Discussion:
Rettungsgasse
(zu alt für eine Antwort)
Klaus K
2017-07-05 12:19:10 UTC
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Raw Message
Wo ist eigentlich bei einem Autobahn-Kreuz/Dreieck auf den Zubringern,
die nur einspurig sind (mit der ohne Standstreifen) die Rettungsgasse zu
bilden?

Ich war vor wenigen Wochen etwas überrascht, dass da alle auf der linken
Seite standen. Ich wäre instinktiv eigentlich rechts hingefahren aber
das links halten macht wirklich mehr Sinn, weil die Rettungsfahrzeuge
automatisch auf den Standstreifen der anderen Autobahn kommen.
Klaus
Ingo Stiller
2017-07-05 12:49:30 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Klaus K
Ich war vor wenigen Wochen etwas überrascht, dass da alle auf der linken
Seite standen. Ich wäre instinktiv eigentlich rechts hingefahren aber
das links halten macht wirklich mehr Sinn, weil die Rettungsfahrzeuge
automatisch auf den Standstreifen der anderen Autobahn kommen.
Auf (pro Richtung) einspurigen Straßen (dazugehören solche Ausfahrten) muss erst mal keine Rettungsgasse gebildet werden. Bei der Annäherung von Einsatzfahrzeugen muss man sich so klein machen wie möglich. Wohin ist der Situation vor Ort geschuldet, hier gibt es -soweit ich weiß- keine einheitliche Regelung.

BTW: Die Rechte-Hand-Regel (ganz links nach links, alles andere nach rechts) ist auch nicht unumstritten. Andere Länder meinen, das eine Rettungsgasse weiter rechts besser wäre. Weil man dann eben schneller von Einfahrten auf und bei Abfahrten runter von der Autobahn kommt.
In Tschechien zum Bleistift gilt die Linke-Hand-Regel.

Sind europäische Bürokraten anwesend?
Wie verhält man sich bei Staus auf Autobahnen, die eine solche Grenze überqueren.
Gibt es dazu schon eine Regelung :-)

Gruß ingo
Wolfgang Fieg
2017-07-05 14:03:53 UTC
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Raw Message
Post by Ingo Stiller
Wie verhält man sich bei Staus auf Autobahnen, die eine solche Grenze überqueren.
Gibt es dazu schon eine Regelung :-)
Es gibt keine Autobahnen oder Staus, die eine Staatsgrenze überqueren.
Es handelt sich jeweils um zwei selbständige Autobahnen bzw. Staus.

Wolfgang
U***@web.de
2017-07-05 15:06:22 UTC
Permalink
Raw Message
Moin,
Post by Wolfgang Fieg
Post by Ingo Stiller
Wie verhält man sich bei Staus auf Autobahnen, die eine solche Grenze überqueren.
Gibt es dazu schon eine Regelung :-)
Es gibt keine Autobahnen oder Staus, die eine Staatsgrenze überqueren.
Es handelt sich jeweils um zwei selbständige Autobahnen bzw. Staus.
Also erübrigen sich alle Überlegungen zu einer
grenzüberschreitenden Rettungsgasse?

Gruß, ULF
Andreas Portz
2017-07-05 15:22:29 UTC
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Raw Message
Post by U***@web.de
Also erübrigen sich alle Überlegungen zu einer
grenzüberschreitenden Rettungsgasse?
Finden grenzüberschreitende Rettungseinsätze überhaupt statt? Also
außer, wenn bei echten Katastrophenszenarien offizielle Hilfeersuchen an
das andere Land bzw. dessen Rettungs'institutionen' gerichtet werden?

Ich stelle mir schon die rechtlichen Komplikationen 'lustig' vor, wenn
ein ausländischer Notarzt in Deutschland irgendwelche Medikamente
verabreichen möchte, die hier überhaupt keine Zulassung haben. Wie der
Arzt vermutlich ebenfalls.


-Andreas
U***@web.de
2017-07-05 15:38:15 UTC
Permalink
Raw Message
Moin,
Post by Andreas Portz
Post by U***@web.de
Also erübrigen sich alle Überlegungen zu einer
grenzüberschreitenden Rettungsgasse?
Finden grenzüberschreitende Rettungseinsätze überhaupt statt?
Ja. Zumindest nach http://www.rettungsdienst.de/magazin/tschechien-rettungsdienstabkommen-unterzeichnet-36115
mit defekten Link zum Volltext des Rahmenabkommens.

Gruß, ULF
Johann Mayerwieser
2017-07-05 22:16:45 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Andreas Portz
Ich stelle mir schon die rechtlichen Komplikationen 'lustig' vor, wenn
ein ausländischer Notarzt in Deutschland irgendwelche Medikamente
verabreichen möchte, die hier überhaupt keine Zulassung haben. Wie der
Arzt vermutlich ebenfalls.
Im Rahmen der Ersten Hilfe hat meiner Ansicht nach jeder das nach seinen
Möglichkeiten Beste zu machen. Der ausländische Arzt wird da als
Ersthelfer tätig werden und wird wohl auch ärztliche Hilfe mit
ausländischen Medikamenten leisten dürfen, wenn es notwendig ist. Ich
kann mir vorstellen, dass er eher in Schwierigkeiten kommt, wenn er nicht
notwendige ärztliche Tätigkeiten verrichtet oder vorhandene Medikamente
nicht verwendet, weil sie in dem Staat nicht zugelassen sind.
Andreas Portz
2017-07-06 05:28:35 UTC
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Raw Message
Post by Johann Mayerwieser
Im Rahmen der Ersten Hilfe hat meiner Ansicht nach jeder das nach seinen
Möglichkeiten Beste zu machen.
Es ist aber ein Unterschied, ob man 'zufällig' wo vorbei kommt (auch als
Profi), oder ob man von seinem Dienstherrn überhaupt den offiziellen
Auftrag bekommen kann/darf, aktiv grenzüberschreitend tätig zu sein
(also bei Eingang eines Notrufs im Ausland von dort angefordert zu
werden), dabei aber gar nicht auf diesen Fall (vermeintlich? - siehe
Ulfs Beispiel mit Tschechien) vorbereitet zu sein.
Post by Johann Mayerwieser
Der ausländische Arzt wird da als
Ersthelfer tätig werden und wird wohl auch ärztliche Hilfe mit
ausländischen Medikamenten leisten dürfen, wenn es notwendig ist.
Nächste juristische Stichelei: durfte er diese überhaupt einführen?
Jeder Tourist, der mehr zwei Taschentücher ins Ausland mitnimmt, macht
sich doch fast strafbar.
Vom Import in Deutschland weder erhältlicher noch zugelassener
superstarker Schmerztabletten, die im Urlaubsland rezeptfrei im
Supermarkt zu kaufen sind, rede ich erst gar nicht.


-Andreas
Frank Hucklenbroich
2017-07-06 07:43:23 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Andreas Portz
Ich stelle mir schon die rechtlichen Komplikationen 'lustig' vor, wenn
ein ausländischer Notarzt in Deutschland irgendwelche Medikamente
verabreichen möchte, die hier überhaupt keine Zulassung haben. Wie der
Arzt vermutlich ebenfalls.
Das sollte kein Problem sein. Ich weiß von einem Bekannten von mir, der
Arzt ist, daß dieser auf Flügen teilweise erheblichen Rabatt bekommt, wenn
er sich dort als Arzt registrieren läßt, um im Notfall Hilfe leisten zu
können. Dann entfällt die beunruhigende Durchsage "Ist ein Arzt an Bord?",
weil die Airline genau weiß, daß er an Bord ist und wo er sitzt.

Da spielt es dann auch gar keine Rolle, über welchem Land sich der Flieger
gerade befindet oder in welchem Land das Flugzeug registriert ist. Das
regeln entsprechende internationlae Abkommen.

Grüße,

Frank
Wolfgang Fieg
2017-07-07 05:29:57 UTC
Permalink
Raw Message
... Ich weiß von einem Bekannten von mir, der
Arzt ist, daß dieser auf Flügen teilweise erheblichen Rabatt bekommt, wenn
er sich dort als Arzt registrieren läßt, um im Notfall Hilfe leisten zu
können. Dann entfällt die beunruhigende Durchsage "Ist ein Arzt an Bord?",
weil die Airline genau weiß, daß er an Bord ist und wo er sitzt.
Gibt es das auch für andere Berufe? Pfarrer, Rechtsanwälte,
Privatpiloten (PPL)?

Wolfgang
Frank Hucklenbroich
2017-07-07 08:04:57 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Wolfgang Fieg
... Ich weiß von einem Bekannten von mir, der
Arzt ist, daß dieser auf Flügen teilweise erheblichen Rabatt bekommt, wenn
er sich dort als Arzt registrieren läßt, um im Notfall Hilfe leisten zu
können. Dann entfällt die beunruhigende Durchsage "Ist ein Arzt an Bord?",
weil die Airline genau weiß, daß er an Bord ist und wo er sitzt.
Gibt es das auch für andere Berufe? Pfarrer, Rechtsanwälte,
Privatpiloten (PPL)?
Nicht daß ich wüßte. Der Privatpilot dürfte ja kein Rating für das
entsprechende Flugzeug haben, da ist sein Nutzen eher begrenzt - ja, er
kann sicher mehr als ein ein normaler Passagier, aber wie oft kommt es vor,
daß ein Passagier ein Flugzeug landen muss? Hingegen sind medizinische
Notfälle in der Luft doch eher an der Tagesordnung, die Wahrscheinlichkein,
daß einer von 400 Leuten innerhalb von 10 Stunden krank wird ist so gering
nicht.

Grüße,

Frank
David Seppi
2017-07-07 09:26:21 UTC
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Raw Message
Post by Wolfgang Fieg
Es gibt keine Autobahnen oder Staus, die eine Staatsgrenze überqueren.
Es handelt sich jeweils um zwei selbständige Autobahnen bzw. Staus.
Ich kann mich zumindest an keine Autobahn-Ende-Schilder am Walserberg
erinnern. Sowas kenne ich eher von Grenzübergängen am ehemaligen
Eisernen Vorhang, bei denen der Rückbau der Schengen-Kontrollstellen
erst im Gang ist oder vor kurzem abgeschlossen wurde.
--
David Seppi
1220 Wien
Arne Johannessen
2017-07-07 20:06:37 UTC
Permalink
Raw Message
Post by David Seppi
Es gibt keine Autobahnen [...], die eine Staatsgrenze überqueren.
Es handelt sich jeweils um zwei selbständige Autobahnen [...]
Ich kann mich zumindest an keine Autobahn-Ende-Schilder am Walserberg
erinnern.
Das fände ich auch ziemlich sinnlos, schließlich ist das Land, das man
verlässt, eben gerade nicht mehr zuständig für die Verkehrsvorschriften
nach der Grenze.

Was es sehr wohl gibt, z. B. am Beginn der BAB 3 an der
niederländischen Grenze, sind Autobahn-Anfang-Schilder für die
durchgehende Fahrbahn. Das ist auch logisch, schließlich implizieren
diese für manche Länder bestimmte Verkehrsvorschriften. Aber vermutlich
macht das jedes Land anders.
Post by David Seppi
Sowas kenne ich eher von Grenzübergängen am ehemaligen
Eisernen Vorhang, bei denen der Rückbau der Schengen-Kontrollstellen
erst im Gang ist oder vor kurzem abgeschlossen wurde.
Huch.
--
Arne Johannessen
Stefan Schmitz
2017-07-05 15:10:21 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Ingo Stiller
BTW: Die Rechte-Hand-Regel (ganz links nach links, alles andere nach rechts) ist auch nicht unumstritten. Andere Länder meinen, das eine Rettungsgasse weiter rechts besser wäre. Weil man dann eben schneller von Einfahrten auf und bei Abfahrten runter von der Autobahn kommt.
In Tschechien zum Bleistift gilt die Linke-Hand-Regel.
Von der Unfallstelle wieder weg zu kommen, dürfte für die Retter eher nicht das
Problem sein. Wenn von hinten nichts mehr nachkommen kann, wird es vorne von
allein frei.
Was die Einfahrten betrifft, sollte man die besser gar nicht zufahren.
Gibt es dazu keine Regelung?
Post by Ingo Stiller
Sind europäische Bürokraten anwesend?
Wie verhält man sich bei Staus auf Autobahnen, die eine solche Grenze überqueren.
Gibt es dazu schon eine Regelung :-)
Sinnvollerweise richtet man sich nach dem Land der letzten Auffahrt, denn von
dort kommen die Retter.
U***@web.de
2017-07-05 15:12:28 UTC
Permalink
Raw Message
Moin,
Post by Stefan Schmitz
Von der Unfallstelle wieder weg zu kommen, dürfte für die Retter eher nicht das
Problem sein. Wenn von hinten nichts mehr nachkommen kann, wird es vorne von
allein frei.
Wie oft kommen die Retter eigentlich als Geisterfahrer? In vielen
Fällen hat man dort die komplette Fahrbahn als Rettungsgasse.

Gruß, ULF
Christian Müller
2017-07-05 15:27:46 UTC
Permalink
Raw Message
Post by U***@web.de
Wie oft kommen die Retter eigentlich als Geisterfahrer? In vielen
Fällen hat man dort die komplette Fahrbahn als Rettungsgasse.
Wenn der Unfall die gesamte Fahrbahn inklusive Standstreifen
blockiert, dann ja.
Ansonsten ist es absolut gefährlich

* als Geisterfahrer
* gegen eine Truppe von genervten Autofahrern, die sich durch
die Lücke am Unfallort vorbeiqeutschen mussten

zu fahren.
Durch den Stau zu fahren ist - auf dem Papier - risikoärmer.


Gruß Christian
Lars Krause
2017-07-05 16:34:33 UTC
Permalink
Raw Message
Guten Abend,
Post by Ingo Stiller
BTW: Die Rechte-Hand-Regel (ganz links nach links, alles andere
nach rechts) ist auch nicht unumstritten. Andere Länder meinen,
das eine Rettungsgasse weiter rechts besser wäre. Weil man dann
eben schneller von Einfahrten auf und bei Abfahrten runter von
der Autobahn kommt.
Ja. Aber genau diese Regel wurde gerade heute aus aktuellem Anlass
im Morgenmagazin (ARD/ZDF) den vergesslichen Autofahrern erklärt.
Post by Ingo Stiller
Sind europäische Bürokraten anwesend?
Wie verhält man sich bei Staus auf Autobahnen, die eine solche
Grenze überqueren.> Gibt es dazu schon eine Regelung :-)
Hätte er doch geschwiegen.
Jetzt wird es bald eine geben. :-)

Grüße
Lars
--
Alle sagten: "Das geht nicht."
Dann kam einer, der wusste das nicht und hat es einfach gemacht.
David Seppi
2017-07-07 09:38:51 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Ingo Stiller
Sind europäische Bürokraten anwesend?
Wie verhält man sich bei Staus auf Autobahnen, die eine solche Grenze überqueren.
Gibt es dazu schon eine Regelung :-)
Gibt es überhaupt Grenzübergänge mit mehr als zwei (zusammenhängenden)
Fahrspuren pro Richtung?
--
David Seppi
1220 Wien
Arne Johannessen
2017-07-07 20:09:18 UTC
Permalink
Raw Message
Post by David Seppi
Gibt es überhaupt Grenzübergänge mit mehr als zwei (zusammenhängenden)
Fahrspuren pro Richtung?
Wenn eine davon eine Kriechspur sein darf: ja, auf der Autobahn
Frankreich--Luxemburg. Ansonsten wären die Gegenden um Maastricht und
Lille heiße Kandidaten.
--
Arne Johannessen
Henning Koch
2017-07-07 21:46:58 UTC
Permalink
Raw Message
Post by David Seppi
Gibt es überhaupt Grenzübergänge mit mehr als zwei (zusammenhängenden)
Fahrspuren pro Richtung?
Die A5 (als A2) von Basel kommend in Richtung Weil am Rhein. (Die
Zollabfertigung ist dort offensichtlich schon ein ganzes Stück auf
deutschem Gebiet)

Das scheint mir aber an der deutschen Grenze die einzige Stelle zu
sein...
Armin Wolf
2017-07-06 04:31:20 UTC
Permalink
Raw Message
Wo ist eigentlich bei einem Autobahn-Kreuz/Dreieck auf den Zubringern, die
nur einspurig sind (mit der ohne Standstreifen) die Rettungsgasse zu
bilden?
Ich war vor wenigen Wochen etwas überrascht, dass da alle auf der linken
Seite standen. Ich wäre instinktiv eigentlich rechts hingefahren aber das
links halten macht wirklich mehr Sinn, weil die Rettungsfahrzeuge
automatisch auf den Standstreifen der anderen Autobahn kommen.
Klaus
War es nicht früher (vor der Diskussion über Rettungsgassen) nicht
so, daß die Rettungsfahrzeuge immer den Standstreifennutzten und
es superempfindliche Strafen für Autofahrer gab, die versuchten über
den Standstreifen zur nächsten Ausfahrt zu kommen und dann mögli-
cherweise den rettungsweg blockierten?

Da das heutige System nicht funktioniert, sollte vielleicht über eine
Änderung nachgedacht werden:

- Standstreifen = Rettungsgasse
- Bei Meldung "Vollsperrung" in Baustellen kann es keine Rettungs-
gasse geben... -> Anfahrt als "Geisterfahrer" (mit Blaulicht , Sirene
und Aufmerksamkeit)
Andreas Portz
2017-07-06 05:42:42 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Armin Wolf
War es nicht früher (vor der Diskussion über Rettungsgassen) nicht
so, daß die Rettungsfahrzeuge immer den Standstreifennutzten und
es superempfindliche Strafen für Autofahrer gab, die versuchten über
den Standstreifen zur nächsten Ausfahrt zu kommen und dann mögli-
cherweise den rettungsweg blockierten?
Und was ist mit einem echten Pannenfahrzeug? Das versperrt den
Pannenstreifen und der Verkehr auf den regulären Fahrstreifen steht
staubedingt. Ohne Rangiermöglichkeit. Wie kommt der Rettungswagen oder
gar ein großes Feuerwehrauto dann weiter?
Post by Armin Wolf
- Standstreifen = Rettungsgasse
Es gibt recht viele Strecken, die gar keinen Pannenstreifen haben.
Welche Sonderlocke möchtest du für solche Fälle stricken?
99% der Verkehrsteilnehmer wissen doch nicht mal, dass, wann und
insbesondere wo (zwischen welchen Fahrstreifen - auch diese Lage wurde
vor kurzem mal wieder 'überdacht') die Rettungsgasse gebildet werden muss.


-Andreas
Armin Wolf
2017-07-07 05:09:05 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Andreas Portz
Und was ist mit einem echten Pannenfahrzeug? Das versperrt den
Pannenstreifen und der Verkehr auf den regulären Fahrstreifen steht
staubedingt. Ohne Rangiermöglichkeit. Wie kommt der Rettungswagen oder
gar ein großes Feuerwehrauto dann weiter?
Wenn ein echtes Pannenfahrzeug auf dem Pannenstreifen steht,
dann wird es auch mit der Rettungsgasse zwischen den Spuren einer
zweispurigen Autobahn eng.

Ansonsten reicht ein vernünftiger LKW- Fahrer, der so stoppt, daß
Einsatzfahrzeuge vorbei können.

Im echten Stau habe ich jedoch in den seltensten fällen Pannenfahr-
zeuge auf dem Standstreifen gesehen. Ausnahmen LKW- Fahrer, die
Zwangspausen einegen müssen, um keinen Lenkzeit- Verstoß zu
begehen.
Post by Andreas Portz
Post by Armin Wolf
- Standstreifen = Rettungsgasse
Es gibt recht viele Strecken, die gar keinen Pannenstreifen haben.
Welche Sonderlocke möchtest du für solche Fälle stricken?
99% der Verkehrsteilnehmer wissen doch nicht mal, dass, wann und
insbesondere wo (zwischen welchen Fahrstreifen - auch diese Lage wurde
vor kurzem mal wieder 'überdacht') die Rettungsgasse gebildet werden muss.
Zweispurig ohne Pannenstreifen ist ohnehin zu eng, um einen Feuerwehr-
LKW durch zu lassen, wenn rechts ein LKW steht und sich links ein normaler
SUV an die Leitplanke quetscht.

In solchen Situationen (Baustelle) ist eine Rettungsgasse nach den bestehen-
den Vorschriften physikalisch unmöglich- und wer sich mit seinem Einsatz-
fahrzeug da rein wagt, der kann gleich zu Fuß laufen.
-> Geisterfahrer
Wolfgang May
2017-07-07 05:55:21 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Armin Wolf
Post by Andreas Portz
Und was ist mit einem echten Pannenfahrzeug? Das versperrt den
Pannenstreifen und der Verkehr auf den regulären Fahrstreifen steht
staubedingt. Ohne Rangiermöglichkeit. Wie kommt der Rettungswagen oder
gar ein großes Feuerwehrauto dann weiter?
Wenn ein echtes Pannenfahrzeug auf dem Pannenstreifen steht,
dann wird es auch mit der Rettungsgasse zwischen den Spuren einer
zweispurigen Autobahn eng.
Ansonsten reicht ein vernünftiger LKW- Fahrer, der so stoppt, daß
Einsatzfahrzeuge vorbei können.
Im echten Stau habe ich jedoch in den seltensten fällen Pannenfahr-
zeuge auf dem Standstreifen gesehen.
Och, da bin ich selbst schon gestanden. Ein Marder hatte irgendwas
(wohl schon laenger vorher) im Motorraum zerlegt, so dass der
Kuehlerventilator (schon im zaehfliessenden verkehr) nicht mehr
ansprang und der Motor ueberhitzte.

Hinter mir bildete sich dann ein Stau auf dem Pannenstreifen.

Wolfgang
Andreas Portz
2017-07-07 06:04:00 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Armin Wolf
Wenn ein echtes Pannenfahrzeug auf dem Pannenstreifen steht,
dann wird es auch mit der Rettungsgasse zwischen den Spuren einer
zweispurigen Autobahn eng.
Du meinst, weil die Fahrzeuge auf dem rechten Fahrstreifen dann nicht
mehr ganz nach rechts fahren können, um 'mittig' Platz zu lassen?
Ja, der Intelligenz des DurchschnittsKFZler würde ich durchaus zutrauen,
dass er _direkt_ neben einem
warnblinkenden/rauchenden/reifengewechselten Fahrzeug mit eineinhalb bis
zwei Meter seitlichem Abstand anhält. Nicht einfach 5m dahinter warten,
bis die noch zuckelnde Schlange sich 10m weiter bewegt hat, damit man
eben _nicht_ auf der linken Begrenzungslinie des eigenen Fahrstreifens
parkt, wenn etwas später dann gar nichts mehr geht.
Post by Armin Wolf
Zweispurig ohne Pannenstreifen ist ohnehin zu eng, um einen Feuerwehr-
LKW durch zu lassen, ...
Oft gibt es so einen angedeuteten 'Fußweg' fahrbahnseits neben der
Leitplanke. Ich sage immer Motorradpannenstreifen dazu. ;-)
Dieses Konstrukt bringt (samt der 25cm breiten Linie, die aufgebracht
wurde) dann den nötigen Meterfuffzisch, um doch noch gut 3m zwischen die
Stauschlangen zu zaubern.
Wo's wirklich nicht reicht, müssen die Fahrzeuge sich eben einen
schmalen Nachbarn suchen, bevor sie anhalten. ;-)

Bzw. (auch hier wieder ein Aufreger) hätten auf so engen
Streckenabschnitten besagte fettleibige SUVs auf dem linken Fahrstreifen
oft gar nichts zu suchen.
Da war doch was vor drei/vier Jahren, dass die meisten Baustellen fast
nur noch einstreifig befahren werden können, weil mehr als die Hälfte
aller Dosen breiter ist, als die üblicherweise ausgeschilderten
Maximalbreiten für den linken Fahrstreifen. Was aber keinen schert.
Außer die Außenspiegel, die werden gelegentlich abgeschert. :->


-Andreas
HC Ahlmann
2017-07-07 08:20:36 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Armin Wolf
Zweispurig ohne Pannenstreifen ist ohnehin zu eng, um einen Feuerwehr-
LKW durch zu lassen, wenn rechts ein LKW steht und sich links ein normaler
SUV an die Leitplanke quetscht.
Ein SUV darf die linke Spur in Baustellen regelmäßig nicht benutzen,
weil dessen Breite über die Außenspiegel 2,0m überschreitet; selbst die
vereinzelt zulässigen 2,1m werden von den meisten SUV überschritten.
<http://www.kfz-auskunft.de/news/18584.html>
--
Munterbleiben
HC

<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, Törnberichte
Bastian Blank
2017-07-07 20:16:01 UTC
Permalink
Raw Message
Post by HC Ahlmann
Ein SUV darf die linke Spur in Baustellen regelmäßig nicht benutzen,
weil dessen Breite über die Außenspiegel 2,0m überschreitet; selbst die
vereinzelt zulässigen 2,1m werden von den meisten SUV überschritten.
Inzwischen werden die ersten Baustellen mit 2,2m beschildert.

Bastian
HC Ahlmann
2017-07-07 20:51:01 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Bastian Blank
Post by HC Ahlmann
Ein SUV darf die linke Spur in Baustellen regelmäßig nicht benutzen,
weil dessen Breite über die Außenspiegel 2,0m überschreitet; selbst die
vereinzelt zulässigen 2,1m werden von den meisten SUV überschritten.
Inzwischen werden die ersten Baustellen mit 2,2m beschildert.
Sobald 2,50m angeschlagen wird, fahren auch Lkw darauf. :-<
--
Munterbleiben
HC

<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, Törnberichte
Wolfgang May
2017-07-06 07:32:21 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Armin Wolf
Wo ist eigentlich bei einem Autobahn-Kreuz/Dreieck auf den Zubringern, die
nur einspurig sind (mit der ohne Standstreifen) die Rettungsgasse zu
bilden?
Ich war vor wenigen Wochen etwas überrascht, dass da alle auf der linken
Seite standen. Ich wäre instinktiv eigentlich rechts hingefahren aber das
links halten macht wirklich mehr Sinn, weil die Rettungsfahrzeuge
automatisch auf den Standstreifen der anderen Autobahn kommen.
Klaus
War es nicht früher (vor der Diskussion über Rettungsgassen) nicht
so, daß die Rettungsfahrzeuge immer den Standstreifennutzten und
Andersrum.
Die Diskussion und Existenz der Rettungsgasse stammt aus der Zeit, wo
Autobahnen noch gar keinen Standstreifen hatten.
Post by Armin Wolf
Da das heutige System nicht funktioniert, sollte vielleicht über eine
- Standstreifen = Rettungsgasse
Waere seit der Existenz von Standstreifen im allgemeinen wohl
schneller.
Einziges Problem: Wenn dann dort ein wirklich liegengebliebener (LKW)
liegt, ist Ende.
Post by Armin Wolf
- Bei Meldung "Vollsperrung" in Baustellen kann es keine Rettungs-
gasse geben... -> Anfahrt als "Geisterfahrer" (mit Blaulicht , Sirene
und Aufmerksamkeit)
Sollte IMHO viel oefter gemacht werden. Ueber den Standstreifen. Ich
habe hier selber schon erlebt, dass an der Unfallstelle (mit
Vollsperrung) bereits der Rettungshubschrauber stand, und sich aber
Feuerwehr und Bergungsfahrzeuge durch 10 Stau von hinten durchkaempfen
mussten. Von "vorne" waeren es wenige 100m gewesen.

Wolfgang
Johann Mayerwieser
2017-07-06 13:17:21 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Wolfgang May
Sollte IMHO viel oefter gemacht werden. Ueber den Standstreifen. Ich
habe hier selber schon erlebt, dass an der Unfallstelle (mit
Vollsperrung) bereits der Rettungshubschrauber stand, und sich aber
Feuerwehr und Bergungsfahrzeuge durch 10 Stau von hinten durchkaempfen
mussten. Von "vorne" waeren es wenige 100m gewesen.
Ich hab bei einem österreichischen freiwilligen Feuerwehrmann gefragt,
wenn ich anrufe, einen Unfall melde und sage, dass die Autobahn komplett
zu ist, also kein Fahrzeug mehr vorbei kann, würde die Feuerwehr dann
gegen die Fahrtrichtung anfahren. Antwort: Nur wenn die Polizei uns eine
Vollsperrung bestätigt.
Wolfgang May
2017-07-06 13:54:09 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Johann Mayerwieser
Post by Wolfgang May
Sollte IMHO viel oefter gemacht werden. Ueber den Standstreifen. Ich
habe hier selber schon erlebt, dass an der Unfallstelle (mit
Vollsperrung) bereits der Rettungshubschrauber stand, und sich aber
Feuerwehr und Bergungsfahrzeuge durch 10 Stau von hinten durchkaempfen
mussten. Von "vorne" waeren es wenige 100m gewesen.
Ich hab bei einem österreichischen freiwilligen Feuerwehrmann gefragt,
wenn ich anrufe, einen Unfall melde und sage, dass die Autobahn komplett
zu ist, also kein Fahrzeug mehr vorbei kann, würde die Feuerwehr dann
gegen die Fahrtrichtung anfahren. Antwort: Nur wenn die Polizei uns eine
Vollsperrung bestätigt.
Was irgendjemand sagt, muss halt noch lange nicht die optimale Loesung sein
(siehe Trump, Merkel, ... such Dir wen raus).
Man sollte ggf. offen dafuer sein, eine bessere Wahl zu ueberdenken, die
Menschenleben retten koennte.

Mit einem Rettungsfahrzeug auf der Standspur gegen die Fahrtrichtung
zu fahren ist IMHO relativ unproblematisch. Dort darf keiner fahren, und
im uebrigen sieht man auf Autobahnen bauartbedingt relativ weit.

Wolfgang
HC Ahlmann
2017-07-06 15:25:30 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Wolfgang May
Mit einem Rettungsfahrzeug auf der Standspur gegen die Fahrtrichtung
zu fahren ist IMHO relativ unproblematisch. Dort darf keiner fahren, und
im uebrigen sieht man auf Autobahnen bauartbedingt relativ weit.
Leider fahren doch Leute auf dem Standstreifen, gern neben sich
stauenden Lkw, was die Sichtweite einschränkt.
--
Munterbleiben
HC

<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, Törnberichte
Wolfgang May
2017-07-07 07:56:41 UTC
Permalink
Raw Message
Post by HC Ahlmann
Post by Wolfgang May
Mit einem Rettungsfahrzeug auf der Standspur gegen die Fahrtrichtung
zu fahren ist IMHO relativ unproblematisch. Dort darf keiner fahren, und
im uebrigen sieht man auf Autobahnen bauartbedingt relativ weit.
Leider fahren doch Leute auf dem Standstreifen, gern neben sich
stauenden Lkw, was die Sichtweite einschränkt.
Es geht um den Fall, wo die Rettungsfahrzeuge zu einem Unfall fahren.
Der Stau ist auf der anderen Seite des Unfalles. Den sollen sie ja umgehen,
um schneller am Unfallort sein zu koennen.

Wolfgang
HC Ahlmann
2017-07-07 08:39:04 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Wolfgang May
Der Stau ist auf der anderen Seite des Unfalles. Den sollen sie ja umgehen,
um schneller am Unfallort sein zu koennen.
Bei einem einsehbaren Unfall gibt es zu oft Stau durch Gaffer.
--
Munterbleiben
HC

<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, Törnberichte
David Seppi
2017-07-07 10:02:59 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Wolfgang May
Es geht um den Fall, wo die Rettungsfahrzeuge zu einem Unfall fahren.
Der Stau ist auf der anderen Seite des Unfalles.
Muß nicht sein. Nicht selten ist ein (Auffahr-)Unfall nicht Ursache,
sondern Folge eines Staus, der sich dort aus ganz anderen Gründen
gebildet hat. Der Unfall war dann zum Entstehungspunkt am
(in Fahrtrichtung) hinteren Ende des Staus und kann dann beim Anfahren
der Rettungskräfte mittendrin sein.
--
David Seppi
1220 Wien
HC Ahlmann
2017-07-07 10:37:49 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Wolfgang May
Es geht um den Fall, wo die Rettungsfahrzeuge zu einem Unfall fahren.
Der Stau ist auf der anderen Seite des Unfalles. Den sollen sie ja umgehen,
um schneller am Unfallort sein zu koennen.
Ich muss nachfragen, mit "andere Seite" meinst Du nicht die
Gegenfahrbahn, wie ich annahm, sondern die Richtungsfahrbahn jenseits
der Unfallstelle und verklausulierst Fahren gegen die Verkehrsrichtung?

Das bedingt eine Vollsperrung und Freigabe durch die Polizei, die
wiederum auch erteinmal zu Unfallstelle fahren muss; die Katze beißt
sich in den Schwanz.
--
Munterbleiben
HC

<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, Törnberichte
Wolfgang May
2017-07-07 10:40:02 UTC
Permalink
Raw Message
Post by HC Ahlmann
Post by Wolfgang May
Es geht um den Fall, wo die Rettungsfahrzeuge zu einem Unfall fahren.
Der Stau ist auf der anderen Seite des Unfalles. Den sollen sie ja umgehen,
um schneller am Unfallort sein zu koennen.
Ich muss nachfragen, mit "andere Seite" meinst Du nicht die
Gegenfahrbahn, wie ich annahm, sondern die Richtungsfahrbahn jenseits
der Unfallstelle und verklausulierst Fahren gegen die Verkehrsrichtung?
Das bedingt eine Vollsperrung und Freigabe durch die Polizei, die
wiederum auch erteinmal zu Unfallstelle fahren muss; die Katze beißt
sich in den Schwanz.
Folge doch einfach dem Thread.
Dann weisst Du, wie der Diskussionsverlauf ist, und drehst die Diskussion
nicht nutzlos im Kreis herum.
Und wenn Du den Kontext nicht immer wegloeschst, koennen ihn auch andere
verfolgen.

Wolfgang
Rupert Haselbeck
2017-07-06 17:10:15 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Wolfgang May
Mit einem Rettungsfahrzeug auf der Standspur gegen die Fahrtrichtung
zu fahren ist IMHO relativ unproblematisch. Dort darf keiner fahren, und
im uebrigen sieht man auf Autobahnen bauartbedingt relativ weit.
Darüber solltest du nochmal nachdenken. Erstens fahren garnicht selten,
natürlich unerlaubt, Fahrzeuge auf dem Standstreifen und zweitens ist die
angeblich relativ weite Sicht offenkundig vielfach nicht gegeben, jedenfalls
für eine ganze Menge Verkehrsteilnehmer. Ansonsten gäbe es nicht derart
viele Auffahrunfälle. Wenn nun gar ein Fahrzeug in Gegenrichtung ankäme,
dann wären die Folgen bedeutend schwerer als bei einem Auffahrunfall.
Deshalb wird kein Rettungsfahrzeug in der "falschen" Richtung eine
Unfallstelle anfahren, wenn nicht zuvor bereits die Bestätigung der Polizei
vorliegt, dass eine Vollsperrung erfolgt ist

MfG
Rupert
Armin Wolf
2017-07-07 05:19:17 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Rupert Haselbeck
Post by Wolfgang May
Mit einem Rettungsfahrzeug auf der Standspur gegen die Fahrtrichtung
zu fahren ist IMHO relativ unproblematisch. Dort darf keiner fahren, und
im uebrigen sieht man auf Autobahnen bauartbedingt relativ weit.
Darüber solltest du nochmal nachdenken. Erstens fahren garnicht selten,
natürlich unerlaubt, Fahrzeuge auf dem Standstreifen und zweitens ist die
angeblich relativ weite Sicht offenkundig vielfach nicht gegeben, jedenfalls
für eine ganze Menge Verkehrsteilnehmer. Ansonsten gäbe es nicht derart
viele Auffahrunfälle. Wenn nun gar ein Fahrzeug in Gegenrichtung ankäme,
dann wären die Folgen bedeutend schwerer als bei einem Auffahrunfall.
Deshalb wird kein Rettungsfahrzeug in der "falschen" Richtung eine
Unfallstelle anfahren, wenn nicht zuvor bereits die Bestätigung der Polizei
vorliegt, dass eine Vollsperrung erfolgt ist
Hatten wir nicht das Problem der unfallbedingten Vollsperrung, so
daß eigentlich kein Fahrzeug kommen kann.

die einsatzleitung kann das übrigens schnell per Google- Maps über-
prüfen. Da sieht man sehr schnell, wenn die Autobahn komplett dicht
ist.
Andreas Portz
2017-07-07 06:15:52 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Armin Wolf
Hatten wir nicht das Problem der unfallbedingten Vollsperrung, so
daß eigentlich kein Fahrzeug kommen kann.
"Eigentlich" heißt, dass es dort keinen Parkplatz geben darf. Und
niemanden, der "nur mal kurz" so was wie eine eigene Panne hatte und
deshalb 30min auf dem Pannenstreifen arbeitete.
Post by Armin Wolf
die einsatzleitung kann das übrigens schnell per Google- Maps über-
prüfen. Da sieht man sehr schnell, wenn die Autobahn komplett dicht
ist.
Du hast offensichtlich recht wenig Ahnung, wie maps.google an seine
Daten kommt, oder?
Erstens zeigen die nicht "alles frei, kein einziges Fahrzeug unterwegs
oder nebenan geparkt" an, sondern die Durchschnittsgeschwindigkeit der
sich vor dort 'meldenden' Smartphones etc. in einem gewissen Zeitfenster
der jüngsten Vergangenheit. Wenn wenig Technologie affine Fahrzeugführer
unterwegs sind, bekommst du gar keine Meldungen.
Und der Unterschied zwischen grüner Linie ('normaler Verkehrsfluss') und
nicht farbiger Linie ('kaum feststellbarer Verkehr') ist fließend und
sogar bei letzterem würdest du die drei Karren, die dort unterwegs sind,
satt frontal in den Kühler bekommen.

Und um auf deinen letzten Absatz zurück zu kommen: ja, eine Vollsperrung
mit vielen stehenden Fahrzeugen erkennt man in m.g nach 'ner viertel Stunde.
Aber das interessiert die Geisterretter (und uns bei dieser Diskussion)
überhaupt nicht. Es geht denen um _den_ _Einen_, der vielleicht doch
noch - aus welchem Grund auch immer - auf der Strecke unterwegs ist. Den
sieht kein m.g der Welt.


-Andreas
Wolfgang May
2017-07-07 08:02:19 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Andreas Portz
Post by Armin Wolf
Hatten wir nicht das Problem der unfallbedingten Vollsperrung, so
daß eigentlich kein Fahrzeug kommen kann.
"Eigentlich" heißt, dass es dort keinen Parkplatz geben darf.
Ob dort ein Parkplatz ist, sollte die Einsatzleitung wissen koennen.
Post by Andreas Portz
Und
niemanden, der "nur mal kurz" so was wie eine eigene Panne hatte und
deshalb 30min auf dem Pannenstreifen arbeitete.
In jedem Fall sollte dieser dann nicht auf der Standspur fahren.
Und wenn, dann nur so langsam, dass er die entgegenkommenden Rettungsfahrzeuge
mehr als rechtzeitig erkennen wird, und sie ihn auch.

Wolfgang
Bastian Blank
2017-07-07 20:20:29 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Wolfgang May
In jedem Fall sollte dieser dann nicht auf der Standspur fahren.
Und wenn, dann nur so langsam, dass er die entgegenkommenden Rettungsfahrzeuge
mehr als rechtzeitig erkennen wird, und sie ihn auch.
Sollte, könnte. Blöderweise gibt es für die Autobahn auch noch eine
Ausnahme von Sichtfahrgebot, und selbst das was noch da ist wird
geflissentlicht ignoriert. Sorry, das wird niemand riskieren.

Bastian
David Seppi
2017-07-07 10:13:18 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Andreas Portz
Erstens zeigen die nicht "alles frei, kein einziges Fahrzeug unterwegs
oder nebenan geparkt" an, sondern die Durchschnittsgeschwindigkeit der
sich vor dort 'meldenden' Smartphones etc. in einem gewissen Zeitfenster
der jüngsten Vergangenheit. Wenn wenig Technologie affine Fahrzeugführer
unterwegs sind, bekommst du gar keine Meldungen.
Hat nicht unbedingt was mit technologie-affin zu tun. Es gibt genug
Leute, die auch ihr Smartphone während der Fahrt ausschalten, weil
sie es am Steuer eh nicht verwenden können bzw. wollen.
--
David Seppi
1220 Wien
Andreas Portz
2017-07-07 11:33:12 UTC
Permalink
Raw Message
Post by David Seppi
Hat nicht unbedingt was mit technologie-affin zu tun.
Doch. Und zwar dahingehend, dass sie sich erst mal für so etwas wie
maps.google interessieren müssen. Ein Mobiltel, dessen Besitzer sich
einen *zensiert* für solche Stau apps interessiert, wird auch niemals
seine Position und Fahrgeschwindigkeit an den google Server liefern.


-Andreas
U***@web.de
2017-07-07 14:30:56 UTC
Permalink
Raw Message
Moin,
Post by Andreas Portz
Post by Armin Wolf
die einsatzleitung kann das übrigens schnell per Google- Maps über-
prüfen. Da sieht man sehr schnell, wenn die Autobahn komplett dicht
ist.
Du hast offensichtlich recht wenig Ahnung, wie maps.google an seine
Daten kommt, oder?
Erstens zeigen die nicht "alles frei, kein einziges Fahrzeug unterwegs
oder nebenan geparkt" an, sondern die Durchschnittsgeschwindigkeit der
sich vor dort 'meldenden' Smartphones etc. in einem gewissen Zeitfenster
der jüngsten Vergangenheit. Wenn wenig Technologie affine Fahrzeugführer
unterwegs sind, bekommst du gar keine Meldungen.
Aus der Datenaggregation wird auch nicht die Meldung generiert:

"Eigentlich jede Menge eingebuchter Geräte auf der Autobahn,
aber in Richtung Norden klemmen die alle vor Kilometer
87,16 fest."

?
HC Ahlmann
2017-07-07 08:20:36 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Armin Wolf
Hatten wir nicht das Problem der unfallbedingten Vollsperrung, so
daß eigentlich kein Fahrzeug kommen kann.
"Eigentlich", "sollte", "könnte" und "müsste" haben in
sicherheitsrelevanten Abwägungen wie Freigabe nach einer Vollsperrung
nichts zu suchen.
--
Munterbleiben
HC

<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, Törnberichte
U***@web.de
2017-07-07 14:35:19 UTC
Permalink
Raw Message
Moin,
Post by HC Ahlmann
Post by Armin Wolf
Hatten wir nicht das Problem der unfallbedingten Vollsperrung, so
daß eigentlich kein Fahrzeug kommen kann.
"Eigentlich", "sollte", "könnte" und "müsste" haben in
sicherheitsrelevanten Abwägungen wie Freigabe nach einer Vollsperrung
nichts zu suchen.
Das Problem ist aber, daß, wenn man zuwartet, bis
man alle Informationen sicher hat, die ersten
Unfallopfer verblutet sein und löschbare Brände sich
ausgebreitet haben können.

Gruß, ULF
Rupert Haselbeck
2017-07-07 15:20:09 UTC
Permalink
Raw Message
Post by U***@web.de
Das Problem ist aber, daß, wenn man zuwartet, bis
man alle Informationen sicher hat, die ersten
Unfallopfer verblutet sein und löschbare Brände sich
ausgebreitet haben können.
Gut! Du hast treffsicher erkannt, warum man so großen Wert auf benutzbare
Rettungsgassen legt :->
Es ist schlichtweg Irrsinn, zu versuchen, auf einer nicht zweifelsfrei
gesperrten Autobahn eine Anfahrt zur Unfallstelle aus der Gegenrichtung zu
versuchen. Das provozierte weitere schwere Unfälle. Daher macht man das auch
nicht. Den Unfallopfern ist nämlich auch nicht sonderlich gut geholfen, wenn
Notarzt und/oder Feuerwehr ihrerseits in einen Unfall verwickelt werden.
Und selbstverständlich ist es den Rettungskräften auch nicht zuzumuten, sich
bewusst in eine derartige Gefahr zu begeben

MfG
Rupert
U***@web.de
2017-07-08 11:17:21 UTC
Permalink
Raw Message
Moin,
Post by Rupert Haselbeck
Post by U***@web.de
Das Problem ist aber, daß, wenn man zuwartet, bis
man alle Informationen sicher hat, die ersten
Unfallopfer verblutet sein und löschbare Brände sich
ausgebreitet haben können.
Gut! Du hast treffsicher erkannt, warum man so großen Wert auf benutzbare
Rettungsgassen legt :->
Je nach Lage der Unfallstelle zu den Anschlußstellen
kann es selbst mit vorbildlichen Rettungsgassen
deutlich länger dauern, bis die Unfallstelle erreicht ist.

Gruß, ULF
Rupert Haselbeck
2017-07-08 12:30:09 UTC
Permalink
Raw Message
Post by U***@web.de
Post by Rupert Haselbeck
Gut! Du hast treffsicher erkannt, warum man so großen Wert auf benutzbare
Rettungsgassen legt :->
Je nach Lage der Unfallstelle zu den Anschlußstellen
kann es selbst mit vorbildlichen Rettungsgassen
deutlich länger dauern, bis die Unfallstelle erreicht ist.
Ja, das ist durchaus denkbar

MfG
Rupert
HC Ahlmann
2017-07-07 18:44:35 UTC
Permalink
Raw Message
Post by U***@web.de
Moin,
Post by HC Ahlmann
Post by Armin Wolf
Hatten wir nicht das Problem der unfallbedingten Vollsperrung, so
daß eigentlich kein Fahrzeug kommen kann.
"Eigentlich", "sollte", "könnte" und "müsste" haben in
sicherheitsrelevanten Abwägungen wie Freigabe nach einer Vollsperrung
nichts zu suchen.
Das Problem ist aber, daß, wenn man zuwartet, bis
man alle Informationen sicher hat, die ersten
Unfallopfer verblutet sein und löschbare Brände sich
ausgebreitet haben können.
Man wartet nicht zu und entscheidet erst, wenn alle Informationen da
sind, sondern man entscheidet früh mit den vorhandenen Informationen der
Erstmeldung, ohne spekulative Annahmen. Wenn dann noch keine Freigabe
wegen Vollsperrung vorliegt, wird man mit dem "Strom schwimmen" und
benötigt die Rettungsgasse.

Nach der Erstmeldung eintrudelnde Informationen können zu
Nachalarmierungen führen (weitere RTW, Kran, ABC-Trupp), weshalb die
Rettungsgasse freizuhalten ist, und können, müssen aber nicht andere
Anrückwege eröffnen (in Hessen und RP gibt es "BOS-Zufahrten"
<https://goo.gl/maps/DNkeX7s4VaT2>, in Niedersachsen m.E.n. nicht).

Bislang hat keiner erklärt, wie bei unklarer Unfallstelle und Situation
die erstalamierten Kräfte ohne größere Gefährdung durch Gegenverkehr
oder ohne zusätzliche Verzögerung durch Hindernisse anrücken sollen oder
warum feuerwehr und Polizei so sehr auf Bildung und Freihalten der
Rettungsgasse drängen, wenn es doch bessere Wege gäbe.
--
Munterbleiben
HC

<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, Törnberichte
U***@web.de
2017-07-08 11:15:31 UTC
Permalink
Raw Message
Moin,
Post by HC Ahlmann
Bislang hat keiner erklärt, wie bei unklarer Unfallstelle und Situation
die erstalamierten Kräfte ohne größere Gefährdung durch Gegenverkehr
oder ohne zusätzliche Verzögerung durch Hindernisse anrücken sollen oder
warum feuerwehr und Polizei so sehr auf Bildung und Freihalten der
Rettungsgasse drängen, wenn es doch bessere Wege gäbe.
Und mir hat noch keiner erklärt, warum, wenn etwa die
Rettungshubschrauber durchgibt, daß sich alle nicht
verunfallten Fahrzeuge vor der Unfallstelle stauen und
keiner hindurchfährt, noch die polizeiliche Sperrung
abgewartet werden müßte.

Gruß, ULF
Werner Holtfreter
2017-07-08 12:23:31 UTC
Permalink
Raw Message
Post by U***@web.de
Moin,
Post by HC Ahlmann
Bislang hat keiner erklärt, wie bei unklarer Unfallstelle und
Situation die erstalamierten Kräfte ohne größere Gefährdung durch
Gegenverkehr oder ohne zusätzliche Verzögerung durch Hindernisse
anrücken sollen oder warum feuerwehr und Polizei so sehr auf
Bildung und Freihalten der Rettungsgasse drängen, wenn es doch
bessere Wege gäbe.
Und mir hat noch keiner erklärt, warum, wenn etwa die
Rettungshubschrauber durchgibt, daß sich alle nicht
verunfallten Fahrzeuge vor der Unfallstelle stauen und
keiner hindurchfährt, noch die polizeiliche Sperrung
abgewartet werden müßte.
Also DAS ist nicht schwer zu erklären: Weil es möglich und zulässig
ist, dass nach Räumung einer Spur und genügend Ersthelfern an der
Unfallstelle dann doch wieder Verkehr durchtröpfelt, der nach der
Unfallstelle auf der dann leeren Autobahn natürlich Gas gibt, um
die verlorene Zeit aufzuholen.
--
Gruß Werner
Martin Luther hätte es heute schwer, zu einem
Evangelischen Kirchentag eingeladen zu werden.
Gernot Facius
Bernd Ullrich
2017-07-08 17:15:31 UTC
Permalink
Raw Message
Post by U***@web.de
Moin,
Post by HC Ahlmann
Bislang hat keiner erklärt, wie bei unklarer Unfallstelle und Situation
die erstalamierten Kräfte ohne größere Gefährdung durch Gegenverkehr
oder ohne zusätzliche Verzögerung durch Hindernisse anrücken sollen oder
warum feuerwehr und Polizei so sehr auf Bildung und Freihalten der
Rettungsgasse drängen, wenn es doch bessere Wege gäbe.
Und mir hat noch keiner erklärt, warum, wenn etwa die
Rettungshubschrauber durchgibt, daß sich alle nicht
verunfallten Fahrzeuge vor der Unfallstelle stauen und
keiner hindurchfährt, noch die polizeiliche Sperrung
abgewartet werden müßte.
Weil die Polizei dort noch nichts abgesperrt hat.

BU
Andreas Portz
2017-07-08 17:34:24 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Bernd Ullrich
Weil die Polizei dort noch nichts abgesperrt hat.
Wie sollten sie auch, wenn sie - mangels tauglicher Rettungsgasse - gar
nicht (schnell genug) bis nach vorne durchkommt?

So lautet vermutlich der ungeschriebene 'Ehrenkodex' unter allen
Gassenverweigerern: wenn man weiter hinten steht, dann ist es heilige
Pflicht, durch hinreichend wirksame Blockademaßnahmen den Unfallgroupies
in der pole position durch aktives 'den Rücken freihalten' maximale
Narrenfreiheit zu ermöglichen.


-Andreas
David Seppi
2017-07-07 10:10:10 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Armin Wolf
Hatten wir nicht das Problem der unfallbedingten Vollsperrung, so
daß eigentlich kein Fahrzeug kommen kann.
Wenn das nicht durch eine bewußt gesetzte Sperre garantiert wird,
könnte die Blockade jederzeit behelfsmäßig so "entschärft" werden,
daß es Autos an der Unfallstelle vorbei schaffen.
Post by Armin Wolf
die einsatzleitung kann das übrigens schnell per Google- Maps über-
prüfen. Da sieht man sehr schnell, wenn die Autobahn komplett dicht
ist.
Woran?
--
David Seppi
1220 Wien
David Seppi
2017-07-07 09:58:33 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Wolfgang May
und
im uebrigen sieht man auf Autobahnen bauartbedingt relativ weit.
Da kennst Du österreichische Autobahnen schlecht.
--
David Seppi
1220 Wien
Armin Wolf
2017-07-07 05:15:21 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Wolfgang May
Post by Armin Wolf
- Standstreifen = Rettungsgasse
Waere seit der Existenz von Standstreifen im allgemeinen wohl
schneller.
Einziges Problem: Wenn dann dort ein wirklich liegengebliebener (LKW)
liegt, ist Ende.
Nicht Ende, sondern "Herr laß Hirn vom Himmel fallen"

Solche Pannen- Fahrzeuge sind viel seltener, wie Rettungsgassen-
Ignoranten. Und dann sind es häufig keine echten Pannen, sondern
es sich häufig um die Lenkzeitregeln, die dem Fahrer eine Zwangs-
pause auferlegen.
HC Ahlmann
2017-07-06 10:02:08 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Armin Wolf
War es nicht früher (vor der Diskussion über Rettungsgassen) nicht
so, daß die Rettungsfahrzeuge immer den Standstreifennutzten und
es superempfindliche Strafen für Autofahrer gab, die versuchten über
den Standstreifen zur nächsten Ausfahrt zu kommen und dann mögli-
cherweise den rettungsweg blockierten?
Nein, dem war nicht so. Weder sind die Strafen superempfindlich (TBNR
102106 Sie benutzten vorschriftswidrig den Seitenstreifen. (B - 0)
10,00€) noch sind Standstreifen als Rettungsgasse vorgesehen
Post by Armin Wolf
Da das heutige System nicht funktioniert, sollte vielleicht über eine
Nein, wenn man ein Prinzip durch ein anderes ersetzt, werden Autofahrer
je nach Kenntnisstand Rettungsgassen nach beiden Prinzipien bilden, Das
gibt mehr Kuddelmuddel. Besser ist, das seit den 80er Jahren geltende,
geringfügig geänderte Prinzip der linken Rettungsgasse stärker zu
propagieren.
Post by Armin Wolf
- Standstreifen = Rettungsgasse
- Bei Meldung "Vollsperrung" in Baustellen kann es keine Rettungs-
gasse geben... -> Anfahrt als "Geisterfahrer" (mit Blaulicht , Sirene
und Aufmerksamkeit)
Baustellen kann man nicht über einen Kamm scheren. Da regelmäßig
Baufahrzeuge ein- und ausfahren, können auch Einsatzfahrzeuge diesen Weg
nehmen. Bei durchgehend intakter Fahrbahn erreichen sie die
Unfallstelle, müssen aber die Baustellenabsperrung, Leitplanken o.ä.
überwinden; das kostet Zeit. Bei Errichtung oder Abbruch von
Ingenieurbauwerken kann die Unfallstelle auf diesem Weg nicht erreicht
werden, wenn sie jenseits des Bauwerks liegt.

Der Vorteil der Fahrbahn ist, dass auch die verunfallten Fahrzeuge dort
gefahren sind und dieser Weg sicher zur Unfallstelle führt.
--
Munterbleiben
HC

<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, Törnberichte
Armin Wolf
2017-07-07 05:33:09 UTC
Permalink
Raw Message
Post by HC Ahlmann
Baustellen kann man nicht über einen Kamm scheren. Da regelmäßig
Baufahrzeuge ein- und ausfahren, können auch Einsatzfahrzeuge diesen Weg
nehmen. Bei durchgehend intakter Fahrbahn erreichen sie die
Unfallstelle, müssen aber die Baustellenabsperrung, Leitplanken o.ä.
überwinden; das kostet Zeit. Bei Errichtung oder Abbruch von
Ingenieurbauwerken kann die Unfallstelle auf diesem Weg nicht erreicht
werden, wenn sie jenseits des Bauwerks liegt.
Ich meinte "übliche" Baustellen, wo eine komplette Fahrbahn neu
gebaut wird und daher beide Fahrtrichtungen mittels Leitplanken
auf die verbleibende Spur gequetscht werden. LKW- Spur und
daneben eine 2,2 Meter- breite PKW- Spur.
Post by HC Ahlmann
Der Vorteil der Fahrbahn ist, dass auch die verunfallten Fahrzeuge dort
gefahren sind und dieser Weg sicher zur Unfallstelle führt.
Wie wir gelesen haben: auf der A9 oftmals nur zu Fuß...
Ingo Stiller
2017-07-07 16:45:28 UTC
Permalink
Raw Message
a prospos Rettungsgasse :-)
https://www.welt.de/vermischtes/article166406956/SUV-nutzt-Rettungsgasse-und-kracht-auf-Abschleppwagen.html
Arne Johannessen
2017-07-07 20:10:03 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Ingo Stiller
a prospos Rettungsgasse :-)
SUV-nutzt-Rettungsgasse-und-kracht-auf-Abschleppwagen.html
Der ist doch nicht mehr zu retten :)

SCNR,
Arne
--
Arne Johannessen
Andreas Portz
2017-07-07 20:37:53 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Arne Johannessen
Der ist doch nicht mehr zu retten :)
Wieso? Das war doch maximal planvolles Vorgehen!
Wo sonst, sollte man seinen Vorstadtpanzer den fahruntauglich
zerdengeln, als beim quasi selbstaktiven Anflanschen an die
Abschleppvorrichtung eines Abschleppwagens? :->


-Andreas
Gerald Gruner
2017-07-07 22:03:14 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Ingo Stiller
a prospos Rettungsgasse :-)
https://www.welt.de/vermischtes/article166406956/SUV-nutzt-Rettungsgasse-und-kracht-auf-Abschleppwagen.html
"Der SUV-Fahrer musste seinen Führerschein abgeben, wegen Gefährdung des
Straßenverkehrs wird gegen ihn ermittelt."

Zusätzlich sollte man per MPU überprüfen, ob dieser *** charakterlich
überhaupt in der Lage ist, ein Kraftfahrzeug zu führen.

MfG
Gerald
--
No trees were killed in the sending of this message. However
a large number of electrons were terribly inconvenienced.
Stefan Schmitz
2017-07-09 14:49:44 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Gerald Gruner
"Der SUV-Fahrer musste seinen Führerschein abgeben, wegen Gefährdung des
Straßenverkehrs wird gegen ihn ermittelt."
Zusätzlich sollte man per MPU überprüfen, ob dieser *** charakterlich
überhaupt in der Lage ist, ein Kraftfahrzeug zu führen.
§ 11 I 2 FEV:
"Außerdem dürfen die Bewerber nicht erheblich oder nicht wiederholt gegen verkehrsrechtliche Vorschriften oder Strafgesetze verstoßen haben, sodass dadurch die Eignung ausgeschlossen wird."

Ein Verfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ist sicher erheblich.
Wenn der jemals wieder einen Führerschein machen darf, dann wohl erst nach
einer MPU.

(Ich gehe davon aus, dass in diesem Gesetzestext eigentlich ein "und" statt des
"oder" stehen müsste. Da hat sich der Gesetzgeber wohl durch das "nicht" selbst
ein Bein gestellt. Sollte wirklich "oder" gemeint sein, hätte man das zu
"nicht wiederholt erheblich" vereinfachen können.)
U***@web.de
2017-07-09 15:12:19 UTC
Permalink
Raw Message
Moin,
Post by Stefan Schmitz
Post by Gerald Gruner
"Der SUV-Fahrer musste seinen Führerschein abgeben, wegen Gefährdung des
Straßenverkehrs wird gegen ihn ermittelt."
Zusätzlich sollte man per MPU überprüfen, ob dieser *** charakterlich
überhaupt in der Lage ist, ein Kraftfahrzeug zu führen.
"Außerdem dürfen die Bewerber nicht erheblich oder nicht wiederholt gegen verkehrsrechtliche Vorschriften oder Strafgesetze verstoßen haben, sodass dadurch die Eignung ausgeschlossen wird."
Ein Verfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ist sicher erheblich.
Wenn der jemals wieder einen Führerschein machen darf, dann wohl erst nach
einer MPU.
Ich hätte ja gedacht, er nimmt sich einen Verteidiger,
der rät ihm zu einem Aufbauseminar zum Thema Defensivfahren,
und es gibt ein gepflegtes,
aber zeitlich begrenztes Fahrverbot.

Immerhin war die Gefahr nur - im Zweifel grob -
fahrlässig verursacht.

Gruß, ULF
HC Ahlmann
2017-07-09 20:35:29 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Stefan Schmitz
"Außerdem dürfen die Bewerber nicht erheblich oder nicht
wiederholt gegen verkehrsrechtliche Vorschriften oder Strafgesetze
verstoßen haben, sodass dadurch die Eignung ausgeschlossen wird."
(Ich gehe davon aus, dass in diesem Gesetzestext eigentlich ein "und"
statt des "oder" stehen müsste. Da hat sich der Gesetzgeber wohl durch das
"nicht" selbst ein Bein gestellt. Sollte wirklich "oder" gemeint sein,
hätte man das zu "nicht wiederholt erheblich" vereinfachen können.)
So wie es formuliert ist, kann die Eignung ausgeschlossen werden, wenn
erheblich, aber nicht wiederholt (ein "fetter Bock"), oder wiederholt,
aber nicht erheblich (viele gleiche Knöllchen) oder erheblich und
wiederholt gegen Verkehrsvorschriften verstoßen wird. Die Verbindung mit
und würde es auf den letzen Fall reduzieren.
--
Munterbleiben
HC

<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, Törnberichte
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