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Fortschreibungsanspruch Luftreinhalteplan Stuttgart
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U***@web.de
2017-07-30 15:36:35 UTC
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Moin,

da Kfz-Verkehr betreffend, in dieser Gruppe.

die mündlichen Urteilsgründe sind hier verschriftlicht: http://www.vgstuttgart.de/pb/,Lde/Klage+der+Deutschen+Umwelthilfe+e_V_+gegen+das+Land+Baden-Wuerttemberg+wegen+Fortschreibung+des+Luftreinhalteplanes_Teilplan+Landeshauptstadt+Stuttgart+erfolgreich/?LISTPAGE=4414005

Gruß, ULF
Armin Wolf
2017-07-31 03:29:00 UTC
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Post by U***@web.de
http://www.vgstuttgart.de/pb/,Lde/Klage+der+Deutschen+Umwelthilfe+e_V_+gegen+das+Land+Baden-Wuerttemberg+wegen+Fortschreibung+des+Luftreinhalteplanes_Teilplan+Landeshauptstadt+Stuttgart+erfolgreich/?LISTPAGE=4414005
Interessant wäre:

- Was sind die Maßnahmen konkret?
- Was ist mit den NOx- Stinkern mit der EUR- 6 Plakette?
- Weshalb wäre ein Citymaut nicht erfolgsversprechend?

Sinn gemacht hätte es, alle Fahrten zu verteuern (Citymaut), so daß
ein breites Wechseln zum ÖPV stattfinden könnte, aber jeder, der
Fahren muß, dies auch tun darf (Handwerker, Rettungswagen, Be-
such, usw.)
U***@web.de
2017-07-31 06:44:57 UTC
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Moin,
Post by Armin Wolf
Post by U***@web.de
http://www.vgstuttgart.de/pb/,Lde/Klage+der+Deutschen+Umwelthilfe+e_V_+gegen+das+Land+Baden-Wuerttemberg+wegen+Fortschreibung+des+Luftreinhalteplanes_Teilplan+Landeshauptstadt+Stuttgart+erfolgreich/?LISTPAGE=4414005
- Was sind die Maßnahmen konkret?
Muß das beklagte Land festlegen, aber wenn Du nochmal
nachliest, wird auch Dir auffallen, was das VG
für die einzig effektive Maßnahme hält.
Post by Armin Wolf
- Was ist mit den NOx- Stinkern mit der EUR- 6 Plakette?
Mit keiner der gültigen Plaketten sind
reale Abgasemissionen verbunden, die
ohne Fahrzeugzahlenbeschränkung hinnehmbar
wären.
Post by Armin Wolf
- Weshalb wäre ein Citymaut nicht erfolgsversprechend?
Weil dafür wohl eine bundesrechtliche Grundlage
geschaffen werden müßte.
Post by Armin Wolf
Sinn gemacht hätte es, alle Fahrten zu verteuern (Citymaut), so daß
ein breites Wechseln zum ÖPV stattfinden könnte,
Siehe oben.
Post by Armin Wolf
aber jeder, der
Fahren muß, dies auch tun darf (Handwerker, Rettungswagen, Be-
such, usw.)
So ähnlich wird es in bisherigen Umweltzonen auch
gehandhabt. Besucher ohne Merkzeichen 'G', 'aG'
wird man aber wohl auf P&R verweisen.

Gruß, ULF
Herbert Albrecht
2017-08-01 08:05:16 UTC
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Post by U***@web.de
Moin,
da Kfz-Verkehr betreffend, in dieser Gruppe.
die mündlichen Urteilsgründe sind hier verschriftlicht:http://www.vgstuttgart.de/pb/,Lde/Klage+der+Deutschen+Umwelthilfe+e_V_+gegen+das+Land+Baden-Wuerttemberg+wegen+Fortschreibung+des+Luftreinhalteplanes_Teilplan+Landeshauptstadt+Stuttgart+erfolgreich/?LISTPAGE=4414005
Im politischen Kampf wird immer zum dicksten Hammer gegriffen (x1000
Menschen sterben jedes Jahr an...), das ist die Strategie der
Interessengruppen und das erwarte ich nicht anders. Vor Gericht sollten
Behauptungen im Detail geprüft und im Wahrheitsgehalt bewertet werden,
so kenne ich es aus (inzwischen leider) eigener Erfahrung. Das ist hier
nicht geschehen. Die Gefährdung des Rechtsgutes Leben und Gesundheit
wird ungeprüft und uneingeschränkt angenommen und vorausgesetzt.

Tatsächlich haben wir darüber keine Nachweise sondern nur statistische
Annahmen und die lauten vollständig, dass x Personen an
schadstoffinduzierten Erkankungen *früher* als an anderen Ursachen
sterben. Das ist schlecht, aber um zu beurteilen, *wie* schlecht, müssen
wir wissen, *wie viel* früher man stirbt. Dass dies nie erwähnt wird,
erzeugt bei mir automatisch den Verdacht, dass es nur eine sehr kurze
Zeit sein könnte.

Nun hat nicht nur das heissumkämpfte Autofahren sondern fast alle
Aspekte unserer technischen Zivilisation unerwünschte Nebenwirkungen.
Bis in die 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts wurden die von der
Öffentlichkeit klaglos hingenommen als Nebenerscheinung eines
historische einmaligen Massenwohlstandes. Man hatte die Entbehrungen
früherer Zeiten noch deutlich in Erinnerung.

In der absoluten Art und Weise, wie hier mit der Abwägung Gesundheit
gegen wirtschaftlichen Wohlstand umgegangen wird, können wir unsere
ganze technische Zivilisation einpacken. Den meisten Menschen ist das
auch irgendwo bewusst, sonst würden Ökoparteien weit über 5-10%
Stimmanteil erreichen und Politiker, die z.B. Fahrverbote vorschlagen,
auf weniger Ablehnung stossen.

Die Abwägung, welche Einschränkungen mit dem Ziel einer besseren
Gesundheit/eines längeren Lebens akzeptiert werden, kann ohnehin nur
jeder Einzelne für sich treffen und die dazu passende Partei
unterstützen. Das kann uns kein Gericht abnehmen.

Herbert
U***@web.de
2017-08-01 08:37:13 UTC
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Moin,
Post by Herbert Albrecht
Im politischen Kampf wird immer zum dicksten Hammer gegriffen (x1000
Menschen sterben jedes Jahr an...), das ist die Strategie der
Interessengruppen und das erwarte ich nicht anders. Vor Gericht sollten
Behauptungen im Detail geprüft und im Wahrheitsgehalt bewertet werden,
so kenne ich es aus (inzwischen leider) eigener Erfahrung. Das ist hier
nicht geschehen. Die Gefährdung des Rechtsgutes Leben und Gesundheit
wird ungeprüft und uneingeschränkt angenommen und vorausgesetzt.
Es gibt da europarechtliche Grenzwertvorgaben.
Gegen diese kannst Du mosern, Du hast jedoch als
Verwaltung für deren Einhaltung zu sorgen.

Gruß, ULF
Herbert Albrecht
2017-08-02 07:08:13 UTC
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Raw Message
Post by U***@web.de
Moin,
Post by Herbert Albrecht
Im politischen Kampf wird immer zum dicksten Hammer gegriffen (x1000
Menschen sterben jedes Jahr an...), das ist die Strategie der
Interessengruppen und das erwarte ich nicht anders. Vor Gericht sollten
Behauptungen im Detail geprüft und im Wahrheitsgehalt bewertet werden,
so kenne ich es aus (inzwischen leider) eigener Erfahrung. Das ist hier
nicht geschehen. Die Gefährdung des Rechtsgutes Leben und Gesundheit
wird ungeprüft und uneingeschränkt angenommen und vorausgesetzt.
Es gibt da europarechtliche Grenzwertvorgaben.
Gegen diese kannst Du mosern, Du hast jedoch als
Verwaltung für deren Einhaltung zu sorgen.
Oder du kannst als Staat austreten, so wie es uns die Briten gerade
vormachen. Ich würde es schade finden, wenn sich die EU auflöst. Die
Glühbirnen waren dafür zu unbedeutend, lästig, teuer aber eben nur eine
Petitesse. Der Autoverkehr ist da schon ein ganz anderes Kaliber.

Und eine alternative Partei, die mit dieser Sache nur zu gerne auf
Stimmenfang gehen würde, steht bereit.

Herbert
Rupert Haselbeck
2017-08-02 08:40:10 UTC
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Post by U***@web.de
Es gibt da europarechtliche Grenzwertvorgaben.
Gegen diese kannst Du mosern, Du hast jedoch als
Verwaltung für deren Einhaltung zu sorgen.
Ganz so einfach ist es nun wirklich nicht...
Derlei Vorgaben gibt es wohl - auf vielen Gebieten. Fraglich ist hier aber
schon, ob es überhaupt möglich ist, mit den Mitteln, welche derzeit
diskutiert werden, die Feinstaubbelastung und die NOx-Belastung auf die
gewünschten Werte zu reduzieren.
Ein wesentlicher Teil der Schadstoffe ist natürlicher Herkunft, insbesondere
was den Feinstaub betrifft. Ein weiterer, recht erheblicher Anteil entströmt
den Schornsteinen von Wohnhäusern.
Seltsamerweise ist derzeit aber der Fokus stark auf das Thema Auto und dort
wiederum auf Diesel gerichtet, während andere Möglichkeiten zur Reduzierung
der Belastungen überhaupt nicht mehr diskussionswürdig scheinen.
Wenn nun aber der Verursachungsanteil des Verkehrs in Rede ist, wenn man gar
von Fahrverboten, also von massiven Grundrechtseingriffen, sprechen möchte,
dann wird man jedenfalls auch nachweisen müssen, dass die beabsichtigte
Maßnahme geeignet und erforderlich ist, um das angestrebte Ziel zu
erreichen.
Maßnahmen, welche den erwünschten Effekt nicht erreichen können, die
vielleicht nur dem Geltungsbedürfnis selbstverliebter Aktivisten zu dienen
geeignet sind, bleiben auch unter europarechtlichen Aspekten rechtswidrig.

MfG
Rupert
Wolfgang May
2017-08-02 09:04:31 UTC
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Raw Message
Post by Rupert Haselbeck
Post by U***@web.de
Es gibt da europarechtliche Grenzwertvorgaben.
Gegen diese kannst Du mosern, Du hast jedoch als
Verwaltung für deren Einhaltung zu sorgen.
Ganz so einfach ist es nun wirklich nicht...
Derlei Vorgaben gibt es wohl - auf vielen Gebieten. Fraglich ist hier aber
schon, ob es überhaupt möglich ist, mit den Mitteln, welche derzeit
diskutiert werden, die Feinstaubbelastung und die NOx-Belastung auf die
gewünschten Werte zu reduzieren.
Ein wesentlicher Teil der Schadstoffe ist natürlicher Herkunft, insbesondere
was den Feinstaub betrifft. Ein weiterer, recht erheblicher Anteil entströmt
den Schornsteinen von Wohnhäusern.
<https://www.swr.de/swraktuell/feinstaubbelastung-durch-silvester-feuerwerk-schoenes-spektakel-aber-ungesund/-/id=396/did=18713320/nid=396/3gf2y7/index.html>

###
4.000 Tonnen Feinstaub bundesweit an Silvester

Am 31. Dezember gegen Mitternacht steigt die Feinstaub-Belastung an
vielen Orten explosionsartig an. Deutschlandweit werden an Silvester
rund 4.000 Tonnen Feinstaub freigesetzt, schätzt das
Umweltbundesamt. Das entspricht in etwa 15 Prozent der Feinstaubmenge,
die in einem ganzen Jahr im Straßenverkehr zusammenkommt.
###


Wenn ich mir ueberlege, wie oft hier zuaetzlich noch zu Geburtstagsfeiern und
aehnlichem ausgiebig geboellert wird, sollte man IMHO erstmal dort ansetzen.
Post by Rupert Haselbeck
Seltsamerweise ist derzeit aber der Fokus stark auf das Thema Auto und dort
wiederum auf Diesel gerichtet, während andere Möglichkeiten zur Reduzierung
der Belastungen überhaupt nicht mehr diskussionswürdig scheinen.
Eben. Es geht nicht um die Belastung an sich. Es geht um den Kampf gegen
individuelle Mobilitaet.
Post by Rupert Haselbeck
Wenn nun aber der Verursachungsanteil des Verkehrs in Rede ist, wenn man gar
von Fahrverboten, also von massiven Grundrechtseingriffen, sprechen möchte,
dann wird man jedenfalls auch nachweisen müssen, dass die beabsichtigte
Maßnahme geeignet und erforderlich ist, um das angestrebte Ziel zu
erreichen.
Das wird niemand tun. Wir leben im Zeitalter des postfaktischen
Schulzmerkelpopulismus.
Post by Rupert Haselbeck
Maßnahmen, welche den erwünschten Effekt nicht erreichen können, die
vielleicht nur dem Geltungsbedürfnis selbstverliebter Aktivisten zu dienen
geeignet sind, bleiben auch unter europarechtlichen Aspekten rechtswidrig.
Das interessiert in der EUdSSR keinen.

Wolfgang
Christian @Soemtron
2017-08-02 14:15:00 UTC
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Raw Message
Post by Wolfgang May
4.000 Tonnen Feinstaub bundesweit an Silvester
Das entspricht in etwa 15 Prozent der
Feinstaubmenge, die in einem ganzen Jahr im Straßenverkehr
zusammenkommt.
Wenn ich mir ueberlege, wie oft hier zuaetzlich noch zu
Geburtstagsfeiern und aehnlichem ausgiebig geboellert wird, sollte
man IMHO erstmal dort ansetzen.
Stimmt - und das völlig ohne Einschränkung der heiligen
Verbrennungsmotor-Mobilität. Hier von Frühjahr bis Herbst an jedem
Wochenende in diversen Ortschaften im Umkreis bei den immer zahlreicheren
Sommer- Wein- Apfel- Kirch- Feuerwehr- und wasweißichwas-Festen. Beim
letzten dauerte das protzig aufwendige Feuerwerk eine halbe Stunde.
Völlig entbehrlich das Ganze. Aber mit Silvester könnte man mal den
Anfang machen.

cu,
Christian

PGP Key available.
U***@web.de
2017-08-02 09:19:21 UTC
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Raw Message
Post by Rupert Haselbeck
Post by U***@web.de
Es gibt da europarechtliche Grenzwertvorgaben.
Gegen diese kannst Du mosern, Du hast jedoch als
Verwaltung für deren Einhaltung zu sorgen.
Ganz so einfach ist es nun wirklich nicht...
Derlei Vorgaben gibt es wohl - auf vielen Gebieten. Fraglich ist hier aber
schon, ob es überhaupt möglich ist, mit den Mitteln, welche derzeit
diskutiert werden, die Feinstaubbelastung und die NOx-Belastung auf die
gewünschten Werte zu reduzieren.
Das schreibt doch das VG: Mit den Mitteln, die diskutiert
wurden, wird es nicht gehen, man muß also zu den
Mitteln wie Fahrverboten greifen, die man am liebsten
undiskutiert gelassen hätte.
Post by Rupert Haselbeck
Ein wesentlicher Teil der Schadstoffe ist natürlicher Herkunft, insbesondere
was den Feinstaub betrifft.
Im Moment hakt es heftigst bei NOx.

Andererseits kommt Feinstaub auch vom Straßenabrieb,
egal, welchen Antrieb man verwendet.
Post by Rupert Haselbeck
Ein weiterer, recht erheblicher Anteil entströmt
den Schornsteinen von Wohnhäusern.
Seltsamerweise ist derzeit aber der Fokus stark auf das Thema Auto und dort
wiederum auf Diesel gerichtet, während andere Möglichkeiten zur Reduzierung
der Belastungen überhaupt nicht mehr diskussionswürdig scheinen.
Wie viele Kohleöfen beheizen Stuttgarter Privathaushalte?

Darf man dort Kamine ohne Einschränkunen nutzen?
Post by Rupert Haselbeck
Wenn nun aber der Verursachungsanteil des Verkehrs in Rede ist, wenn man gar
von Fahrverboten, also von massiven Grundrechtseingriffen, sprechen möchte,
dann wird man jedenfalls auch nachweisen müssen, dass die beabsichtigte
Maßnahme geeignet
Zur Reduzierung: Ja.
Post by Rupert Haselbeck
und erforderlich ist,
Ja, siehe oben.
Post by Rupert Haselbeck
um das angestrebte Ziel zu
erreichen.
Maßnahmen, welche den erwünschten Effekt nicht erreichen können, die
vielleicht nur dem Geltungsbedürfnis selbstverliebter Aktivisten zu dienen
geeignet sind, bleiben auch unter europarechtlichen Aspekten rechtswidrig.
Schon mal was von den Grundrechten atmender Stsdtbewohner gehört?

Körperliche Unversehrtheit?

Muß in Deiner Wertewelt hinter freier Fahrt zurückstehen.
Rupert Haselbeck
2017-08-02 10:00:06 UTC
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Raw Message
Post by U***@web.de
Post by Rupert Haselbeck
Ganz so einfach ist es nun wirklich nicht...
Derlei Vorgaben gibt es wohl - auf vielen Gebieten. Fraglich ist hier
aber schon, ob es überhaupt möglich ist, mit den Mitteln, welche derzeit
diskutiert werden, die Feinstaubbelastung und die NOx-Belastung auf die
gewünschten Werte zu reduzieren.
Das schreibt doch das VG: Mit den Mitteln, die diskutiert
wurden, wird es nicht gehen, man muß also zu den
Mitteln wie Fahrverboten greifen, die man am liebsten
undiskutiert gelassen hätte.
Es ist immerhin fraglich, ob ein Fahrverbot das Problem überhaupt lösen
könnte.
Post by U***@web.de
Post by Rupert Haselbeck
Ein wesentlicher Teil der Schadstoffe ist natürlicher Herkunft,
insbesondere was den Feinstaub betrifft.
Im Moment hakt es heftigst bei NOx.
Andererseits kommt Feinstaub auch vom Straßenabrieb,
egal, welchen Antrieb man verwendet.
Feinstaub ist zu etwa 70% natürlicher Herkunft. Man müsste sämtliche
Luftbewegungen (vg. "Wind") verbieten, um den grössten Posten anzugehen...
Post by U***@web.de
Post by Rupert Haselbeck
Ein weiterer, recht erheblicher Anteil entströmt
den Schornsteinen von Wohnhäusern.
Seltsamerweise ist derzeit aber der Fokus stark auf das Thema Auto und
dort wiederum auf Diesel gerichtet, während andere Möglichkeiten zur
Reduzierung der Belastungen überhaupt nicht mehr diskussionswürdig
scheinen.
Wie viele Kohleöfen beheizen Stuttgarter Privathaushalte?
Was lässt dich annehmen, dass allein Kohleöfen problematisch wären?
Post by U***@web.de
Darf man dort Kamine ohne Einschränkunen nutzen?
Angesichts der Notwendigkeit von Kaminen zum Betreiben der meisten
Heizungsanlagen wird sich das nicht vermeiden lassen.
Post by U***@web.de
Post by Rupert Haselbeck
Wenn nun aber der Verursachungsanteil des Verkehrs in Rede ist, wenn man
gar von Fahrverboten, also von massiven Grundrechtseingriffen, sprechen
möchte, dann wird man jedenfalls auch nachweisen müssen, dass die
beabsichtigte Maßnahme geeignet
Zur Reduzierung: Ja.
Post by Rupert Haselbeck
und erforderlich ist,
Ja, siehe oben.
Diese Abhandlung des Themas ist angesichts der Faktenfülle und deren
sorgfältiger Abwägung in der Tat höchst beeindruckend :->
So gut schafft das ja kaum die BILD.
Post by U***@web.de
Post by Rupert Haselbeck
um das angestrebte Ziel zu
erreichen.
Maßnahmen, welche den erwünschten Effekt nicht erreichen können, die
vielleicht nur dem Geltungsbedürfnis selbstverliebter Aktivisten zu
dienen geeignet sind, bleiben auch unter europarechtlichen Aspekten
rechtswidrig.
Schon mal was von den Grundrechten atmender Stsdtbewohner gehört?
Körperliche Unversehrtheit?
Muß in Deiner Wertewelt hinter freier Fahrt zurückstehen.
Vielleicht magst du einen Blick auf den Namen der Gruppe werfen. Auch wenn
du womöglich annehmen magst, dass ein juristischer Diskurs und ein Blick auf
die Fakten angesichts der hehren ideologischen Motive entbehrlich seien, so
ist hier doch noch immer eine juristische Diskussion angesagt

MfG
Rupert
U***@web.de
2017-08-02 10:06:24 UTC
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Raw Message
Post by Rupert Haselbeck
Post by U***@web.de
Post by Rupert Haselbeck
Ein weiterer, recht erheblicher Anteil entströmt
den Schornsteinen von Wohnhäusern.
Seltsamerweise ist derzeit aber der Fokus stark auf das Thema Auto und
dort wiederum auf Diesel gerichtet, während andere Möglichkeiten zur
Reduzierung der Belastungen überhaupt nicht mehr diskussionswürdig
scheinen.
Wie viele Kohleöfen beheizen Stuttgarter Privathaushalte?
Was lässt dich annehmen, dass allein Kohleöfen problematisch wären?
Was deutet darauf hin, daß ich das je angenommen hätte?
Post by Rupert Haselbeck
Post by U***@web.de
Darf man dort Kamine ohne Einschränkunen nutzen?
Angesichts der Notwendigkeit von Kaminen zum Betreiben der meisten
Heizungsanlagen wird sich das nicht vermeiden lassen.
Gemeint waren, aber darauf kommst Du BILD-Leser auch
nicht mehr, ohne daß man Dich mit der Nase darauf stößt,
nicht Schornsteinkamine, sondern offene Kamine zum
Verbrennen von Scheitholz o.ä.

Hier http://www.stuttgart.de/betriebsverbot-komfort-kamine
als Komfort-Kamine bezeichnet.
Rupert Haselbeck
2017-08-03 10:30:10 UTC
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Post by U***@web.de
Post by Rupert Haselbeck
Post by U***@web.de
Post by Rupert Haselbeck
Ein weiterer, recht erheblicher Anteil entströmt
den Schornsteinen von Wohnhäusern.
Seltsamerweise ist derzeit aber der Fokus stark auf das Thema Auto und
dort wiederum auf Diesel gerichtet, während andere Möglichkeiten zur
Reduzierung der Belastungen überhaupt nicht mehr diskussionswürdig
scheinen.
Wie viele Kohleöfen beheizen Stuttgarter Privathaushalte?
Was lässt dich annehmen, dass allein Kohleöfen problematisch wären?
Was deutet darauf hin, daß ich das je angenommen hätte?
Hmm, immerhin hast du die Kohleöfen ins Spiel gebracht...
Post by U***@web.de
Post by Rupert Haselbeck
Post by U***@web.de
Darf man dort Kamine ohne Einschränkunen nutzen?
Angesichts der Notwendigkeit von Kaminen zum Betreiben der meisten
Heizungsanlagen wird sich das nicht vermeiden lassen.
Gemeint waren, aber darauf kommst Du BILD-Leser auch
nicht mehr, ohne daß man Dich mit der Nase darauf stößt,
nicht Schornsteinkamine, sondern offene Kamine zum
Verbrennen von Scheitholz o.ä.
Dann schreib doch einfach, was du meinst.

Übrigens wäre es auch noch von Interesse, wieso du (wenn auch in einer
unpassenden Gruppe) einen Thread eröffnest, wenn du ohnehin nicht gewillt
bist, die juristische Thematik zu diskutieren (und Fakten für dich keinerlei
Rolle spielen sollen, weil die Ideologie keine Fakten brauchen kann)

MfG
Rupert
U***@web.de
2017-08-03 12:48:17 UTC
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Raw Message
Post by Rupert Haselbeck
Post by U***@web.de
Gemeint waren, aber darauf kommst Du BILD-Leser auch
nicht mehr, ohne daß man Dich mit der Nase darauf stößt,
nicht Schornsteinkamine, sondern offene Kamine zum
Verbrennen von Scheitholz o.ä.
Dann schreib doch einfach, was du meinst.
Übrigens wäre es auch noch von Interesse, wieso du (wenn auch in einer
unpassenden Gruppe) einen Thread eröffnest, wenn du ohnehin nicht gewillt
bist, die juristische Thematik zu diskutieren
39. BImschV und Regelwerk zur Beschränkung
der Nutzbarkeit öffentlicher Straßen sind
für Dich keine Juristerei?

Dann wirst zumindest Du nicht die Gerichte bemühen.
Rupert Haselbeck
2017-08-03 13:49:57 UTC
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Raw Message
Post by U***@web.de
Post by Rupert Haselbeck
Post by U***@web.de
Gemeint waren, aber darauf kommst Du BILD-Leser auch
nicht mehr, ohne daß man Dich mit der Nase darauf stößt,
nicht Schornsteinkamine, sondern offene Kamine zum
Verbrennen von Scheitholz o.ä.
Dann schreib doch einfach, was du meinst.
Übrigens wäre es auch noch von Interesse, wieso du (wenn auch in einer
unpassenden Gruppe) einen Thread eröffnest, wenn du ohnehin nicht gewillt
bist, die juristische Thematik zu diskutieren
39. BImschV und Regelwerk zur Beschränkung
der Nutzbarkeit öffentlicher Straßen sind
für Dich keine Juristerei?
Dann wirst zumindest Du nicht die Gerichte bemühen.
Was sollen denn diese sinnfreien, geifernden Sprüche?
Hast du denn wirklich keine Antworten auf die hier gestellten Fragen?
Nochmal: Warum postest du in einer juristischen Fachgruppe, wenn du doch nur
auf der Suche nach Claqueuren bist, welche die verqueren ideologischen
Ansichten mancher "Umweltschützer" teilen mögen?
Ich bin übrigens durchaus dafür, dem Gesundheitsschutz die beherrschende
Stellung einzuräumen, wenn widerstreitende Gegebenheiten zu bewerten sind.
Allerdings muß man sich davor hüten, sich in blossen idelogischen
Grabenkämpfen profilieren zu wollen, weil das allenfalls dem möglicherweise
etwas überentwickelten eigenen Ego, nicht aber den Menschen zu helfen
geeignet ist. Entscheidend haben lediglich die Fakten zu sein, wobei es sich
um wissenschaftliche Erkenntnisse, nicht aber um frei erfundene, (dafür aber
möglichst laut vorgetragene) Behauptungen handeln sollte.
Ausserdem mag es sich als einigermassen unangenehm erweisen, wenn man die
von manchen Aktivisten bevorzugten Maßnahmen tatsächlich umsetzte, die
Grenzwerte aber dennoch regelmäßig überschritten würden.
Die wissenschaftlichen Erkenntnisse belegen keineswegs die alleinige
Verursacherrolle des Automobils. Je nachdem, wem man glauben mag, könnten
durchaus auch bis zu 70% manch innerstädtisch gemessener Schadstoffe
natürlicher Herkunft sein. Was dann?
Wollen wir also nicht besser erst mal ergründen, welche Massnahmen
/geeignet/ sind, die erwünschte Verbesserung zu erzielen? Sollte es mehrere
geeignete Maßnahmen geben, so muß man darüber befinden, welche davon
/notwendig/ sind, um den gewünschten Erfolg zu erreichen. Dabei ist u.a.
auch abzuwägen, welche von mehreren gleichermassen wirksamen Maßnahmen für
Dritte am wenigsten belastend sind.

MfG
Rupert
belastend sind.

MfG
Rupert
Stefan Schmitz
2017-08-03 19:59:10 UTC
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Raw Message
Post by Rupert Haselbeck
Post by U***@web.de
39. BImschV und Regelwerk zur Beschränkung
der Nutzbarkeit öffentlicher Straßen sind
für Dich keine Juristerei?
Dann wirst zumindest Du nicht die Gerichte bemühen.
Was sollen denn diese sinnfreien, geifernden Sprüche?
Hast du denn wirklich keine Antworten auf die hier gestellten Fragen?
Nochmal: Warum postest du in einer juristischen Fachgruppe, wenn du doch nur
auf der Suche nach Claqueuren bist, welche die verqueren ideologischen
Ansichten mancher "Umweltschützer" teilen mögen?
Immerhin haben diese "Umweltschützer" sogar ein Gericht dazu gebracht, ihre
Ansichten zu teilen. Warum du diese als einzig zu dem Thema passende NG
"unpassend" nennst, wird wohl dein Geheimnis bleiben.
U***@web.de
2017-08-04 06:31:35 UTC
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Raw Message
Post by Rupert Haselbeck
Post by U***@web.de
39. BImschV und Regelwerk zur Beschränkung
der Nutzbarkeit öffentlicher Straßen sind
für Dich keine Juristerei?
Dann wirst zumindest Du nicht die Gerichte bemühen.
Was sollen denn diese sinnfreien, geifernden Sprüche?
Jetzt hör mal auf, mich anzurülpsen, sonst
werde ich ungemütlich.
Rupert Haselbeck
2017-08-04 07:10:07 UTC
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Raw Message
Post by U***@web.de
Post by Rupert Haselbeck
Post by U***@web.de
39. BImschV und Regelwerk zur Beschränkung
der Nutzbarkeit öffentlicher Straßen sind
für Dich keine Juristerei?
Dann wirst zumindest Du nicht die Gerichte bemühen.
Was sollen denn diese sinnfreien, geifernden Sprüche?
Jetzt hör mal auf, mich anzurülpsen, sonst
werde ich ungemütlich.
Bisher warst du zumindest recht beratungsresistent, was eine vernünftige
Diskussion betrifft. Es wäre an der Zeit, etwas weniger flegelhaft zu
"argumentieren", dafür mit etwas Sachargumenten anzufangen. Und ja, der
Mangel an Sachargumenten mag manchmal ungemütlich wirken.
Sollte dir das Thema also nicht behagen, weil du offenbar inhaltlich wenig
bis nichts beitragen kannst, dann fragt es sich umso mehr, wieso du damit
angefangen hast.
Nochmal: Hier ist eine juristische Fachgruppe, nicht der Schulhof oder ein
ein Propagandapamphlet irgendwelcher für oder gegen wasauchimmer Aktivisten.

Es stehen nach wie vor all die Fragen offen, welche du bisher zu ignorieren
beliebtest. Also los - fang an! Liefere einfach mal Antworten mit
Sachargumenten statt leerer Worthülsen und unverschämter Anwürfe

MfG
Rupert
U***@web.de
2017-08-04 10:46:56 UTC
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Raw Message
Post by Rupert Haselbeck
Es wäre an der Zeit, etwas weniger flegelhaft
Eben. Bekommst Du aber nicht gebacken.
Siegfried Blos
2017-08-04 13:22:16 UTC
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Raw Message
Post by Rupert Haselbeck
Wollen wir also nicht besser erst mal ergründen, welche Massnahmen
/geeignet/ sind, die erwünschte Verbesserung zu erzielen? Sollte es mehrere
geeignete Maßnahmen geben, so muß man darüber befinden, welche davon
/notwendig/ sind, um den gewünschten Erfolg zu erreichen. Dabei ist u.a.
auch abzuwägen, welche von mehreren gleichermassen wirksamen Maßnahmen für
Dritte am wenigsten belastend sind.
In Stuttgart bauen sie doch schon unter dem Hauptbahnhof eine grosse
Abluftröhre. Damit bläst dann der Westwind den Staub Richtung Bayern.
:-)

MfG
Armin Wolf
2017-08-19 06:51:10 UTC
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Raw Message
Post by Rupert Haselbeck
Wollen wir also nicht besser erst mal ergründen, welche Massnahmen
/geeignet/ sind, die erwünschte Verbesserung zu erzielen? Sollte es mehrere
geeignete Maßnahmen geben, so muß man darüber befinden, welche davon
/notwendig/ sind, um den gewünschten Erfolg zu erreichen. Dabei ist u.a.
auch abzuwägen, welche von mehreren gleichermassen wirksamen Maßnahmen für
Dritte am wenigsten belastend sind.
Vielleicht sollte in diesem Zusammenhang an einem Gesamtkonzept
gearbeitet werden, welches das Ziel ergeben könnte:
"Verlagerung des Individualverkehres in die Öffentlichen"

Neben der (fraglichen) Schadstoffminderung sollten wir natürlich
durch die Verminderung der Autos eine wünschenswerte Verbesserung
der Lebensqualität bekommen.

Erst wenn das politische Ziel feststeht, können Maßnahmen diskutiert
werden.

Die Maßnahme mit dem Verbot der "Stinker" ist natürlich unsozial und
unfair, wenn genau diejenigen, die das Gesetz beschließen, Ausnahmen
für ihren eigenen Fuhrpark erlassen (Busse, Lokomotiven, Baustellen-
fahrzeuge, Polizei- Transporter, usw.) und die zugelassenen Fahrzeuge
dann im Realbetrieb die Werte nicht einhalten.

Mich würde interessieren, weshalb das Gericht eine "Citymaut" als
unbrauchbar ohne weitere Prüfung weg kickte.

Hypothese:
Über eine Citymaut (z.B. EUR 5 pro Tag, erfaßt über das Toll- Collect-
System) könnte bei Vorhandensein funktionierender Alternativen sicher-
lich ein großartiger Effekt erreicht werden, insbesondere dann, wenn
die Tageskarte der Öffentlichen nicht teurer ist, als die Citymaut und es
in der Peripherie brauchbare P&R- Plätze gäbe (ohne Zusatzkosten).

Im Notfall, also bei Überschreitung gewisser Gernzwerte ließe sich die
Citymaut problemlos anpassen, um so für eine Minderung des Verkehres
zu sorgen. (Wer fahren muß, z.B. Taxis, Busse, Rettungswagen, usw. der
zahlt einfach und gut is.)

Wenn dann die einnahmen der Citymaut in den dringend notwendigen
Ausbau der Öffentlichen gesteckt würden, könnte deren Kapazität den
Bedarf decken....
U***@web.de
2017-08-19 08:42:34 UTC
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Raw Message
Moin,
Post by Armin Wolf
Vielleicht sollte in diesem Zusammenhang an einem Gesamtkonzept
"Verlagerung des Individualverkehres in die Öffentlichen"
Darauf wird es zumindest teilweise hinauslaufen müssen,
wobei derzeit auf den Hauptachsen die dargebotene
Kapazität der Transportgefäße bereits ausgeschöpft ist.

Daher fragte ich in de.etc.bahn.stadtverkehr, ob
und wie der VVS da Erweiterungen plane und
mit Einsatz welcher Gelder.
Post by Armin Wolf
Neben der (fraglichen) Schadstoffminderung sollten wir natürlich
durch die Verminderung der Autos eine wünschenswerte Verbesserung
der Lebensqualität bekommen.
Erst wenn das politische Ziel feststeht, können Maßnahmen diskutiert
werden.
Die Maßnahme mit dem Verbot der "Stinker" ist natürlich unsozial und
unfair, wenn genau diejenigen, die das Gesetz beschließen, Ausnahmen
für ihren eigenen Fuhrpark erlassen (Busse, Lokomotiven, Baustellen-
fahrzeuge, Polizei- Transporter, usw.) und die zugelassenen Fahrzeuge
dann im Realbetrieb die Werte nicht einhalten.
Mich würde interessieren, weshalb das Gericht eine "Citymaut" als
unbrauchbar ohne weitere Prüfung weg kickte.
Für Straßenbenutzungsabgaben braucht man
eine Rechtsgrundlage.

Wird im Volltext des Urteils wohl erwähnt werden.

Gruß, ULF
Armin Wolf
2017-08-19 11:05:20 UTC
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Raw Message
Post by U***@web.de
Für Straßenbenutzungsabgaben braucht man
eine Rechtsgrundlage.
Das wäre doch ein Ansatz für unsere Politiker, diese zu schaffen.

Reich technisch wäre es doch ein Kinderspiel, die Daten per Toll-
Collect- System zu erfassen und die Kleinbertäge über das beste-
hende System der KFZ- Steuerabrechnung einzutreiben.

Unsere Politiker haben die Macht, die gesetzlichen Voraussetzungen
zu schaffen, und "Mutti" sollte das in der heutigen Diesel- Skandal- Zeit
doch noch vor der Wahl mit großer parlamentarischen Mehrheit
umsetzen können.

Rot & Grün wird begeisternd zustimmen und die eigene Partei wird
sich sicherlich nicht querstellen. Besser heute im Hauruck- Verfahren
durchpauken, als nach der Wahl an Gelb zu scheitern. LOL.
Bastian Blank
2017-08-19 11:32:17 UTC
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Raw Message
Post by Armin Wolf
Post by U***@web.de
Für Straßenbenutzungsabgaben braucht man
eine Rechtsgrundlage.
Das wäre doch ein Ansatz für unsere Politiker, diese zu schaffen.
Das ist aber nicht die Aufgabe der Behörde. Und genau dieser wurden
durch das Urteil aber Aufgaben gegeben.
Post by Armin Wolf
Unsere Politiker haben die Macht, die gesetzlichen Voraussetzungen
zu schaffen, und "Mutti" sollte das in der heutigen Diesel- Skandal- Zeit
doch noch vor der Wahl mit großer parlamentarischen Mehrheit
umsetzen können.
Die Behörde aber nicht.

Bastian
Stefan Schmitz
2017-08-19 13:57:10 UTC
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Raw Message
Post by Armin Wolf
Post by U***@web.de
Für Straßenbenutzungsabgaben braucht man
eine Rechtsgrundlage.
Das wäre doch ein Ansatz für unsere Politiker, diese zu schaffen.
Reich technisch wäre es doch ein Kinderspiel, die Daten per Toll-
Collect- System zu erfassen und die Kleinbertäge über das beste-
hende System der KFZ- Steuerabrechnung einzutreiben.
Unsere Politiker haben die Macht, die gesetzlichen Voraussetzungen
zu schaffen, und "Mutti" sollte das in der heutigen Diesel- Skandal- Zeit
doch noch vor der Wahl mit großer parlamentarischen Mehrheit
umsetzen können.
Rot & Grün wird begeisternd zustimmen und die eigene Partei wird
sich sicherlich nicht querstellen.
Natürlich wird die sich querstellen. Wer dem Autofahrer an den Geldbeutel
geht, hat sofort die Mehrheit gegen sich.
Post by Armin Wolf
Besser heute im Hauruck- Verfahren
durchpauken, als nach der Wahl an Gelb zu scheitern. LOL.
Es liefe dann auf eine blau-gelbe Regierung hinaus.
U***@web.de
2017-08-19 14:11:47 UTC
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Raw Message
Moin,
Post by Armin Wolf
Post by U***@web.de
Für Straßenbenutzungsabgaben braucht man
eine Rechtsgrundlage.
Das wäre doch ein Ansatz für unsere Politiker, diese zu schaffen.
Reich technisch wäre es doch ein Kinderspiel, die Daten per Toll-
Collect- System zu erfassen und die Kleinbertäge über das beste-
hende System der KFZ- Steuerabrechnung einzutreiben.
Unsere Politiker haben die Macht, die gesetzlichen Voraussetzungen
zu schaffen, und "Mutti"
Die ist m.W. keine.
Post by Armin Wolf
sollte das in der heutigen Diesel- Skandal- Zeit
doch noch vor der Wahl mit großer parlamentarischen Mehrheit
umsetzen können.
Sie hält doch den Ratschluß des Abwiegelungsgipfels
für hinreichend.

Gruß, ULF
Hans CraueI
2017-08-19 18:58:23 UTC
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Armin Wolf schrieb
Post by Armin Wolf
Wollen wir also nicht besser erst mal ergrÃŒnden, welche Massnahmen
/geeignet/ sind, die erwÃŒnschte Verbesserung zu erzielen? Sollte es
mehrere
geeignete Maßnahmen geben, so muß man darÃŒber befinden, welche davon
/notwendig/ sind, um den gewÃŒnschten Erfolg zu erreichen. Dabei ist u.a.
auch abzuwÀgen, welche von mehreren gleichermassen wirksamen Maßnahmen fÃŒr
Dritte am wenigsten belastend sind.
Vielleicht sollte in diesem Zusammenhang an einem Gesamtkonzept
"Verlagerung des Individualverkehres in die Öffentlichen"
Individualverkehr ist kein Problem, der ueberwiegende Teil sogar
ganz im Gegenteil. Probleme macht der motorisierte Anteil.
An einem - richtig definierten - Gesamtkonzept hin zu einer die
Allgemeinheit weniger als derzeit belastenden Organisation des
Verkehrs wird seit langem gearbeitet.
Post by Armin Wolf
Neben der (fraglichen) Schadstoffminderung sollten wir natÃŒrlich
durch die Verminderung der Autos eine wÃŒnschenswerte Verbesserung
der LebensqualitÀt bekommen.
Das ist eines der wesentlichen Ziele, ja.
Post by Armin Wolf
Erst wenn das politische Ziel feststeht, können Maßnahmen diskutiert
werden.
Das politische Ziel steht weitgehend fest, zumindest hinsichtlich
seiner Richtung.
Post by Armin Wolf
Die Maßnahme mit dem Verbot der "Stinker" ist natÃŒrlich unsozial und
unfair, wenn genau diejenigen, die das Gesetz beschließen, Ausnahmen
fÃŒr ihren eigenen Fuhrpark erlassen (Busse, Lokomotiven, Baustellen-
fahrzeuge, Polizei- Transporter, usw.) und die zugelassenen Fahrzeuge
dann im Realbetrieb die Werte nicht einhalten.
Ein Konditionalsatz, dessen Bedingung nicht erfuellt ist.
Das Verwaltungsgericht Stuttgart ist zu dem Urteil gelangt, dass
der Betrieb der "Stinker" im Rahmen des MIV in Stuttgart unsozialer
und unfairer ist als dessen Verbot. Das Gericht hat sich dabei
augenscheinlich sehr darum bemueht, zu einer abgewogenen
Entscheidung zu gelangen.
Dass bei Einsaetzen im Interesse der Allgemeinheit (Busse,
Lokomotiven, Bausstellenfahrzeuge, Polizei, Rettungsdienste
u.v.a.) die Lage anders zu bewerten sein wird, ist offenkundig.
Post by Armin Wolf
Mich wÃŒrde interessieren, weshalb das Gericht eine "Citymaut" als
unbrauchbar ohne weitere PrÃŒfung weg kickte.
Dies einmal dahingestellt sein lassend gilt es jedoch
festzustellen, dass es da wohl deutlich geeignetere
Ansaetze gibt.

Hans
U***@web.de
2017-08-20 12:22:53 UTC
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Raw Message
Post by Hans CraueI
Post by Armin Wolf
Vielleicht sollte in diesem Zusammenhang an einem Gesamtkonzept
"Verlagerung des Individualverkehres in die Öffentlichen"
Individualverkehr ist kein Problem, der ueberwiegende Teil sogar
ganz im Gegenteil. Probleme macht der motorisierte Anteil.
In Stuttgart wird der Radverkehr je nach Richtung
durch die Geländeformen erschwert, auch
wenn man Störungen durch MIV einmal außen
vor läßt.

Fußgänger braucht man jetzt nicht umzuorientieren.

Gruß, ULF

Herbert Albrecht
2017-08-02 11:11:23 UTC
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Post by U***@web.de
Post by Rupert Haselbeck
Maßnahmen, welche den erwünschten Effekt nicht erreichen können, die
vielleicht nur dem Geltungsbedürfnis selbstverliebter Aktivisten zu dienen
geeignet sind, bleiben auch unter europarechtlichen Aspekten rechtswidrig.
Schon mal was von den Grundrechten atmender Stsdtbewohner gehört?
Womit wir wieder am Anfang des Threads wären; schon im Ausgangsposting
habe ich darauf hingewiesen, dass eine mögliche Gesundheitsgefährdung so
pauschal und absolut gar nicht existieren kann (zum Glück nicht).

Hier ins Detail zu gehen haben die Kommunikationsprofis von Industrie
und Verbänden vermutlich bewusst vermieden, weil die Gegenseite eine
moralische Fallhöhe aufgebaut hat, bei der sie in der öffentlichen
Wahrnehmung nur verlieren können.
Post by U***@web.de
Körperliche Unversehrtheit?
Die statistische Lebenserwartung steigt doch ständig, die
Lebensbedingungen können also doch gar nicht so schlecht sein.

Natürlich können wir uns wünschen, dass sie *noch* besser werden, aber
darüber sollte man sachlich diskutieren und mögliche Folgen neben ein
paar gewonnenen Lebenstagen mit bedenken. Wenn ich zehn Tage länger
leben kann, wenn ich und alle Anderen nicht autofahren sondern mit dem
ÖPV, ist die Rechnung noch recht einfach: Verdoppelte Fahrzeit an 220
Tagen pro Jahr in 40 Arbeitsjahren bedeutet bei jetzt 45 min einfache
Entfernung 225 Tage auf dem Arbeitsweg verlorene Lebenszeit allein für
die Arbeitsphase (dazu kommen weitere Verluste auf Wegen zur Schule/Uni
und auch als Rentner sitzen manche Leute nicht nur zu Hause rum). Schon
so gerechnet müsste man mir also mindestens 1 zusätzliches Lebensjahr
anbieten um mich ins Grübeln zu bringen.

Herbert
U***@web.de
2017-08-02 11:14:19 UTC
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Raw Message
Post by Herbert Albrecht
Schon
so gerechnet müsste man mir also mindestens 1 zusätzliches Lebensjahr
anbieten um mich ins Grübeln zu bringen.
Du schlägst dem Faß den Boden aus.

Es geht um Dritte, die durch Deine Zeitersparnis
leiden und früher sterben sollen.
Herbert Albrecht
2017-08-03 07:47:54 UTC
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Raw Message
Post by U***@web.de
Post by Herbert Albrecht
Schon
so gerechnet müsste man mir also mindestens 1 zusätzliches Lebensjahr
anbieten um mich ins Grübeln zu bringen.
Du schlägst dem Faß den Boden aus.
Es geht um Dritte, die durch Deine Zeitersparnis
leiden und früher sterben sollen.
Ein schönes Beispiel für die moralische Fallhöhe, die ich in meinem
vorigen Posting benannt habe.

Es sieht alles so aus, als hätte die Autoindustrie betrogen (nicht nur
die deutsche, Herr Junker, Fiats und Peugeots Diesel sind auch nicht
besser) und die Politik absichtlich nicht hingeschaut. Warum? Und -
warum kann ich ihnen deswegen nicht wirklich böse sein?

In wissenschaftlichen Fachtagungen kann man solche Rechnungen, wie ich
sie beispielhaft und extrem vereinfacht vorgeführt habe, diskutieren und
bewerten und zu der Erkenntnis kommen, dass ein Mehr von 2,25 Tagen
durchschnittlicher Lebenserwartung erkauft mit einem Verlust von 225
Tagen überflüssiger Warterei ein schlechter Deal ist. Die
journalistischen Sturmtruppen der Umweltschutzbewegung werden dennoch so
argumentieren wie du: Die Autos bringen uns alle um!

In dieser Lage kann man eigentlich nur aufgeben oder - wer tut das schon
ohne Zwang - oder man tut so als ob. Die Autoindustrie hat so getan, als
ob ihre Motoren jetzt kaum noch Abgase erzeugen und die Politik hat so
getan als so sie das prüft. Ich halte das für naiv.

Ach ja, falls die Behauptung, ich wolle für meine Zeitersparnis andere
leiden und sterben lassen, wirklich ernst gemeint ist (und nicht nur ein
Argumentationstrick aus der Stasi-Giftküche): Nein, ich bin selbst das
Versuchskaninchen. Ich lebe und arbeite seit über 60 Jahren in Hamburg.

Ich habe über 10 Jahre direkt an der Elbe gewohnt. Da gab es in der Zeit
mal einen interessanten Artikel über die Belastung des nördlichen
Elbufers:
http://www.zeit.de/2017/19/feinstaubbelastung-messung-luft-hamburg/seite-2.
Als ich das las, fiel mir wieder ein, dass ich damals jedes Mal, wenn
ich auf dem Balkon essen wollte, vorher den Tisch abwischen musste. Der
Schmutz, der schon nach einem Tag dort lag, war deutlich sichtbar (also
nicht gesundheitsgefährdend), aber trotzdem: Wenn die Feinstabhysteriker
recht hätten, würde ich schon lange nicht mehr posten, denn dann wäre
ich tot. Ich kannte damals Nachbarn, die 30, 40 Jahre vor mir dort
eingezogen waren und - inzwischen hoch in den 90ern - immer noch recht
gut zuwege waren. Tja, was lernt uns das?

Herbert
Bernd Ullrich
2017-08-03 09:25:22 UTC
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Post by Herbert Albrecht
Post by U***@web.de
Post by Herbert Albrecht
Schon
so gerechnet müsste man mir also mindestens 1 zusätzliches Lebensjahr
anbieten um mich ins Grübeln zu bringen.
Du schlägst dem Faß den Boden aus.
Es geht um Dritte, die durch Deine Zeitersparnis
leiden und früher sterben sollen.
Ein schönes Beispiel für die moralische Fallhöhe, die ich in meinem
vorigen Posting benannt habe.
Es sieht alles so aus, als hätte die Autoindustrie betrogen (nicht nur
die deutsche, Herr Junker, Fiats und Peugeots Diesel sind auch nicht
besser) und die Politik absichtlich nicht hingeschaut. Warum? Und -
warum kann ich ihnen deswegen nicht wirklich böse sein?
In wissenschaftlichen Fachtagungen kann man solche Rechnungen, wie ich
sie beispielhaft und extrem vereinfacht vorgeführt habe, diskutieren und
bewerten und zu der Erkenntnis kommen, dass ein Mehr von 2,25 Tagen
durchschnittlicher Lebenserwartung erkauft mit einem Verlust von 225
Tagen überflüssiger Warterei ein schlechter Deal ist. Die
journalistischen Sturmtruppen der Umweltschutzbewegung werden dennoch so
argumentieren wie du: Die Autos bringen uns alle um!
In dieser Lage kann man eigentlich nur aufgeben oder - wer tut das schon
ohne Zwang - oder man tut so als ob. Die Autoindustrie hat so getan, als
ob ihre Motoren jetzt kaum noch Abgase erzeugen und die Politik hat so
getan als so sie das prüft. Ich halte das für naiv.
Ach ja, falls die Behauptung, ich wolle für meine Zeitersparnis andere
leiden und sterben lassen, wirklich ernst gemeint ist (und nicht nur ein
Argumentationstrick aus der Stasi-Giftküche): Nein, ich bin selbst das
Versuchskaninchen. Ich lebe und arbeite seit über 60 Jahren in Hamburg.
Ich habe über 10 Jahre direkt an der Elbe gewohnt. Da gab es in der Zeit
mal einen interessanten Artikel über die Belastung des nördlichen
http://www.zeit.de/2017/19/feinstaubbelastung-messung-luft-hamburg/seite-2.
Als ich das las, fiel mir wieder ein, dass ich damals jedes Mal, wenn
ich auf dem Balkon essen wollte, vorher den Tisch abwischen musste. Der
Schmutz, der schon nach einem Tag dort lag, war deutlich sichtbar (also
nicht gesundheitsgefährdend), aber trotzdem: Wenn die Feinstabhysteriker
recht hätten, würde ich schon lange nicht mehr posten, denn dann wäre
ich tot. Ich kannte damals Nachbarn, die 30, 40 Jahre vor mir dort
eingezogen waren und - inzwischen hoch in den 90ern - immer noch recht
gut zuwege waren. Tja, was lernt uns das?
Herbert
Dein Gesabbere lehrt uns nur das 10 Jahre Hambursch nicht unbedingt für
dich nicht gleich sofort auf der Stelle tötlich enden müssen.

BU
U***@web.de
2017-08-03 12:46:05 UTC
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Raw Message
Post by Herbert Albrecht
Post by U***@web.de
Post by Herbert Albrecht
Schon
so gerechnet müsste man mir also mindestens 1 zusätzliches Lebensjahr
anbieten um mich ins Grübeln zu bringen.
Du schlägst dem Faß den Boden aus.
Es geht um Dritte, die durch Deine Zeitersparnis
leiden und früher sterben sollen.
Ein schönes Beispiel für die moralische Fallhöhe, die ich in meinem
vorigen Posting benannt habe.
Es sieht alles so aus, als hätte die Autoindustrie betrogen (nicht nur
die deutsche, Herr Junker, Fiats und Peugeots Diesel sind auch nicht
besser) und die Politik absichtlich nicht hingeschaut. Warum? Und -
warum kann ich ihnen deswegen nicht wirklich böse sein?
In wissenschaftlichen Fachtagungen kann man solche Rechnungen, wie ich
sie beispielhaft und extrem vereinfacht vorgeführt habe, diskutieren und
bewerten und zu der Erkenntnis kommen, dass ein Mehr von 2,25 Tagen
durchschnittlicher Lebenserwartung erkauft mit einem Verlust von 225
Tagen überflüssiger Warterei ein schlechter Deal ist.
Mit demselben "Argument" wische ich künftig die
innerstädtischen Geschwindigkeitsbegrenzungen
für mich vom Tisch, da mir noch keiner einen Unfall
durch überhöhte Geschwindigkeit nachgewiesen hat.
Post by Herbert Albrecht
Die
journalistischen Sturmtruppen der Umweltschutzbewegung werden dennoch so
argumentieren wie du: Die Autos bringen uns alle um!
Nicht alle, jedoch die Asthmatiker zuerst.
Post by Herbert Albrecht
In dieser Lage kann man eigentlich nur aufgeben oder - wer tut das schon
ohne Zwang - oder man tut so als ob. Die Autoindustrie hat so getan, als
ob ihre Motoren jetzt kaum noch Abgase erzeugen und die Politik hat so
getan als so sie das prüft. Ich halte das für naiv.
Ach ja, falls die Behauptung, ich wolle für meine Zeitersparnis andere
leiden und sterben lassen, wirklich ernst gemeint ist (und nicht nur ein
Argumentationstrick aus der Stasi-Giftküche): Nein, ich bin selbst das
Versuchskaninchen. Ich lebe und arbeite seit über 60 Jahren in Hamburg.
Und trotzdem bei derr Stasi gewesen, da Du Dich
dort so gut auskennst?
Herbert Albrecht
2017-08-04 07:38:42 UTC
Antworten
Permalink
Raw Message
[...]
Post by U***@web.de
Post by Herbert Albrecht
Ach ja, falls die Behauptung, ich wolle für meine Zeitersparnis andere
leiden und sterben lassen, wirklich ernst gemeint ist (und nicht nur ein
Argumentationstrick aus der Stasi-Giftküche): Nein, ich bin selbst das
Versuchskaninchen. Ich lebe und arbeite seit über 60 Jahren in Hamburg.
Und trotzdem bei derr Stasi gewesen, da Du Dich
dort so gut auskennst?
Nein, auch ich habe erst nach dem Zusammenbruch der DDR aus der
Aufarbeitung der Stasi-Akten (reichlich überrascht) erfahren, welchen
Aufwand die DDR zur Unterwanderung der BRD betrieben hat. So hat die
Stasi Funktionären der DKP und anderer komunistischer Organisationen
(davon gab es in den 70ern mindestens 5, die die Mensatische mit Papier
eindeckten) Kaderschulungen angeboten, in denen sie vermutlich lernten,
die Meinungsfreiheit der bürgerlichen Demokratie zu deren Abschaffung zu
missbrauchen.

Herbert
Bastian Blank
2017-08-02 12:01:03 UTC
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Raw Message
Post by Herbert Albrecht
Post by U***@web.de
Post by Rupert Haselbeck
Maßnahmen, welche den erwünschten Effekt nicht erreichen können, die
vielleicht nur dem Geltungsbedürfnis selbstverliebter Aktivisten zu dienen
geeignet sind, bleiben auch unter europarechtlichen Aspekten rechtswidrig.
Schon mal was von den Grundrechten atmender Stsdtbewohner gehört?
Womit wir wieder am Anfang des Threads wären; schon im Ausgangsposting
habe ich darauf hingewiesen, dass eine mögliche Gesundheitsgefährdung so
pauschal und absolut gar nicht existieren kann (zum Glück nicht).
Was bei der rechtlichen, anders als bei der politischen, Betrachtung
aber vollkommen egal ist. Es gibt Grenzwerte die in einem politischen
Prozess bestimmt wurden.

Hier geht es aber darum das die bestehenden Grenzwerte eingehalten
werden und die Exekutive dazu den Weg einschlagen muss, letzteres hat
sie jetzt Gerichtsbewiesen nicht getan.

Bastian
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