gar müssen), als dort, wo es ihnen (außer
Kindern bis 8 Jahren plus Begleitperson) verboten ist.

Damit wir uns recht verstehen: Ich habe Dir mit meiner Bemerkung
nicht am Zeug flicken wollen. Sie zielte eher auf Andreas' Sicht,
der sich darin gefällt, Radfahrern zu unterstellen, sie führen
deshalb so gerne, die Gefahr suchend, auf Gehwegen links der
Fahrbahn, damit sie nachher, aus dem Hinterhalt von rechts
angreifend, im (von ihnen heimlich erwünschten) Unfall dem
Kraftfahrer Vorhaltungen machen könnten. Und deshalb sei es
zumindest verständlich, wenn nicht gar legitim, ihnen
entgegenzurufen: »Wer die Gefahr sucht, der kommt darin um!«,
kurz: »Selber schuld!«

Meine Bemerkung sollte auch, Christophs Entgegnung erläuternd,
denjenigen Kraftfahrern, die sich im Falle eines Unfalls als
ortskundige Ich-bin-ja-auch-Radfahrer hinter »Ich weiß, dass ich
beim Einfahren in eine Straße sehr vorsichtig sein und dem Verkehr
den Vorrang lassen muss, konnte ja aber nicht wissen, dass mir ein
Radfahrer als Geisterfahrer verbotenerweise den linksseitigen
Gehweg benutzend von rechts in die Quere kommt« verschanzen, den
Wind aus den Segeln nehmen.

Schließlich sollte sie auch den Farb-und-Pinsel-Freunden unter den
Radwegbefürwortern – besonders in den Straßenverkehrsbehörden –
vor Augen führen, dass die Hoffnung, man könne mit Farbe
Sicherheit schaffen, von vorne herein trügt: Kinder bis zum Alter
von 8 Jahren dürfen – je nach Örtlichkeit gar – müssen dort
geisterfahren, was bedeutet, dass man alle Gehwege einfärben
müsste. Spätestens dann aber verliert die Farbe ihre Warnwirkung.
Andreas Portz
2017-05-19 21:10:29 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Helmut Waitzmann
Sie zielte eher auf Andreas' Sicht,
der sich darin gefällt, Radfahrern zu unterstellen, sie führen
deshalb so gerne, die Gefahr suchend, auf Gehwegen links der
Fahrbahn, damit sie nachher, aus dem Hinterhalt von rechts
angreifend, im (von ihnen heimlich erwünschten) Unfall dem
Kraftfahrer Vorhaltungen machen könnten. Und deshalb sei es
zumindest verständlich, wenn nicht gar legitim, ihnen
entgegenzurufen: »Wer die Gefahr sucht, der kommt darin um!«,
kurz: »Selber schuld!«
Da ich der einzige Andreas in diesem thread bin, kannst du sicherlich
erläutern, welcher meiner Textstellen du diesen von dir ausgedachten,
hirnkranken Schwachsinn entnommen haben willst.

Ach, bitte nicht nur eine MSG-ID nennen, sondern jeden deiner obigen
Teilsätze dem 'passenden Pendant' in meinem Beitrag zuordnen.


-Andreas
Helmut Waitzmann
2017-05-24 22:17:09 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Andreas Portz
Sie zielte eher auf Andreas' Sicht, der sich darin gefällt,
Radfahrern zu unterstellen, sie führen deshalb so gerne, die
Gefahr suchend, auf Gehwegen links der Fahrbahn, damit sie
nachher, aus dem Hinterhalt von rechts angreifend, im (von
ihnen heimlich erwünschten) Unfall dem Kraftfahrer Vorhaltungen
machen könnten. Und deshalb sei es zumindest verständlich,
wenn nicht gar legitim, ihnen entgegenzurufen: »Wer die Gefahr
sucht, der kommt darin um!«, kurz: »Selber schuld!«
Da ich der einzige Andreas in diesem thread bin, kannst du
sicherlich erläutern, welcher meiner Textstellen du diesen von
dir ausgedachten, hirnkranken Schwachsinn entnommen haben
willst.
Ach, bitte nicht nur eine MSG-ID nennen,
Sie stehen alle noch in der »References:«-Vorspannzeile. Die
siebte von hinten gezählt ist Deine.
Post by Andreas Portz
sondern jeden deiner obigen Teilsätze dem 'passenden Pendant' in
meinem Beitrag zuordnen.
Gerne. Nur, warum hast Du das Zitat Deines Beitrags dann
gelöscht?

In den Postings der 11ten bis 8ten Generation vor diesem Posting
hier diskutierten Chr. Maercker und Stefan Schmitz, warum manche
Radfahrer auf dem Gehweg radfahren. Dein Beitrag zur Diskussion
war die 7te Generation.

Aber gut, hier (<of2jc0$eb$***@news.albasani.net>) ist er noch
einmal:

Außerdem kann der geneigte Radlrambo sich hinterher tierisch
darüber aufregen, dass er (weil er nun mal deutlich schneller
als ein Fußgänger unterwegs ist) von einem KFZ Führer übersehen
und -fahren wurde, der gerade aus seiner Hofeinfahrt kam.

»Außerdem« also. Das bedeutet: Du zählst hier einen weiteren
Vorteil des Radfahrens auf dem Gehweg auf.

Und worin besteht nun der Vorteil? Für den geneigten Radlrambo
besteht er darin, dass er sich hinterher tierisch über einen
erlittenen Verkehrsunfall aufregen kann.

Einen anderen Vorteil hast Du jedenfalls nicht genannt, also muss
das der Vorteil sein.

»Tierisch aufregen«: Wenn ich von jemandem sage, er rege sich
tierisch auf, lasse ich mit dieser Formulierung durchblicken, dass
ich die Aufregung für übertrieben oder unangemessen halte.

Solltest Du darin mit mir nicht übereinstimmen, habe ich Dich in
der Tat falsch verstanden, und die weitere Erläuterung ist
hinfällig. Andernfalls geht's hier weiter:

Und was wäre jetzt Deiner Meinung nach ein angemessenes Verhalten
gewesen?

Wenn jemand einen Verkehrsunfall erleidet, bei dem er überfahren
wird, ist im Allgemeinen selbst riesige Aufregung noch längst kein
übertriebenes Verhalten.

Aber vielleicht hast Du nur ein extrem dickes Fell und bist auch
durch Verkehrsunfälle nicht aus der Ruhe zu bringen?

Deine Antwort auf mein Posting, in der Du die beleidigende
Formulierung »hirnkranker Schwachsinn« gebrauchst, legt allerdings
nahe, dass Du Dich auch bei viel geringeren Anlässen aufregen
kannst.

Woran also liegt es, dass Du im Falle des Radlrambos so gänzlich
andere Maßstäbe anlegst?

Mir scheint, Du siehst den Radlrambo als am Verkehrsunfall
ursächlich Beteiligten an:

dass er (weil er nun mal deutlich schneller als ein Fußgänger
unterwegs ist) von einem KFZ Führer übersehen und -fahren wurde,
der gerade aus seiner Hofeinfahrt kam.

Auf gut Deutsch: Der Radlrambo braucht sich nicht zu beschweren,
denn er ist an seinem Unfall selbst schuld, weil er schneller
gefahren ist, als Fußgänger gehen. Wenn er sich jetzt aufregt,
tut er das ungerechtfertigt. Seine Aufregung ist deshalb
Post by Andreas Portz
»Wer die Gefahr sucht, der kommt darin um!«, kurz: »Selber
schuld!«
Aber vielleicht habe ich etwas in Deinem Beitrag übersehen.
Klarstellen kannst das nur Du. Dazu bedarf es aber etwas mehr als
nur beleidigender Formulierungen.
Andreas Portz
2017-05-25 06:11:18 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Helmut Waitzmann
Solltest Du darin mit mir nicht übereinstimmen, habe ich Dich in
der Tat falsch verstanden, und die weitere Erläuterung ist
"Weiter" impliziert, dass du bis hier schon alles abgehakt hättest. Dies
ist mitnichten der Fall.
Erläutere bitte noch, wie du auf die Formulierungen "aus dem Hinterhalt
von rechts angreifend", sowie "(von ihnen heimlich erwünschten) Unfall"
kommst.

Wer einem VT, der einen Gehweg quer, einen "Angriff" (Kampf- /
Kriegshandlung) im öffentlichen Straßenverkehr unterstellt, sollte
entweder seine Wahrnehmungsfähigkeit prüfen, oder sich behandeln lassen.

Wer denkt, ein Radfahrer würde sich bei seinen (wie auch immer von der
StVO gedeckten oder anderen VT 'berücksichtigten') Fahrmanövern
insgeheim wünschen, deshalb überfahren zu werden, bekommt nur noch den
zweiten Punkt meiner obigen Auswahl: lass' dich behandeln! JETZT!
Post by Helmut Waitzmann
nur beleidigender Formulierungen.
Das war nicht beleidigend, sondern - analog zu meiner Fahrweise im
Straßenverkehr - vorausschauend. Es war absehbar, dass deine Antwort
(vgl. obige Absätze) erneut "hirnkranken Schwachsinn" darstellen wird.


-Andreas
Johann Mayerwieser
2017-05-25 07:26:13 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Andreas Portz
Das war nicht beleidigend, sondern - analog zu meiner Fahrweise im
Straßenverkehr - vorausschauend. Es war absehbar, dass deine Antwort
(vgl.
obige Absätze) erneut "hirnkranken Schwachsinn" darstellen wird.
Diese beiden Sätze unmittelbar hintereinander sind echt der Hammer -
merkst du noch irgend etwas?
U***@web.de
2017-05-26 06:52:47 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Andreas Portz
Wer einem VT, der einen Gehweg quer, einen "Angriff" (Kampf- /
Kriegshandlung) im öffentlichen Straßenverkehr unterstellt, sollte
entweder seine Wahrnehmungsfähigkeit prüfen, oder sich behandeln lassen.
Jetzt mal halblang. Offensive Fahrweise gibt es häufiger, auch
ohne Kriegshandlungen.
U***@web.de
2017-05-20 08:47:55 UTC
Permalink
Raw Message
Moin nochmal,
Post by Helmut Waitzmann
Post by U***@web.de
Post by Helmut Waitzmann
Post by U***@web.de
Post by Chr. Maercker
Post by Andreas Portz
Außerdem kann der geneigte Radlrambo sich hinterher tierisch darüber
aufregen, dass er (weil er nun mal deutlich schneller als ein Fußgänger
unterwegs ist) von einem KFZ Führer übersehen und -fahren wurde, der
gerade aus seiner Hofeinfahrt kam.
Dieses zweifelhafte Vergnügen kann er auf jedem gemeinen Radweg haben.
Ja, aber wenn ein solcher vor der Hofausfahrt aufgepinselt ist,
muß der ausfahrende Kraftfahrer doch eher mit Radverkehr zumindest
aus einer Richtung vor Erreichen der Hauptfahrbahn rechnen.
Sicher muss er das. Er muss immer damit rechnen, und zwar mit
Radverkehr aus beiden Richtungen, auch ohne Pinselei: Kinder bis
zum Alter von 8 Jahren müssen dort fahren.
Was ein Glück, daß ich 'eher' geschrieben hatte...
Vermutlich liegst Du damit richtig, wenn Du mit »eher« andeutest,
dass man Radfahrer als Geisterfahrer eher dort antrifft, wo sie es
legal tun dürfen (oder gar müssen), als dort, wo es ihnen (außer
Kindern bis 8 Jahren plus Begleitperson) verboten ist.
Jetzt kommt noch eine Andeutung: Die radelnden Kinder mit
Gehsteigbenutzungspflicht kommen in der Ebene selten auf
wirklich hohe Geschwindigkeiten.

Gruß, ULF
Andreas Portz
2017-05-12 07:32:51 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Chr. Maercker
Dieses zweifelhafte Vergnügen kann er auf jedem gemeinen Radweg haben.
Du meinst genauso, wie ein Fußgänger, der sich darüber beschwert, in der
Fußgängerzone von einem Liefer-LKW angefahren worden zu sein, von dir
gesagt bekommt, dass ihm das auf der Autobahn auch hätte passieren können?
Oder übersiehst du auf deinen biker Augen den hinkenden Vergleich
zwischen einem von Radlern (illegal) benutzten Gehweg und einem als
solchen beschilderten Radweg, welche ein Autofahrer aus seinem
Grundstück raus überqueren muss? Also hinsichtlich der
Wahrscheinlichkeit, dort mit einem (schnell) querenden Radfahrer rechnen
zu müssen?


-Andreas
U***@web.de
2017-05-12 07:40:13 UTC
Permalink
Raw Message
Moin,
Post by Andreas Portz
Post by Chr. Maercker
Dieses zweifelhafte Vergnügen kann er auf jedem gemeinen Radweg haben.
Du meinst genauso, wie ein Fußgänger, der sich darüber beschwert, in der
Fußgängerzone von einem Liefer-LKW angefahren worden zu sein, von dir
gesagt bekommt, dass ihm das auf der Autobahn auch hätte passieren können?
Ganz ohne zumindest stundenweise Zulassung von Lieferverkehr funktionieren
viele größere Fußgängerzonen nicht.

Gruß, ULF
Chr. Maercker
2017-05-18 10:40:32 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Andreas Portz
Du meinst genauso, wie ein Fußgänger, der sich darüber beschwert, in der
Fußgängerzone von einem Liefer-LKW angefahren worden zu sein, von dir
gesagt bekommt, dass ihm das auf der Autobahn auch hätte passieren können?
Oder übersiehst du auf deinen biker Augen den hinkenden Vergleich
zwischen einem von Radlern (illegal) benutzten Gehweg und einem als
solchen beschilderten Radweg, welche ein Autofahrer aus seinem
Grundstück raus überqueren muss? Also hinsichtlich der
Wahrscheinlichkeit, dort mit einem (schnell) querenden Radfahrer rechnen
zu müssen?
Nix dgl. Ich weiß nur, welche une wieviele Unfälle in etwa passieren,
weil Auto- oder LKW-Fahrer Radfahrer "übersehen". Blaue Schilder,
blutrote Markierungen u.a.m. verhindern die nicht besonders zuverlässig.
Geisterradlern haben ein *zusätzliches* Risiko, auch das schlägt sich in
den Unfallstatistiken nieder. Hinzu kommen zigtausend "Radwege", auf
denen Falschfahren behördlich angeordnet wurde, dadurch aber nur bedingt
weniger gefährlich ist. Die machen nur deshalb wenig von sich reden,
weil sie nur an Landstraßen Normalfall sind und dort i.a. kaum Radfahrer
unterwegs sind.
--
CU Chr. Maercker.

RADWEGE sind TOD-SICHER! Schlaue Füchse fahren Fahrbahn.
Chr. Maercker
2017-05-12 05:41:08 UTC
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Raw Message
Post by Stefan Schmitz
Siehst du auch, welche Strecken sie dort zurücklegen?
Von der Grundstücksgrenze bis zur nächsten Kreuzung finde ich das ganz praktisch.
Also ich fahre dazu auf die Fahrbahn. Eher umgekehrt auf der Rückfahrt,
dann nehme ich die letzte Bordsteinabsenkung, ca. 20m vor der Tür ins
Grundstück und nur deswegen, weil der Grundstückszugang keine Absenkung hat.

Andere Radfahrer sehe ich z.T. an den merkwürdigsten Stellen auf den
Gehwegen z.B. auch neben Radfahr- und Schutzstreifen. Die BASt hat das
vor einigen Jahren schon festgestellt, es gibt um die 5..8% Leute mit
Akzeptanzproblemen bei Streifen.
Post by Stefan Schmitz
Und wenn kaum Fußgänger unterwegs sind, hat der Gehweg auch sonst keinen
Nachteil. Noch dazu, wenn er einigermaßen breit ist.
Der Belag der Gehwege ist i.a. für Fahrräder deutlich schlechter als auf
den Fahrbahnen.
--
CU Chr. Maercker.

RADWEGE sind TOD-SICHER! Schlaue Füchse fahren Fahrbahn.
U***@web.de
2017-05-12 07:24:34 UTC
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Raw Message
Post by Chr. Maercker
Post by Stefan Schmitz
Siehst du auch, welche Strecken sie dort zurücklegen?
Von der Grundstücksgrenze bis zur nächsten Kreuzung finde ich das ganz praktisch.
Also ich fahre dazu auf die Fahrbahn. Eher umgekehrt auf der Rückfahrt,
dann nehme ich die letzte Bordsteinabsenkung, ca. 20m vor der Tür ins
Grundstück und nur deswegen, weil der Grundstückszugang keine Absenkung hat.
Andere Radfahrer sehe ich z.T. an den merkwürdigsten Stellen auf den
Gehwegen z.B. auch neben Radfahr- und Schutzstreifen. Die BASt hat das
vor einigen Jahren schon festgestellt, es gibt um die 5..8% Leute mit
Akzeptanzproblemen bei Streifen.
Zur Klarstellung: Radfahrstreifen sei der mit Fahrradsymbol,
Schutzstreifen der ohne?

Hatte schon an anderer Stelle gefagt, wie das nun ist, wenn
eine Bushaltestelle dort eingerichtet wird, wo links des
Bordsteins ein Fahrradstreifen mit Fahrradsymbol verläuft.

Die meisten, aber nicht alle, Fahrpersonale der Busse halten
am Bordstein und somit auf dem Fahrradstreifen...

Gruß, ULF
Andreas Portz
2017-05-12 08:02:39 UTC
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Raw Message
Post by U***@web.de
Hatte schon an anderer Stelle gefagt, wie das nun ist, wenn
eine Bushaltestelle dort eingerichtet wird, wo links des
Bordsteins ein Fahrradstreifen mit Fahrradsymbol verläuft.
Die meisten, aber nicht alle, Fahrpersonale der Busse halten
am Bordstein und somit auf dem Fahrradstreifen...
Deswegen wurde hierzustadt dieses Problem derart 'gelöst', dass der bp
RW _durch_ den Wartebereich der Fahrgäste auf dem Hochbord geführt wird.
Dort kann man sitzenden Fahrgästen mit dem bike (legal) über die Füße
fahren, wenn diese nicht artig und 'versammelt', wie klein Lieschen bei
ihrem ersten Kaffeekränzchen, mit platzsparend angezogenen Extremitäten
auf den Sitzmulden der Wartebank hocken.


-Andreas
U***@web.de
2017-05-12 14:07:36 UTC
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Raw Message
Moin,
Post by Andreas Portz
Deswegen wurde hierzustadt dieses Problem derart 'gelöst', dass der bp
RW _durch_ den Wartebereich der Fahrgäste auf dem Hochbord geführt wird.
Dort kann man sitzenden Fahrgästen mit dem bike (legal) über die Füße
fahren, wenn diese nicht artig und 'versammelt', wie klein Lieschen bei
ihrem ersten Kaffeekränzchen, mit platzsparend angezogenen Extremitäten
auf den Sitzmulden der Wartebank hocken.
So ähnlich kann man das in Mainz an beiden Richtungshaltestellen
"Backhaushohl" auch haben. Gut, zum Fußausstrecken reicht die
Tiefe des Haltestellenhäuschens, dafür gibt es zwei Wartebereiche,
zwischen denen der Radweg durchgeführt wird, mit Haltestellenmast
in Höhe des Häuschenrahmens direkt an der Begrenzungslinie.

Gruß, ULF
Markus Koßmann
2017-05-12 13:45:50 UTC
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Post by U***@web.de
Zur Klarstellung: Radfahrstreifen sei der mit Fahrradsymbol,
Schutzstreifen der ohne?
Nein, Radfahrstreifen sind die mit blauem Schild (Z.237) und
durchgegezogener Linie ( Z.295) als Abtrennung zur Fahrbahn und sind damit
benutzungspflichtig für Radfahrer und Verboten für andere
Verkehrsteilnehmer.
Der Schutzstreifen ist ein nur durch eine gestrichelte Linie (Z.340)
abgetrennter Teil der Fahrbahn und darf bei Bedarf vom KFz-Verkehr
mitbenutzt werden.
Chr. Maercker
2017-05-18 10:47:02 UTC
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Post by U***@web.de
Zur Klarstellung: Radfahrstreifen sei der mit Fahrradsymbol,
Schutzstreifen der ohne?
Die Erklärung von Markus Koßmann ist richtig.
Post by U***@web.de
Hatte schon an anderer Stelle gefagt, wie das nun ist, wenn
eine Bushaltestelle dort eingerichtet wird, wo links des
Bordsteins ein Fahrradstreifen mit Fahrradsymbol verläuft.
Schutzstreifen dürfen "im Bedarfsfall" von Fahrzeugen befahren werden,
Radfahrstreifen nicht, das sind Sonderwege.
Post by U***@web.de
Die meisten, aber nicht alle, Fahrpersonale der Busse halten
am Bordstein und somit auf dem Fahrradstreifen...
Was ich sogar bei Radfahrstreifen für sinnvoll halte: Während des
Fahrgastwechsels können Radfahrer u.U. nicht weiterfahren, dafür links
am Bus vorbei, falls der Fahrstreifen frei ist. Bei blockiertem
Radfahrstreifen entfällt die Benutzungspflicht.
--
CU Chr. Maercker.

RADWEGE sind TOD-SICHER! Schlaue Füchse fahren Fahrbahn.
Chr. Maercker
2017-05-10 10:38:51 UTC
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Raw Message
Post by Bernd Ullrich
Falsch...
"§ 2 Straßenbenutzung durch Fahrzeuge
Fassung: 2013-04-01
[...]
(2) Es ist möglichst weit rechts zu fahren, nicht nur bei Gegenverkehr,
beim Überholtwerden, an Kuppen, in Kurven oder bei Unübersichtlichkeit.
Und was steht in Abs. 1?
Post by Bernd Ullrich
"Es ist möglichst weit rechts zu fahren"
Auf der Straße wohlbemerkt.
Falsch: "Fahrzeuge müssen die Fahrbahn benutzen."
Post by Bernd Ullrich
Was ist dir darin unklar?
Frag bitte mal in d.r.f., warum dort wiederholt behauptet wurde, auf
Gehwegen gäbe es kein Geisterradeln.
--
CU Chr. Maercker.

RADWEGE sind TOD-SICHER! Schlaue Füchse fahren Fahrbahn.
Elmar Haneke
2017-06-06 16:15:12 UTC
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Raw Message
Post by Benedikt Schwarz
bei uns im Ort besitzt die Hauptstraße einen befahrbaren Bürgersteig (=
keine Bordsteinkante). Allerdings steht nirgends ein Schild, ob der
Bürgersteig ein Fußgängerweg oder ein kombinierter Rad-/Fußweg ist.
Üblicherweise ist dere Bürgersteig ein Fussweg, alles andere wird
gekennzeichnet.
Post by Benedikt Schwarz
Heute kam mir dann auf der Hauptstraße in einer scharfen Kurve ein Bus
entgegen, der in die Gegenfahrbahn, also meiner Fahrspur, hineinragte.
Also bin ich zur Hälfte auf den befahrbaren Bürgersteig ausgewichen,
aber genau in dem Moment kam mir ebenfalls ein rasanter Radfahrer in
falscher Fahrtrichtung auf dem Bürgersteig entgegen. Ich musste kräftig
in die Eisen latschen, um weder Bus noch Radfahrer zu treffen.
Frage: Hätte ich bei einem Zusammenstoß mit Bus und/oder Radfahrer eine
Teilschuld bekommen?
Bei Rad-Unfällen bekommt der Autofahrer praktisch immer eine Mitschuld,
letztlich gabs sogar eine Mitschuld, wenn der Radler beim Umfahren eines
berechtigt auf dem Radweg stehenden Autos verunglückt - waren 20%.

Bezüglich des Busses ist aus der Ferne kaum zu klären, ob der so in die Kurve
hätte fahren dürfen.

Bei der Bewertung der Gesamtsizuatzion kommt es auch auf den genauen zeitlichen
Ablauf an, die Schilderung hört sich etwas nach "ich fahre jetzt mal etwas auf
dem Bürgersteig" an, was auch nur dann erlaubt ist, wenn der frei ist.

Elmar
--
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